Was die Deutschen wirklich interessiert…

Von Wolfgang Schlichting – Publizist + Buchautor

Politik interessiert die Masse des deutschen Volkes einen feuchten Kehricht, sie sind mehr an anderen „Feuchtgebieten“ interessiert.

Laut statistischen Bundesamt sind 89.500 Frauen in Bordellen beschäftigt, 71.600 Frauen sind auf dem Straßenstrich zu finden, rund 60.000 Hostessen sorgen dafür, dass es den Unternehmern und Topmanagern auf der Geschäftsreise nicht langweilig wird und ca. 179.000 Frauen sind in Saunaclubs, SM und Dominastudios, Fetischclubs für Gummi-, Lack-, Plastik- und Lederliebhaber tätig, der Gesamtumsatz der sexelnden, prügelnden und in luft- und wasserdichten Materialien schwitzenden Damen wird auf ca. 14,6 Milliarden Euro geschätzt.

Bei den Swingerclubs hat NRW mit 29 Gruppensextreffs die „Nase“ und weitere Gliedmaßen vorn, gefolgt von Bayern mit 26, Baden Württemberg mit 19, Hessen mit 15, Niedersachsen und Sachsen mit jeweils 14, Berlin und Brandenburg mit jeweils 11, Hamburg mit 7, Rheinland Pfalz mit 6, Saarland mit 4, Bremen und Schleswig Holstein mit jeweils 3 und Sachsen Anhalt als Schlusslicht mit lediglich 2 Paaretreffs, in denen auch einzelne Damen und Herren willkommen sind.

Hinzu kommen noch ein paar tausend Sex Shops mit Videokabinen sowie Fetisch Boutiquen für Menschen, die eine Affinität für Latex, Lack-, Leder- und Plastikwäsche haben, oder ihren eigenen, oder den Genitalbereich der Partnerin mit Keuschheitsgürteln aus Edelstahl gegen fremde Zugriffe absichern. Sex Artikel Anbieter im Internet runden das Angebot der „Fachgeschäfte für Erotik“ nicht nur ab, sie überflügeln inzwischen sogar deren Umsätze. Spezialgeschäfte wie „GUWI“ in Wedel, die sich auf die Herstellung und den Vertrieb von „Babywäsche“ und Requisiten für „Säuglinge“, die ihre Windeln und Gummihosen nicht selten von der Frührente bezahlen spezialisiert haben, darf man bei dieser Info auch nicht vergessen, denn in Deutschland gibt es mehr als 100.000 Riesenbabys, die nicht nur großteils untereinander vernetzt sind, sondern für die es auch in vielen Urlaubsorten Hotels und Pensionen gibt, die sich auf diesen Kundenkreis spezialisiert haben. Wenn Sie wüssten, wie viele Politiker, Bank- und Konzernbosse, Richter und Staatsanwälte unter ihren Roben und Nadelstreifenanzügen Windeln und Gummihosen tragen, würden ihnen vor Überraschung sämtliche Gesichtszüge entgleisen.

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