AfD; 345 Abgeordnete sitzen im Bundestag und in den Landtagen und kassieren Geld für nix

Von Wolfgang Schlichting – Publizist + Buchautor

Eine „Volkspartei“ die froh ist, wenn sie in Deutschland noch einen Sitzungssaal bekommt, in dem sie ihre Parteitage abhalten kann und die nicht die Spur einer Chance hat, jemals in Deutschland mit regieren zu können, spielt im parteieigenen Sandkasten Politik und wird dafür nicht nur von ihren Wählern, sondern von allen deutschen Steuerzahlern fürstlich entlohnt.

Wenn man davon ausgeht, dass ein Parlamentarier mindestens 10.000,00 Euro kassiert sind das pro Monat 3,45 Millionen Euro, jährlich somit 41,4 Millionen und im Laufe einer Legislaturperiode 165,6 Millionen Euro, wobei die Partei zusätzlich aus der Staatskasse mit weiteren Millionen unterstützt wird.

Die Gegenleistung besteht darin, das die AfD Mitglieder in ihrem Sandkasten Regierung spielen, aktuell will der Herr Meuthen auf dem in Kürze anstehenden „Sozialparteitag“ die gesetzliche Rente abschaffen und da sie zum Glück nur in ihrem Sandkasten vorher auch schon Hartz IV abgeschafft haben, ohne Ersatzleistungen für diese lebenswichtigen Beträge zu berücksichtigen kann man nur froh sein, dass keine der etablierten Parteien zusammen mit der AfD regieren will.

Ihre dahingehenden Zusagen, dass die AfD aus Deutschland wieder ein Heimatland für Herkunftsdeutsche machen will sind gemessen an der Realität absolut lächerlich, die deutsche Bevölkerung besteht inzwischen zu rund 36% aus Ausländern ohne deutschen Pass und eingebürgerten, bzw. in Deutschland geborenen Ausländern, von denen keiner seine deutsche „Heimat“ jemals wieder verlassen wird. Von der deutschen Gesellschaftskultur sind nur noch Restbestände vorhanden, die in absehbarer Zeit aus der multikulturellen „deutschen“ Gesellschaft verschwinden werden. Es gibt nur einen einzigen Vorteil, den sich die deutsche Bevölkerung durch die gigantischen Beträge, die von den AfD Abgeordneten und als Partei kassiert werden teuer erkauft, die AfD kann im Gegensatz zu den Bürgerinnen und Bürgern Anfragen an die Regierung richten und die Antworten auf die Anfragen öffentlich publizieren, im Klartext zahlen wir eine „AfD-GEZ-Gebühr“ die erheblich teurer ist als der Rundfunkbeitrag, den wir für die Programme der Staatsmedien entrichten.

Der Märchen erzählende „Sandmann“ aus der Kindersendung der Staatsmedien wird von den Märchen aus dem Sandkasten der AfD zwar um Längen übertroffen, was die damit verbundenen Gebühren (Diäten, etc.) meines Erachtens jedoch nicht rechtfertigt.

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