Die deutschen Zwangsarbeiter, immer zum Wohl des Staates

Von Wolfgang Schlichting – Publizist + Buchautor

Damit wir uns hier nicht missverstehen, wir werden nicht mit Gewalt zur Arbeit gezwungen, wir unterliegen jedoch als einziges Volk auf der Welt einer innerlichen Sucht (vergleichbar mit der Abhängigkeit von Drogen) die uns dazu zwingt, nicht für uns persönlich, sondern für andere Personen und Institutionen zu arbeiten.

Etwa 10% der deutschen Bevölkerung sind nicht von dieser unheilbaren psychischen Krankheit betroffen, diese herzensguten und hilfsbereiten Menschen ergreifen Berufe (Politiker, Beamte und Bürokraten bei Ämtern und Behörden, oder in kirchlichen Organisationen) die es ihnen ermöglichen, uns bei der Bewältigung unserer psychischen Probleme durch die Erhebung von Steuern und Gebühren zu unterstützen. Da die deutsche Bevölkerung nur mit sich und der Welt zufrieden ist, wenn die mit ihrer Lebenshaltung verbundenen Kosten höher sind, als ihr Lohn, oder die Gehälter und da die von den Arbeitern erwirtschafteten Gewinne immer höher werden, müssen sich unsere deutschen „Volksretter“ bei der Suche nach immer höheren Kosten ganz schön anstrengen, denn das ist gar nicht so einfach.

Wenn es den Deutschen, die nicht von dieser Geisteskrankheit betroffen sind gelingt, die Lebenshaltungskosten so hoch anzusetzen, dass sich die deutschen Bürgerinnen und Bürger verschulden müssen, kennt der Jubel der Bevölkerung keine Grenzen, denn dadurch geraten sie erst gar nicht in die Gefahr, persönlich an ihrer Arbeitsleistung zu partizipieren und damit das auch so bleibt wählen sie seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland nur Parteien, die dafür garantieren, dass die Arbeitsleistung nicht in Eigennutz übergehen kann.

In den vergangenen 75 Jahren, in denen in Europa keine Kriege geführt wurden, musste aus Kostengründen (womit deren Verursachung gemeint ist) nicht nur eine EU und eine EZB gegründet werden, es mussten auch noch andere Möglichkeiten gesucht und gefunden werden, weil das in Brüssel und Straßburg erzeugte Kostenpotenzial nicht ausreichte, um die Verschuldung des deutschen Staates nebst Staatsbürgerinnen und Bürgern kontinuierlich zu erhöhen. Wir können nur hoffen, dass die Klimahysterie und der Willkommenswahn (beides Nothilfeprogramme zur Erzeugung von gigantischen Schulden) dafür sorgen, dass die deutsche Bevölkerung immer mehr arbeiten und dabei immer weniger verdienen kann, denn wie man bei den letzten Landtagswahlen gesehen hat, befürchten schon einige Wählerinnen und Wähler der etablierten Parteien, dass die Klimahysterie und der Willkommenswahn keine dauerhafte Staats- und Bevölkerungsverschuldung garantieren, woran dann natürlich wieder der Putin Schuld wäre.

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