Die SED lebt, der Parteienblock funktioniert und die Kanzlerin bestimmt alles…

Von Wolfgang Schlichting – Publizist + Buchautor

Was die „EU“ (Europäische Union) für Europa ist, dass ist die SED für Deutschland, die Vorsitzende der „SOZIALISTISCHEN EINHEITSPARTEI DEUTSCHLANDS“, Frau Dr. Angela Merkel (CDU) telefonierte mit ihrem Stellvertreter Bodo Ramelow (LINKE) in Sachen „Thüringen“ und ließ die SPD Genossen mithören, damit auch sie sich zu Wort melden konnten.

In der Konferenzschaltung wurde darüber beraten, wie man den Stellvertreter der Parteivorsitzenden zum Ministerpräsidenten von Thüringen machen kann, ohne dass die AfD für den Stellvertreter von Frau Merkel stimmt. In dem Gespräch wurde auch unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass die Mitglieder des Thüringer Landtages keine Parlamentarier sind, die nach ihrer persönlichen Entscheidung wählen dürfen, sondern dass es sich bei den SED Mitgliedern um Marionetten handelt, die auf Befehl von Frau Merkel (CDU) und Herrn Ramelow (LINKE) ihre Stimmen so abgeben müssen, dass Herr Ramelow Ministerpräsident wird.

In diesem Telefonat wurde kein Hehl daraus gemacht, dass Deutschland kein demokratischer Rechtsstaat ist, sondern dass das Land konform zur ehemaligen DDR von einem totalitären Parteiensyndikat beherrscht wird und dass bei Verstößen gegen die Anordnungen der Parteivorsitzenden sofort Konsequenzen erfolgen, falls die „Volksvertreter“ die als Minister tätig sind, oder im Bundestag und in den Landtagen sitzen, ihre persönliche Entscheidungsfreiheit über den Befehl von Frau Merkel stellen.

Frau Merkel lässt sofort (sinnbildlich gesprochen) „Köpfe rollen“, wenn jemand ihre Befehle nicht unverzüglich ausführt, ihre „Kronprinzessin“ Kramp-Karrenbauer musste sofort erklären, dass sie auf eine Kanzlerschaft als Nachfolgerin von Frau Merkel verzichtet und auch den Parteivorsitz der CDU abgibt, ob sie Verteidigungsministerin bleiben darf, steht noch in den Sternen. Der Ostbeauftragte Christian Hirte (ebenfalls CDU) musste auf Anordnung von Frau Merkel zurück treten, weil er als gebürtiger Thüringer dem neu gewählten Ministerpräsidenten Kämmerich (FDP) gratuliert hatte und Kämmerich musste auf Befehl seines Vorgesetzten Lindner (FDP) zurück treten, weil dies von Frau Merkel angeordnet wurde. Der Fraktionsvorsitzende der thüringischen CDU Mike Mohring musste ebenfalls zurück treten weil er dem Befehl von Frau Merkel, die Neuwahlen in Thüringen befohlen hatte, nicht folgen wollte.

Angeblich sollen ja alle Mitglieder des Bundestages und der Landtage Gewissensentscheidungen treffen, doch da eine gewissenlose Frau Merkel für sämtliche Parlamentarier die Entscheidungen trifft, laufen Politiker erwiesenermaßen ohne ein störendes Gewissen herum.

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