Der Amoklauf von Hanau war mit Ankündigung…

Von Wolfgang Schlichting – Publizist + Buchautor

Der geisteskranke Psychopath Thomas Rathjen hat in Hanau nicht einfach drauflos geballert, sondern bereits Monate vor seinem Amoklauf den Generalbundesanwalt in einem ausführlichen Schreiben über seine Wahnvorstellungen informiert, der Inhalt des Briefes ist in großen Teilen mit seinem Manifest identisch.

Im Gegensatz zu den AfD Politikern war dem Generalbundesanwalt somit nicht nur die Anschrift des Amokläufers bekannt, bei einer Prüfung des Absenders diese Schreibens hätte ihm auch auffallen müssen, dass der Wahnsinnige als Inhaber einer Waffenbesitzkarte gelistet ist und über zwei Schusswaffen verfügt.

Eine sofortige Weiterleitung des Schreibens an den Herrn Innenminister Seehofer und eine intensive Überprüfung der Person, die dem Generalbundesanwalt dieses mit Wahnideen gespickten Schreibens geschickt hat hätte sicherlich verhindert, dass der Amokläufer Monate später in Hanau 9 Menschen, sowie seine Mutter und sich selbst ermorden konnte.

Ich gehe nicht davon aus, dass der Generalbundesanwalt den Brief gelesen und danach in den Papierkorb geworfen, oder seinen Reißwolf damit gefüttert hat und frage mich deshalb, warum es keine präventiven Konsequenzen in der Form gegeben hat, indem man dem geisteskranken Psychopathen die Waffenbesitzkarte entzogen und die Schusswaffen behördlich sicher gestellt hat.

Der Amokläufer hätte sich nach dem Entzug der Waffenbesitzkarte und der Sicherstellung seiner Waffen zwar immer noch im Internet radikalisieren können, ihm hätten jedoch die Schusswaffen gefehlt, mit der er seine Wahnideen realisieren konnte. Es ist doch wohl der pure Sarkasmus, wenn der SPD Generalsekretär Klingbeil fordert, dass die AfD vom Verfassungsschutz observiert werden soll, weil ein wahnsinniger Amokläufer mit behördlicher Genehmigung mehrere Menschen ermordet hat, die heute noch leben würden, wenn von Seiten des Generalbundesanwaltes und des deutschen Innenministers sofort gehandelt worden wäre.

Von den staatlichen und staatlich dominierten „Gehirnwaschmaschinen“ wurde die Tatsache, dass der Amokläufer sich Monate vor seinem Gewaltverbrechen beim Generalbundesanwalt dahingehend geoutet hat, dass im Raum Hanau ein Wahnsinniger mit rechtsradikalem Gedankengut sitzt, der im Besitz von Schusswaffen ist, im Nachhinein will Herr Seehofer jetzt alle Waffenbesitzer psychologisch untersuchen lassen, was meines Erachtens einem Geständnis gleich kommt, dass er vor dem Amoklauf wusste, dass der geisteskranke Thomas Rathjen zu einem solchen Amoklauf fähig ist.

Print Friendly, PDF & Email

One Reply to “Der Amoklauf von Hanau war mit Ankündigung…”

  1. Woher wollen Sie denn wissen, daß der Täter von Hanau geisteskrank gewesen ist? Sind Sie Psychologe, oder haben Sie eine Ausbildung als solcher genossen, um sich ein Urteil in diese Richtung zu erlauben?
    Was allerdings den Waffenbesitz anbelangt, so haben Sie meine Zustimmung.
    Wenn sich die AfD darüber beschwert, daß sie zukünftig vom Verfassungsschutz observiert werden wird, so hat sie sich das eigentlich selbst zuzuschreiben. Würde sich der politische Ausleger der AfD im Parlament endlich von den im sogenannten Flügel durch einen Parteiausschluß dieser Mitglieder hervortun, wäre sie glaubwürdiger.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.