Ein bedingungsloses Grundeinkommen für jeden bedeutet im Endeffekt mehr Migration und Armut, es ist die Auslösung einer großen Inflation

Die neue Landesregierung in Schleswig-Holstein, bestehend aus CDU, FDP und GRÜNE, wollen das bedingungslose Grundeinkommen oder Bürgergeld für ihr Land prüfen. Die Höhe soll um die 1.000 EURO monatlich angesiedelt sein. Eine Ausweitung auf den Bund ist für die spätere Zeit ebenfalls nicht auszuschließen. Weil man es von der Politik mittlerweile gewohnt ist, dass Staatsschulden und wertloses Geld kein Problem darstellen und die Geldpresse je nach dem politischen Bedarf angeschmissen wird, ist dieser Vorschlag auch nicht bewundernswert. Nur wie passt das mit der Rentenpolitik zusammen? Seit Jahren schreiben die Medien im politischen Auftrag, dass die Renten zu hoch sind und das Rentenniveau immer weiter sinken muss. SPD Ex Kanzler Schröder vertrat die Meinung, dass 44 Prozent Rentenniveau ausreichend sind. So bekommt der deutsche Durchschnittsrentner nach 45 arbeitenden Beitragsjahren gerade ca. 1.200 EURO monatliche Rente. Von dieser Rente sind noch Krankenversicherungsbeiträge und Steuern zu zahlen, sodass eine Nettorente von ca. 900 EURO verbleibt. 100 EURO weniger als das vorgesehene Grundgehalt für jeden. Doch selbst diese Minirente für eine Person die sein ganzes Leben gearbeitet hatte ist der Politik und den angeschlossenen Medien zu viel. Fast täglich hetzen die Medien gegen die Renten und dieses Rentensystem sei bei immer mehr alten Menschen (die natürlich ihr ganzes Leben gearbeitet hatten) schlichtweg nicht bezahlbar. So, dass ist die herrschende Meinung der Politik und ihren angeschlossenen Medien. Ein Staat der jammert die zustehenden Renten seiner arbeitenden Bevölkerung nicht auskömmlich zahlen zu können, will jedoch gleichzeitig jedem Bürger ein monatliches Grundgehalt von 1.000 EURO zahlen. Wieviel Lügen will eigentlich noch dieser etablierte Politikerhaufen verbreiten? Wenn dann noch eine Partei wie die SPD von Gerechtigkeit faselt, ist es ein weiterer Schlag für den arbeitenden Menschen. Ist es vielleicht gerecht, dass eine Person die ein Arbeitsleben lang Beiträge in die Rentenkasse zahlte (die zudem noch von der Politik zweckentfremdet wurden) weniger Rente erhält als eine nie berufstätige Person (die auch keinen Cent in die Rentenkasse einzahlte) Grundgehalt geschenkt bekommt? Sollte allerdings das Grundgehalt jeder vom Staat geschenkt bekommen, auch alle Personen mit Einkommen oder Rente, ist es eine utopische Summe die außer der Geldpresse keiner aufbringen kann. Außerdem unterliegt das Grundgehalt dann dem politischen Gießkannenprinzip, analog dem Kindergeld, sodass auch Millionäre das Grundeinkommen erhalten. So ein politisches Vorgehen muss zwangsläufig in eine Inflation enden, sodass dann das Grundeinkommen sowie Gehalt und Rente keinen akzeptablen Wert mehr besitzen. Politiker die so ein Vorgehen als machbar bezeichnen, wären jedoch vorher besser auf vorhandene Zurechnungsfähigkeit zu prüfen.

Ein besonderes Problem stellt das Grundgehalt bezüglich der Masseneinwanderung da. Denn wenn die Politiker die Asylgesetze nicht entsprechend ändern, was kein Politiker will, dann erhält jeder Eingereiste auch das bedingungslose Grundeinkommen. Ist heute schon Deutschland das Wunschland aller Migranten, so wird bei einem bedingungslosen Grundeinkommen wohl oder übel Deutschland alle Migranten, die nach Europa wollen, aufnehmen müssen. Auch wenn sie über ein Drittland Deutschland etwas später erreichen. Solche Geschenke sind in Zeiten einer großen Völkerwanderung einmalig auf der Welt, die den Migrationsdruck auf Deutschland immer weiter anheizen werden.

Bei 1.000 EURO monatliches Grundeinkommen für jeden und 300 EURO monatlich für jedes Kind würden bei der heutigen deutschen Einwohnerzahl jährliche Staatskosten von ca. 984 Milliarden EURO entstehen. Bei der politisch gewollten anhaltenden Migration samt Familiennachzug, wären in ein paar Jahren die jährlich anfallenden Summen bereits im Billionenbereich zu finden. Die Kosten eines Grundeinkommens für jeden übersteigen bei weitem alle Hartz-4 Zahlungen, plus der zusätzlichen weiteren Sozialkosten (Mietzuschüsse, Möbel, Heizung etc.). Selbst alle steuerfinanzierten Ausgaben über Hartz-4, Sozialleistungen, Asylantengeld, Rentenzuschüsse für Fremdleistungen, Integrationskosten usw. erfordern bei weitem nicht die Billionenausgaben, die bei einem Grundeinkommen für jeden anfallen. Hier bleibt dann doch nur die Gelddruckpresse in Verbindung mit einer starken Geldentwertung. Das Ziel eines bedingungslosen Grundeinkommens kann im Endeffekt nur noch mehr Armut für alle heißen, denn mit wertlosem Geld ist keinem geholfen.

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1 Gedanke zu “Ein bedingungsloses Grundeinkommen für jeden bedeutet im Endeffekt mehr Migration und Armut, es ist die Auslösung einer großen Inflation

  1. Grundsätzlich richtig, aber das Kindergeld bekommen im Endeffekt nur Geringverdiener, allen anderen wird es mit der Lohnsteuererklärung wieder abgezogen 🙁

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