Hausbesuche von der KIEZMILIZ in Leipzig

Von Wolfgang Schlichting – Publizist + Buchautor

Leipzig gehört zu den wenigen ostdeutschen Städten, in denen nicht nur die LINKEN, sondern auch die GRÜNEN das Sagen haben und der dunkelrote Oberbürgermeister gehört zu der Partei (SPD) die ihren Platz am unteren Ende der Fahnenstange rigoros gegen die CDU verteidigt. Im Stadtrat sitzen 60 Stadträte, von denen 45 Mitglieder in den etablierten Parteien sind, die restlichen Plätze teilen sich die AfD (11 Sitze) und die Freibeuter (4 Sitze). Der Stadtteil Connewitz wird von der sozialistischen Jugend dominiert, die sich in einem Verein zusammen geschlossen hat, der von der Stadt Leipzig nicht nur hofiert, sondern auch finanziert wird.

Wenn es den netten jungen Männern bei dem Brettspiel „Mensch ärgere Dich nicht“ zu langweilig wird, fackeln sie Baukräne, Luxuslimousinen, oder Container ab, zerschlagen die Scheiben des Bundesverwaltungsgerichtes, oder verprügeln die „rechtsradikalen“ AfD Mitglieder und Wähler, worüber sich der dunkelrote Oberbürgermeister und die Stadträte (allerdings nur vor laufenden Fernsehkameras) ärgern und danach über die Aktionen der zukünftigen Stadträte schmunzeln. Während der Aktionen werden auch die Leipziger Polizisten als Statisten eingesetzt, damit bei der Bevölkerung nicht der Eindruck entsteht, dass sich die Stadtverwaltung nicht um die Aktionen kümmert. Die Polizisten treiben die netten jungen Männer zusammen, nehmen wie immer die Personalien auf und wünschen den Akteuren danach einen angenehmen Heimweg.

Inzwischen haben die Akteure, die sich „KIEZMILIZ“ nennen ihr Angebot erweitert, sie machen seit einiger Zeit auch Hausbesuche bei Personen, die sich konträr zu den Interessen der Leipziger Obrigkeit verhalten, wer in der falschen Partei (NPD, oder AfD) ist, wird in seinem Ladengeschäft, oder in seiner Wohnung besucht und gnadenlos krankenhausreif geprügelt. Zielpersonen der „KIEZMILIZ“ sind allerdings nicht nur Mitglieder der in Leipzig nicht erwünschten Parteien, wenn eine Frau als Prokuristin bei einer Firma arbeitet die Häuser baut, deren Wohnungen nach der Fertigstellung des Hauses nicht von Hartz IV Empfängern angemietet werden können, weil sich die Mieten im oberen Preissegment bewegen, bekommt sie ebenfalls Besuch (wie am Sonntag, den 03.11. geschehen) und wird genauso brutal zusammen geprügelt, wie „rechtsradikale“ Leipziger Bürgerinnen und Bürger, wobei die Polizei pflichtbewusst nach jedem Hausbesuch nach Zeugen sucht, die bei den Prügelattacken zugesehen haben und der rote Oberbürgermeister und seine Stadträte bebten wie immer vor Entrüstung (oder vor Lachen???).

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