CDU/CSU ist die Verliererin bei Neuwahlen und in einer Minderheitsregierung, die FDP hingegen die große Gewinnerin. Die GRÜNE Gefahr ist erst mal abgewendet

Eigentlich ist es ein Wunder, dass die Jamaika Sondierungen scheiterten. Politiker, die in erster Linie an Macht, Posten und Geld hängen, machen im Normalfall alles um ihre Pfründe zu erhalten oder zu bekommen. Die FDP ließ das Zusammenkommen von CDU/CSU, FDP und GRÜNE scheitern, denn der Spruch „gebranntes Kind scheut das Feuer“ hat immer noch Gültigkeit. Die FDP hat es noch nicht vergessen, wie Merkel die FDP aus dem Bundestag fegte. Aber auch ist der Mut eines Christian Lindners bewundernswert, sich nicht als Bettvorleger von Merkel und den GRÜNEN gebrauchen zu lassen. Horst Seehofer hat dagegen keine Probleme den Bettvorleger für Merkel und den GRÜNEN zu spielen, große Sprüche aber stets gehorsam. Mit Merkel und den GRÜNEN ist es unmöglich für Deutschland eine Politik aufzustellen, die nicht in ein überdimensionales Chaos endet.

Ohne ein loslösen von Merkel wird die CDU keinen Neuanfang schaffen, zwar gibt es immer noch genug Merkel treue Wähler, doch ringsherum um die Partei bricht alles zusammen. Sollte es zu Neuwahlen kommen, könnten CDU/CSU weitere Wählerstimmen verlieren, denn bis auf ihre unbelehrbare Stammwählerschaft weiß keiner mehr wofür die Partei nach 12 Jahren Merkel Herrschaft eigentlich noch steht. Die SPD müsste für die CDU/CSU das warnende Beispiel sein, denn bis auf ihre ebenfalls unbelehrbare Stammwählerschaft weiß schon lange kein Wähler mehr wofür die SPD steht. Profitieren von Neuwahlen könnte jetzt insbesondere die FDP, nach dem mutigen aussteigen aus den Jamaika Sondierungen. Die Partei kann sich von dem Umfaller-Image lösen und Eigenständigkeit beweisen, so etwas kann durchaus Wähler motivieren. Die GRÜNEN werden bei Neuwahlen keine Stimmen verlieren, eher zusätzliche gewinnen. Das sie hartnäckig bei den Sondierungen die grenzenlose Masseneinwanderung und den wirtschaftsschädigenden Ökowahn verteidigten, motiviert weitere Wähler die unbedingt hohe Steuern zahlen wollen und sich erst in vielen Parallelgesellschaften mit etlichen No-Go Areas so richtig „heimatlich“ fühlen. Neben der FDP kann bei Neuwahlen auch die AfD auf weitere Stimmen von enttäuschten CDU/CSU Wählern hoffen. Die CDU/CSU wird zwangsläufig zur Verliererin bei Neuwahlen und darüber ist sich die CDU/CSU sehr wohl bewusst. Eine Hauptregierungspartei, die keine Antworten auf alle dringenden Probleme im Staat kennt und immer nur nach dem Merkel Prinzip „immer weiter so“, alles aussitzen bis der Hintern den Stuhl durchgesessen hat, kann irgendwann auch der letzte treue CDU/CSU Fan dieser Partei keine Stimme mehr geben.

Neuwahlen sind also für CDU/CSU gefährlich und tunlichst zu vermeiden. Doch wie weiter regieren? Hoffen das die SPD doch noch eine GroKo eingeht? Minderheitsregierung mit AfD Duldung? Bei einer weiteren GroKo mit Kanzlerin Merkel droht der SPD bei der nächsten Bundestagswahl das Abrutschen von 20 auf 15 Prozent und darüber ist sich die SPD vollkommen im Klaren. Eine Minderheitsregierung wird für CDU/CSU sehr unangenehm, denn es müssten im Parlament alle Probleme ehrlicher und offener angesprochen werden. Masseneinwanderung, EU und Euro Politik oder Öko-Wahn sind unter Einbeziehung der AfD nicht mehr so einfach durchzusetzen. Die Politik würde zwangsläufig volksnäher und das ist der größte Feind des politischen Establishment. Es wird schwierig für die CDU/CSU, bei Neuwahlen oder in einer Minderheitsregierung.

Meine vorsichtige Einschätzung bei Neuwahlen, unter Berücksichtigung eines weitestgehend Politik desinteressierten und Medien-Mainstream geformten Volk, könnte in etwa so aussehen:

CDU/CSU – 28 Prozent, SPD – 20 Prozent, AfD – 14 Prozent, FDP – 14 Prozent, GRÜNE – 10 Prozent, LINKE – 9 Prozent, Sonstige – 5 Prozent

Sollte dieses Wahlergebnis zustande kommen, wäre eine GroKo mit 48 Prozent nicht regierungsfähig, aber wieder Jamaika mit 52 Prozent. Weil auch nach einer Neuwahl wahrscheinlich keine der Blockparteien mit der AfD koalieren würde und eine dritte Bundestagswahl definitiv auszuschließen ist, ergebe sich bei dieser Prozentverteilung nur eine wahrscheinlich, realistische Regierungsbildung aus CDU/CSU, SPD und FDP. Ob allerdings immer noch mit Merkel an der Spitze wäre fraglich, doch bei dem Stand- und Aussitzvermögen dieser Frau immer noch nicht ausgeschlossen. Die Verhinderung von Jamaika würde das Volk der FDP soviel danken, dass die FDP mit der AfD nach Prozenten gleichziehen könnte.

Prof. Dr. Jörg Meuthen (AfD) – Jamaika ist gescheitert, die Tage von Merkel sind gezählt

Das ist eine ganz hervorragende Nachricht für unser Land, und zwar in zweierlei Hinsicht: Den Bürgern bleibt nun, zumindest bis auf Weiteres, eine Regierungsbeteiligung der sogenannten „Grünen“, die in Wirklichkeit nichts anderes sind als die fanatischsten Deutschland-Abschaffer überhaupt, erspart – und die Regentschaft der ewigen Kanzlerdarstellerin dürfte sich nun dem Ende zu neigen.

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