Wunderstaat Deutschland, Industrie soll verschwinden und Sozialgeschenke für alle

Was in Deutschland mit der Politik und den Medien los ist, beweisen zwei fast gleichzeitig erschienene Artikel bei Welt-Online. In dem einen Artikel wird davor gewarnt, dass in der Automobilindustrie zukünftig 360.000 Arbeitsplätze entfallen: „360.000 Jobs in der deutschen Autoindustrie gefährdet“ und in einem anderen Artikel wird behauptet, dass der deutsche Arbeitsmarkt jährlich 400.000 Zuwanderer benötigt: „Nicht einfach zu erreichen, dass jährlich 400.000 Zuwanderer kommen“. Widersprüchlicher geht es kaum noch und stellt gleichzeitig das erbärmliche Bild der betriebenen Politik im vollem Umfang da.

Nun ist bekannt, dass die Politik in Deutschland, im Rahmen des Klimawahnsinns, alles daran setzt Arbeitsplätze „sozialverträglich“ abzubauen. Auch an der Masseneinwanderung in das Sozialsystem ist die Politik interessiert, neue lebenslange Sozialhilfeempfänger sind stets willkommen. Was Deutschland aufbauen will ist ein Bürokratie-, Dienstleistungs- und Sozialhilfeempfängerstaat. Die Industrie, einst das Aushängeschild der deutschen Wirtschaft, wandert in Länder ab, die bessere Voraussetzungen bieten. Wo Stromsicherheit gegeben ist, die Steuer- und Sozialabgaben nicht explodieren, die Bürokratie übersichtlich bleibt und die Produktion in einem vernünftigen Preis- Leistungsverhältnis liegt. Die bestimmenden Protogarnisten in Deutschland kommen heute aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, also durchweg Geschwätzstudiengänge, nicht aus den technischen Ingenieurwesen. Nur wer seine Technik und Innovation aus dem Land treibt, entfernt die selbstragenden Arbeitsplätze die nicht aus Steuergeld subventioniert sind. Ebenso entfallen die staatlichen Steuergeld- und Sozialkasseneinnahmen, die aus selbsttragenden, nicht subventionierten Arbeitsplätzen hervorgehen. Viele Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor sind mit Steuergeld subventioniert, die ausufernde Staats-, Länder- und Gemeindebürokratie ist komplett steuergeldfinanziert, alle Sozialhilfeempfänger (einschl. Hartz-4) und die mit wenig Arbeitsjahren behaftenden Rentner sind komplett aus der Steuergeldkasse zu bezahlen. Ein Staat der diese Vorgehensweise freiwillig und ohne Not auswählt ist nicht überlebensfähig. Eine funktionierende Industrie ist für einen Industrie- und Sozialstaat lebensnotwendig, weil es ohne Industrie keinen dauerhaften Sozialstaat gibt.

Das Vorgehen der Politik wird auch an der gewünschten Grundrente erkenntlich. Die Grundrente gibt es schon längst und die bekommt jeder, der jugendliche Frührentner der keine Lust zum arbeiten hat, jeder einwandernde Sozialmigrant, praktisch alle die keiner Arbeit nachgehen und nicht mehr besitzen als das Schonvermögen, wobei ein Sozialmigrant seine Vermögensverhältnisse nicht offen legen muss. Ein alleinstehender Hartz-4ler bekommt einschl. Wohnkosten ca. 900 bis 1.100 Euro, abhängig der Wohngegend, also bereits mehr als die geplante Grundrente von ca. 850 Euro. Wieso für die Grundrente 35 Arbeitsjahre zugrunde gelegt werden und für die normale Rente 45 Arbeitsjahre, bleibt ebenfalls ein politisches Geheimnis. Der heutige Durchschnittsrentner (Eckrentner) erhält nach 45 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsjahren eine monatliche Bruttorente von ca. 1.400 Euro. Nach Abzug von Sozialabgaben und Steuern verbleiben ca. 1.100 Euro Netto. Wenn dieser Eckrentner jetzt nur 35 Arbeitsjahre erreicht hätte, bekommt er Abschläge und liegt unterhalb der geplanten Grundrente. Selbst der weit überdurchschnittliche Rentner, der nach 45 Arbeitsjahren ca. 2.000 Euro Bruttorente erhält (Netto ca. 1.500 Euro), würde bei nur 35 Arbeitsjahren so viel Abschläge erhalten, dass ebenfalls nur noch die Grundrente erreicht würde. Die Logik ist bei der Grundrente nicht erkenntlich, sondern lediglich die heute alles überragende politische Ideologie. Was hier betrieben wird, ist der Weg zur Einheitsrente. Leistung soll weder während der aktiven Arbeitszeit sowie in der Rentenzeit nicht mehr zählen. Das ist Sozialismus pur, indem sich nur Politiker und Beamte selbst ausnehmen. Politiker legen ihre Altersruhebezüge selber fest und Beamte erhalten 75 Prozent ihres letzten höchsten Gehaltes an Pension.

Ein Staat der alles gleich macht und nur Politiker und Beamte ausnimmt, so etwas hatten wir schon einmal und Deutschland ist wieder auf dem Weg dorthin. Nur diesmal in internationaler Ausrichtung, an dem die ganze Welt teilnehmen darf. Ein Staat wo jeder Geld bekommt, aber indem es nichts mehr zu kaufen gibt…

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