Nordrhein-Westfalen, das Armenhaus mit den größten Migrantenanteil der westlichen Bundesflächenländer

Wie Welt-Online berichtete, hat sich das Armutsrisiko in Deutschland weiter verbessert und es trat eine Verschiebung der Armutsverhältnisse von Ost nach West ein. Doch mit West kann hier nur Nordrhein-Westfalen gemeint sein. Die Angleichung der Lebensverhältnisse zwischen den alten und neuen Bundesländern schreitet voran und kann somit von den Medien zur weiteren Wahlwerbung für Merkel genutzt werden. In den neuen Bundesländern sollen sich 18,4 Prozent der Bevölkerung an der Schwelle zur Armutsgrenze befinden und in den alten Bundesländern 15 Prozent. Ein Single gilt unterhalb eines Einkommens von 969 Euro als Arm, eine vierköpfige Familie unterhalb 2035 Euro.

Das einwohnerstärkste Bundesland Nordrhein-Westfalen, mit ca. 18 Millionen Einwohnern, hat eine Armutsgefährdungsquote von 17,8 Prozent. Hier stieg der Bevölkerungsanteil unterhalb der Armutsgrenze von 2015 zu 2016 um 0,3 Prozent. 2005 lag der Bevölkerungsanteil unterhalb der Armutsgrenze in Nordrhein-Westfalen noch bei 14,4 Prozent. Nordrhein-Westfalen ist aber auch das Bundesland, welches als Flächenstaat über Jahrzehnte den größten Migrationsanteil von Deutschland aufnimmt. Über den Königsteiner Verteilungsschlüssel bekommt das bevölkerungsreichste Bundesland immer die meisten Migranten (Flüchtlinge ist falsch, weil in Deutschland jeder lebenslang bleiben kann) zugewiesen. Dazu kommt eine entsprechend erhöhte Familienzusammenführung, die ebenfalls in keinem Flächenland höher ist. Bei den Menschen mit Migrationshintergrund liegt der Bevölkerungsanteil unterhalb der Armutsgrenze in Gesamtdeutschland bei 28 Prozent. Dementsprechend sind Bundesländer mit höheren Migrantenanteil auch Armutsgefährdeter. Verschiedene Regionen in NRW, z. B. das Münsterland, sind weniger mit Migranten bestückt und mit geringerer Arbeitslosigkeit befallen, oder die Bewohner arbeiten teilweise im z. B. 70 Kilometer entfernten Ruhrgebiet. Das Ruhrgebiet selbst hat eine sehr hohe Arbeitslosenquote und einen hohen Migrationsanteil. Trotzdem pendeln viele außerhalb des Ruhrgebiets wohnende Beschäftigte täglich zu Arbeitsstätten im Ruhrgebiet. Das ist darin begründet, dass viele Menschen das Ruhrgebiet verlassen haben und es vorziehen täglich lieber weit zu pendeln als dort zu wohnen. Im Ruhrgebiet sind Gettos entstanden, die von unterschiedlichen Nationalitäten bewohnt sind. Ebenso No-Go Areas von Libanesen-Clans beherrscht, die besser nicht zu betreten sind. Das Ruhrgebiet besitzt die „kulturelle Vielfalt“, hier sind sowohl Rumänen, Türken und Bulgaren heimisch, als auch Libanesen, Marokkaner, Tunesier, Syrer, Iraker, Iraner, Afghanen oder jetzt zusätzlich die Eingereisten aus Schwarzafrika. Nun ist es ein Schelm der denkt, dass die kulturelle Vielfalt etwas mit den Bevölkerungsanteilen zu tun hat, die unterhalb der Armutsgrenze leben müssen. Vielmehr sind alle eingereisten Migranten die händeringend gesuchten Facharbeiter oder sogar Ingenieure und Ärzte, die von den Wirtschaftsunternehmen gerne aufgenommen werden. Oder hat sich vielleicht die gesamte politische Elite evtl. doch geirrt, und hat versehentlich lediglich Sozialhilfeempfänger in das Land geholt? Was wiederum bei soviel vermeintlicher politischer Intelligenz und persönlicher Selbstüberschätzung kaum möglich sein dürfte. Aber jeden politischen Irrtum bezahlt das Volk gerne, was die immer wiederkehrende Wiederwahl der gleichen politischen Eliten belegt. Politisches Versagen bedeutet kein Grund, um nicht wiedergewählt zu werden.

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