Deutsche Probleme: Soll der Grüne Knopf bei Tampons am Kopf oder an der Reißleine befestigt werden?

Von Wolfgang Schlichting – Publizist + Buchautor

Die deutschen Frauen sollen nicht nur wissen, sondern auch spüren, dass wir es mit dem Klima- und Umweltschutz ganz genau nehmen und deshalb haben die Politiker der „GroKo“ eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich mit dieser Thematik und auch der dabei eventuell auftretenden Problematik intensiv beschäftigen soll. Vorab gab es eine wochenlange Diskussion darüber, ob dieser Arbeitsgruppe auch Männer angehören sollen, was in Anbetracht der Vielgeschlechtlichkeit unserer deutschen Bevölkerung in der Abschlussdebatte mit 129 zu 111 Stimmen bejaht wurde.

Bei der Frage, ob in die Tamponfüllung auch juckreizerregende Naturprodukte integriert werden dürfen, entwickelte sich ein mehrstündiges Streitgespräch zwischen den verschiedenen Benutzergruppen, weil nicht nur die homo- und transsexuellen Mitglieder der Arbeitsgruppe, sondern auch die lesbisch veranlagten und verwitweten Teilnehmerinnen und sogar einige schon länger verheiratete, heterosexuell veranlagten Frauen dafür stimmten und nur der Hinweis eines CSU Abgeordneten, dass die AfD daraus wieder eine „Waffe“ schmieden und die Wähler mit Migrationshintergrund dies auch nicht positiv sehen würden führte mit einer hauchdünnen Mehrheit (2 Stimmen) dazu, dass bei der Tamponfüllung juckreizerregende Naturstoffe verboten wurden.

Der Vorschlag, dass die ausländischen Tamponhersteller ihren Arbeitskräften für ihre Tätigkeit den deutschen Mindestlohn zahlen müssen und auch keine Kinder in ihren Betrieben beschäftigen dürfen wurde einstimmig angenommen, ebenso waren alle Mitglieder dafür, dass die Werksfeuerwehr der südvietnamesischen Tamponproduzenten ihre mit Dieselmotoren ausgestatteten Einsatzfahrzeuge gegen Rikschas austauschen muss, weil dies in Deutschland nach der nächsten Wahl auch bei der Bundeswehr, der Polizei, sowie den Rettungsdiensten praktiziert wird, wobei der Austausch der Fahrzeuge aktuell noch als geheime Verschlusssache behandelt wird. Die Diskussion darüber, ob der Knopf am Kopf (des Tampons, nicht der Politiker) angebracht wird dauerte fast 24 Stunden, weil der Knopf über das Rückholbändchen (wird von weiblichen Matrosen als „Reißleine“ bezeichnet) den Tampon bei jedem Schritt in Bewegung versetzt endete mit einer Entscheidung für den Kopf, weil ansonsten die AfD die Schwingungen im nächsten Wahlkampf wieder gegen die „GroKo“ verwenden könnte.

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