Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen, die nächste staatliche Abzocke

Von Wolfgang Schlichting – Publizist + Buchautor

Am 01.01.2020 tritt das „Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen“ in Kraft, was im Klartext bedeutet, dass die im Einzelhandel vorhandenen 773.000 elektronischen Registrierkassen technisch aufgerüstet werden müssen, laut Angaben des deutschen Handelsverbandes HDE kostet selbiges zwischen 300,00 Euro und 500,00 Euro pro Kasse, insgesamt somit 386,500.000,00 Millionen Euro zzgl. 19% MwSt. (73,437.000,00 Millionen Euro) Bruttokosten demnach 459,935.000,00 Millionen Euro, rund gerechnet eine halbe Milliarde Euro, die von den Einzelhändlern ausgegeben werden müssen, um den Finanzminister vor Steuerhinterziehungen durch Manipulationen an elektronischen Registrierkassen zu schützen.

Hierbei sind Bäcker, Friseure, Tankstellen und diverse andere Gewerbetreibenden noch nicht berücksichtigt, so dass davon auszugehen ist, dass sich die Anzahl der bereits in Betrieb befindlichen Kassen verdoppelt, was dann auch auf die Kosten, die durch dieses Gesetz produziert werden, zutrifft. Laut weiteren Informationen aus dem Einzelhandel wird durch die ab dem 01.01.2020 gesetzlich vorgeschriebenen Kassenbons zusätzlich zu der bereits heute vorhandenen Papierschlange eine „Zwillingsschwester“ entstehen, die ebenfalls 2,2 Millionen Kilometer lang ist und ebenfalls Millionen an Kosten erzeugt.

Dieses Gesetz wird sich sicherlich auch sehr positiv auf die Reduzierung der Luftverschmutzung auswirken, denn bei der Produktion der thermobeschichteten Papierrollen soll ja auch ein wenig CO2 (ein paar Megatonnen) entstehen, das zusammen mit der von Millionen Einwanderern ausgeatmeten CO2 Menge von unserer Umweltschutzministerin persönlich entsorgt wird, also Leute, macht Euch keine Sorgen, denn das alles passiert zum Wohle des deutschen Volkes.

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One Reply to “Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen, die nächste staatliche Abzocke”

  1. Schnell mal 50 Euro fürs Tanken aus der Kasse nehmen? Oder am Ende des Tages sogar den Umsatz frisieren? Mit dem Betrug an manipulierbaren Registrierkassen, aber auch mit kleineren Schummeleien, soll jetzt endgültig Schluss sein. In Deutschland werden im kommenden Jahr Fiskalkassen Pflicht.
    Unternehmer, die elektronische Kassensysteme oder Registrierkassen nutzen, müssen dafür sorgen, dass ihre Systeme den neuen Anforderungen entsprechen und mit einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung (tSE) ausgerüstet sind. Das ist zum 1. Januar 2020 der Fall.
    Jetzt wurde bekannt, dass der Wirtschaft eine Übergangsfrist von neun Monaten eingeräumt wird. Auf Bund-Länder-Ebene wurde beschlossen, den Unternehmen eine Übergangsfrist mindestens bis zum 30. September 2020 einzuräumen – eine sogenannte Nichtbeanstandungsfrist –, das meldet das bayerische Finanzministerium.
    Der Grund: Es gab eine deutliche Verzögerung bei der Zertifizierung, der Produktion und dem Verkauf dieser technischen Sicherheitseinrichtungen. Sie werden bis Januar wahrscheinlich noch gar nicht flächendeckend am Markt verfügbar sein. Betroffene Unternehmer waren in den letzten Wochen und Monaten entsprechend verunsichert.

    Gibt es bereits zertifizierte TSE Anbieter (Stand: Oktober 2019)?

    Aktuell gibt es noch keine zertifizierten Anbieter für eine Technische Sicherheitseinrichtung. Wir stehen seit bekanntwerden mit allen potentiellen zukünftigen Anbietern, die den Zertifizierungsprozess durchlaufen, in Kontakt und werden die beste und auch einfachste Lösung für dich bereitstellen. Solltest du dazu jedoch andere Informationen finden, genieße diese mit Vorsicht! Es gibt viele Anbieter einer TSE die sich aktuell im Zertifizierungsprozess befinden, doch noch keiner davon ist auch tatsächlich zertifiziert! Wir halten dich dazu auch auf unserer Facebook-Seite auf dem Laufenden!

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