Deutschland sucht Fachkräfte aus dem Ausland, hat denn die Politik immer noch nicht genug herangeschafft?

Der Arbeitgeberpräsident sucht Fachkräfte aus dem Ausland, um der Wirtschaft zukunftssicher die Arbeitsplätze zu erhalten. Nach seiner Meinung fehlen 2030 bis zu 6 Millionen Arbeitskräfte. Hierbei lässt er selbstverständlich die fortschreitende Automatisierung außen vor, die zukünftig Millionen Arbeitsplätze vernichten wird. Gemeint sind auch nicht nur Hochqualifizierte, sondern ebenfalls Arbeitnehmer in einfachen Berufen. Doch gerade hier taucht dann wieder die Frage auf, dass bereits Millionen Fachkräfte seit 2015 eingewandert sind, die von der deutschen Wirtschaft dringend benötigt wurden. Auch kommen derzeit, laut Innenministerium, immer noch jährlich ca. 200.000 „Fachkräfte“ nach Deutschland und nach der Bundestagswahl wird sich diese Zahl wieder bombastisch erhöhen. Also wo soll der Fachkräftemangel denn vorliegen? In den Lagern von Libyen, Italien, Griechenland und der Türkei warten Millionen an „Fachkräften“ auf die Einreise nach Deutschland und die neue Bundesregierung wird ab 2018 keine Hemmungen mehr verspüren alle wartenden „Fachkräfte“ in das Land zu lassen. Oder sind das etwa nicht alles „Fachkräfte“? Dann würde unserer politischen Staatenführung ja der Lüge unterstellt, die ursprünglich immer behauptete das die einlaufenden Migranten die händeringend gesuchten Fachkräfte sind, die lediglich einer kleinen Integration zu unterziehen sind.

Aber keine Sorge, denn sollten diese ganzen „Fachkräfte“ immer noch nicht den Bedarf abdecken, dann warten noch ca. 300.000 Familienangehörige (gemäß Auswärtigen Amt) von Familiennachholberechtigten Syrern und Irakern auf die Einreise nach Deutschland. Diese Personen benötigen keinen Asylantrag und fallen somit aus der Asylstatistik heraus. Es sind somit sichergestellte neue „Fachkräfte“, die nach einer kurzen Integrationsphase sofort der Wirtschaft zur Verfügung stehen. Wo besteht denn jetzt noch ein Fachkräftemangel? Es sei denn die positiven politischen Aussagen lagen mal wieder ein bisschen daneben und so etwas wollen wir den Politikern jetzt mal nicht unterstellen.

Der Familiennachzug ist jedoch sehr optimistisch geschätzt, denn bei den üblichen Familiengrößen in der arabischen Welt können diese Zuzugszahlen gut im Millionenbereich liegen und die Migration von weiteren neuen Syrern und Irakern ist noch über einen sehr langen Zeitraum nicht abgeschlossen.

Bei diesen zu erwartenden Zuwanderungszahlen, die ganz ohne Anwerbung erfolgen, sind 6 Millionen Arbeitsplätze doch leicht zu ersetzen und sollten den Arbeitgeberpräsidenten nicht zur Verzweiflung treiben. Vielmehr werden 2030 diese entfallenen Arbeitsplätze gar nicht mehr benötigt, denn 18 Millionen sozialversicherungspflichtige- und geringfügige Arbeitsplätze sollen aufgrund der fortschreitenden Automatisierung und Digitalisierung zukünftig entfallen. Die Realität der Zukunft liegt nicht in fehlenden Arbeitsplätzen, sondern in den Anstieg von Millionen neuen Sozialhilfeempfängern. Die Masseneinwanderung wird der Sozialstaat nicht standhalten können, denn Arbeit für alle ist die Utopie der Zukunft.

Die Digitalisierung und Automatisierung wird jedoch hochqualifizierte Arbeitskräfte benötigen, doch hierbei wird sich Deutschland schwer tun. Denn die zukünftigen Abgaben der Arbeitnehmer werden Hochqualifizierte in das Ausland treiben. Denn die wenig verbliebenen Beschäftigten müssen die Last der Millionen Sozialhilfeempfänger tragen. Eine Politik die bewusst nur Sozialhilfeempfänger produziert, muss die Kosten von den noch vorhandenen Arbeitnehmern eintreiben, denn sonst wandern auch die Unternehmen in das Ausland ab.

Die Politik ist enorm kurzsichtig und denkt nur bis zur nächsten Wahl. Bereits der nächste kommende Konjunktureinsturz wird die Migrationspolitik wie ein Kartenhaus einfallen lassen. Aussicht auf Arbeitsplätze für Migranten sind dann komplette Fehlanzeige, die verbliebenen Inhaber von Arbeitsplätzen werden einer immer größeren Abgabenlast unterzogen und die Staatsverschuldung steigt enorm. Die hereingeholten Migranten sind aber trotzdem da und müssen mit Geld, kostenlosen Wohnungen, kostenloser Gesundheitsvorsorge und kostenlosen Gebrauchsgütern versorgt werden. Doch immer weniger Menschen stehen dem Staat zur Verfügung, die für die Kosten der Migration zahlen können. Die Leidtragenden sind dann mal wieder die Menschen „die schon länger hier leben“, für die immer weniger Sozialleistungen zur Verfügung stehen. Ganz nebenbei werden heute, unbemerkt von der Volksmasse, die Migrationskosten zu einem großen Teil von einem Steuergeldüberschuss finanziert, die zum einen dem Volk unberechtigter Weise bereits entnommen wurden und zum anderen vom Entfall der Zinskosten aus der staatlichen Verschuldung entstammten. An Schuldentilgung denken die Politiker auch in guten Zeiten nicht und bei einer Rezession ist eine weitere Neuschuldenaufnahme dann unerlässlich.

Doch das deutsche Volk merkt es nicht und glaubt es geht immer so weiter. Obwohl die Masseneinwanderung, die Entwertung aller Kleinsparerguthaben durch Nullzinspolitik, die künstliche Aufrechterhaltung des Euros, das betriebene Russlandbashing und Trumpbashing, der enorme Anstieg der Immobilienpreise und Mietkosten, die verkorkste Energiewende mit einhergehenden ständigen Kostenanstieg, die Hilflosigkeit der Grenzschützung, der islamistische Terror, die Kriminalitätszunahme, die Verarmung weiter Volksteile, Alters- und Kinderarmut, verfehlte Rentenpolitik, ständige versteckte Abgabenerhöhungen, ständige unsinnige EU Bevormundungen und steigende Krankenversicherungsbeiträge reichliche Anzeigen bieten um zu Erkennen, dass sich Deutschland bereits in einer gewaltigen Schieflage befindet. Doch Merkel hat Sympathiewerte von über 50 Prozent und die CDU/CSU liegt bei 40 Prozent Zustimmung, mit SPD, FDP, GRÜNE sogar über 80 Prozent. Dieses besagt, dass es der überwiegenden Bevölkerung im „Nichtsdenken“ sehr gut geht, aber vergisst, dass es bereits morgen schon anders aussieht. In der nächsten, oder spätestens in der übernächsten Legislaturperiode, hat die etablierte Politik den Sozialstaat abgeschafft. Interessant bleibt hier nur noch die Frage, wie viele Menschen merken es denn dann endlich?

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