Zur Ablenkung der miserablen Politik gibt es die Ehe für alle, ist auch einfacher als Masseneinwanderung abzuwehren und Altersarmut zu verhindern

Deutschlands Bürger haben in der Masse keine Sorgen, werden von der Politik und den Medien mit unwichtigen Meldungen bei Laune gehalten und das Banale funktioniert. Erzielte Merkel sogar schon Stimmengewinne weil sie den Bürgern die Wunschkennzeichen erlaubte, so strahlt das Volk heute erst recht, weil Merkel die Ehe für alle, großzügig wie sie nun mal ist, absegnet. Merkel erlaubt sogar ihren Abgeordneten über die Homo- und Lesbenehe frei abzustimmen, ohne Fraktionsvorgaben einzuhalten. Obwohl die freie Abstimmung nach dem Grundgesetz eine Pflicht für Abgeordnete bedeutet und der übliche Fraktionszwang gegenläufig dem Grundgesetz ist. Auch das Einmischen in die Privatsphäre der Menschen durch die Politik, stellt alleine schon eine äußerst fragwürdige Situation da. Aber in der Politik zählen nur Macht, Geld und Posten, deshalb muss Merkel die Ehe für alle zustimmen, weil ihre möglichen zukünftigen Koalitionspartner FDP, GRÜNE oder wieder die SPD sogar ihre Koalitionsbereitschaft daran knüpften. Es betrifft nur Minderheiten und der großen Volksmasse ist es ziemlich egal, doch Politik und Medien können dadurch kurz vor der Wahl die wirklichen Probleme auslöschen, denn wem interessiert dann noch Masseneinwanderung, Terror, Kriminalität, Eurokrise, Altersarmut, niedrige Renten, Geldentwertung, die zukünftigen Kosten der Migration oder gar die Kriege in der Welt, wenn Schwule und Lesben endlich heiraten dürfen.

Politisch gesehen ist der Begriff Ehe lediglich eine Verteilung von Zuständigkeiten. Sehr viele Ehen scheitern und dann geht’s ans zahlen. Der Staat sucht immer Menschen die für andere aufkommen und dazu ist die Ehe bestimmt. Es sind Begriffe wie Zugewinngemeinschaft, Unterhaltszahlungen oder Versorgungsausgleich, welche die Menschen nach einer Scheidung bis in den Tod hinein in bittere Armut stürzen können. Die- oder Derjenige der etwas mehr besitzt und etwas mehr verdient als der Partner, sollte tunlichst die Finger von der Ehe lassen, sonst bringt selbst die härteste Arbeit nach der Scheidung die totale Armut und über den Versorgungsausgleich sind anschließend noch große Teile der heutigen Minirenten für immer verloren. Nach deutschem Recht ist für denkende Menschen keine Eheschließung mehr möglich, sondern lediglich für den Menschenteil der die totale Versorgung durch einen anderen sucht. Was heterosexuelle Paare nach einer Scheidung bereits hinreichend kennen, lernen nach dem neuen Gesetz auch alle Schwulen und Lesben nach ihrer Scheidung kennen, denn nur darum geht es der Politik wirklich.

Zu was für einen „Komödienstadel“ die heutige Politik verkommen ist, beweist mal wieder die Gesetzesfindung für die „Ehe für alle“. Anscheinend lassen sich in Deutschland Wahlen mit Minderheitenpolitik gewinnen, wenn die Massenmedien das Spiel mitspielen. Solche unwichtigen Themen können die Probleme der Masseneinwanderung übertünchen, weil die Politiker ihr hilflos gegenüberstehen. Massenmedien berichten einfach nicht von weiterer Zuwanderung und berichten nicht über die milliardenhohen Steuergeldverschwendungen. Stattdessen berichten Medien über ein bedingungsloses Grundeinkommen oder eben der Ehe für alle. Dabei merken die Medien noch nicht einmal wie sie ihre eigenen Lügen widersprechen, denn einerseits sind die niedrigsten Renten immer noch zu hoch, doch ein 100fach teureres Grundeinkommen augenscheinlich nicht. Migrationskosten sind locker aus der Portokasse zu zahlen und an Hartz-4 für Deutsche geht der Sozialstaat zu Grunde. Lügenpolitik und Lügenmedien brauchen medienträchtige Aufhänger die im Prinzip kaum jemand interessieren, aber ausreichen die politischen Fehler bei dem Volk in Vergessenheit zu bringen.

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