Polizeibesuche in Barbershops sind lediglich Erinnerungen das es die Polizei noch gibt…

Von Wolfgang Schlichting – Publizist + Buchautor

Die Polizei in Essen an der Ruhr (NRW) und in Berlin gehen jetzt rigoros gegen die Clan Kriminalität vor, aus ihrer Sicht sind die gefährlichsten Gewaltverbrecher ausländische Friseure, die in den Stadtvierteln, die bereits von Ausländern annektiert wurden und in die sich die Polizei nur noch mit Hundertschaften hinein traut, einen Barbershop betreiben, die sollen noch erheblich gefährlicher sein, als die von der Polizei ebenfalls überwachten Sisha Bars, Wettbüros und die Juweliere, die sich nach Überzeugung der Polizei gegenseitig berauben.

Meines Erachtens ist die Gefahr, dass einem Bürger die Kehle durchtrennt wird auf dem Berliner Alexanderplatz, oder auf dem Essener Hauptbahnhof zwar erheblich höher als in einem Barbershop, doch die Polizisten in Berlin und Essen wissen das bestimmt viel besser als außenstehende Personen, ich könnte mir allerdings vorstellen, dass die Friseure die abgeschnittenen Haare zu Perücken verarbeiten und selbige ohne Rechnung schwarz verkaufen, dass der dadurch entstandene Ausfall der Einkommens- und Mehrwertsteuer so hoch ist, dass sich die Steuerhinterzieher davon einen Ferrari, oder einen Lamborghini leisten können, wage ich allerdings zu bezweifeln.

Ich gehe auch nicht davon aus, dass die Betreiber von Wettbüros und Sisha Bars ihre Gäste ausrauben, weil Raubmord auch in Essen und Berlin eher zu den Straftaten gehört, die im öffentlichen Raum praktiziert werden, weil da nicht nur die Fluchtmöglichkeiten besser sind, sondern auch die Polizei zumeist erst so spät am Tatort eintrifft, dass sie die Raubmörder nicht mehr zu Gesicht bekommen und wie üblich im Internet und in Zeitungen Inserate schalten, mit denen sie nach Zeugen suchen, die sich jedoch nicht melden, weil sie nicht der Grund dafür sein wollen, dass die Polizei schon wieder nach Zeugen suchen muss.

Ein Essener Polizeikommissar nennt diese Form der „Bekämpfung“ der Clan Kriminalität die „Politik der Nadelstiche“ mit der die Polizei bewirken will, dass die Clanmitglieder durch die Besuche der Polizisten bei den Friseuren daran erinnert werden, dass es die Polizei in Berlin und Essen auch noch gibt, was sich allerdings nicht störend auf die „Geschäfte“ der kriminellen Familienclans auswirkt.

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.