Hanau: Tobias R. war kein rechtsextremer Terrorist

Von Gastautor SoundOffice, der Abendländische Bote

Sicherlich ist es nicht einfach, die durchweg wirr erscheinenden, aber durchaus strukturierten Ansichten des Tobias R. nachzuvollziehen, nachdem man sein Pamphlet gelesen hat. Doch wer einigermaßen sachkundig ist, kann zumindest deutlich erkennen, dass sich seine Überzeugungen auf keiner eindeutigen politischen Ideologie begründen und die teils rassistischen Ansichten nicht dem typisch rechtsextremen Gedankengut entsprechen.

Während die verschwörungstheoretischen Sachverhalte, die Tobias R. innerhalb seiner Aufzeichnungen ausführt, sehr stark von den allgemein gängigen Verschwörungstheorien abweichen, die von vielen “Verschwörungstheoretikern” als nahezu lückenlos nachweisbar betrachtet werden, erweist sich seine Verschwörungstheorie sozusagen als ein Konstrukt, das in fragmentalen Teilen tatsächliche einschlägige Sachverhalte und überwiegend eigene surreale Phantasien miteinander verknüpft.

Demnach zeichnet sich ab, dass wir es bei Tobias R. mit einer gescheiterten Persönlichkeit zu tun haben, die sich von Kindesbeinen an, Zeit ihres Lebens aufgrund unterschiedlicher Wahnehmungen und Einwirkungen in Wahngedanken verzettelt und hineingesteigert hat, innerhalb derer sich eine ganz eigene Realität manifestierte, in der er bis zu seiner schrecklichen Tat gefangen war.

Vermutlich kam er sich innerhalb seiner Interaktionen mit seinem sozialen Umfeld im wahren Leben wie im falschen Film vor, der ihm die Realität als eine Welt voller ahnungsloser Menschen vorspiegelte, die sich nicht so wie er darüber bewusst sind, in einer von Geheimdiensten gestellten Falle zu sitzen, wobei er es in der letzten Konsequenz als die einzige Möglichkeit betrachtete, er müsse den Geheimdiensten den Krieg erklären und im Zuge dessen seine Amoktat begehen, um auf einen vermeintlichen Irrtum aufmerksam machen zu können, in dem die permanent von Geheimdiensten gesteuerte und überwachte Menschheit lebt, während sie durch den Einfluss unproduktiver Völker degeneriert.

Letztendlich war diese Schreckenstat das Werk eines wahnsinnig gewordenen Einzelgängers, der sich Zeit seines Lebens ohne eine eindeutige politische Orientierung in Wahngedanken verzettelt und hineingesteigert hat, bis diese sich zu einer Parallelrealität manifestierten, die ihn mental von der realen Außenwelt trennte und gefangen hielt.

Doch nun wird sich von seitens der Politik und deren untergebenen Medienkolporteuren in gefährlicher Weise darin ergangen, den Amoklauf von Hanau als rechtsradikalen Terror zu instrumentalisieren und vom Gift des Rassismus zu sprechen.

Das gesamte linke Establishment gibt sich einig darüber, dass man den „niederträchtigen Anschlag“, der ein Angriff auf das multikulturelle Deutschland gewesen sei, nicht so einfach als Wahntat abtun könne. Obwohl nichts von all dem, was dieser kranke Mensch innerhalb seiner abstrakten Überzeugungen verinnerlichte, mit den Positionen der AfD in Übereinstimmung gebracht werden kann, wird der Oppositionspartei in perfider Weise von den Vertretern der etablierten Parteien eine angebliche Schuld an den Hanauer Ereignissen unterstellt, womit sie die Gesellschaft aufhetzen und Zwietracht unter den Menschen sähen.

Somit wird weiterhin, ohne jeden Sachverstand bewusst das Narrativ einer vermeintlichen rechtsextremen Bedrohung intensiviert, die ohnehin sensibilisierte Stimmung aufgestachelt und die Aggressionen gegen ein politisch stilisiertes, gesellschaftliches Feindbild geschürt, bis sich im Weitergang diese Aggressionen verstärkt gegen jeden zum Rechtsextremisten, Rassisten oder vermeintlichen Hassredner erklärten Mitbürger entladen, wenn er die vorgegebene ideologische Weltanschauung des bunten Establishments nicht vertritt, sich zum bürgerlichen, konservativen Lager bekennt, oder anderweitige nicht politisch begründete Weltanschauungen und Werte favorisiert.

Demnach wird die zivilgesellschaftliche Hetzjagd gegen jeden Andersdenkenden hysterischer und könnte alsbald in gewaltsame Übergriffe münden, während die politisch linksextreme Hasspropaganda gegen alles Deutsche intensiviert wird und der Zensurhammer noch willkürlicher und brachialer als bisher zur Anwendung kommt.

Der Abendländische Bote

 

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One Reply to “Hanau: Tobias R. war kein rechtsextremer Terrorist”

  1. Tobias H. kein rechtsextremer Terrorist? Da möchte ich doch meinen Widerspruch anmelden.
    Anders als der Linksterrorismus, der sich zwar auch gegen Einrichtungen oder Vertreter des Staates richtet, aber als erste Ursache das Wirtschaftssystem angreifen will, und es in eine planwirtschaftliches System umwandeln möchte ist der rechte Terror explizit gegen bestimmte Menschengruppen gerichtet. Und das ist doch im Pamphlet von Tobias H. ganz deutlich zu erkennen.
    Ganz deutlich ist hier eine Überlegenheitstheorie und ein Machtanspruch der weißen Rasse über alle anderen Rassen auszumachen. Das gab es schon immer, egal ob in Bewegungen wie den Ku-Klux-Klan, oder in der Rassenlehre der Nazis im Dritten Reich. Aus diesem Grund bin ich der Meinung, daß Tobias R. zu Recht als Rassist einzustufen ist.
    Und da dieser Rassismus fester Bestandteil einer rechten Ideologie ist, so wie er vom Höcke-Flügel der AfD gelebt und verbreitet wird, muß sich die AfD als Ganzes auch der Kritik an diesem Rassismus innerhalb ihrer Partei stellen.
    Das ständige Herumgerede bringt nichts!

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