In NRW beginnt der Wahlkampf, doch von den etablierten Parteien ist kaum etwas Positives zu erwarten

In NRW sieht man sie jetzt wieder in jedem Straßenzug, die Wahlplakate. Plakate mit Köpfen, die alle Geld vom Steuerzahler möchten. Ein paar von den abgebildeten Köpfen wollen an der Macht schnuppern, doch die meisten begnügen sich mit den üppigen Diäten, Dienstwagen, großzügige Altersabsicherung und allen sonstigen Vergünstigungen die so ein Parlamentssitz mit sich bringt. Was muss so ein Parlamentssitzer, der sich Abgeordneter nennt, dafür leisten? Im Prinzip nur eine Aufgabe, alles absegnen was von ihr oder ihm verlangt wird. Die Partei- und Fraktionsvorsitzenden geben die Richtung vor und ihre „Abgeordneten“ sollten brav gehorchen. Fast alle machen das auch, denn wer möchte schon einen Parlamentssessel mit allen nur erdenklichen Vorzügen nach nur einer Legislaturperiode wieder verlassen wollen? Es ist im Prinzip ähnlich der Arbeitswelt, hat dort jemand einen hochdotierten Arbeitsplatz mit wenig zu erbringender Arbeitsleistung wird diese Person auch nicht aufmüpfig, denn sie möchte den Job auf keinem Fall verlieren. Deshalb sind viele Politiker gerne Marionetten und verzichten darauf ihre Meinung zu vertreten, obwohl dieses gerade bei gewählten Politikern die oberste Priorität wäre. Aber Politik besteht nun mal aus Lügengerüsten und Seilschaften, welches denkende Bürger wissen, doch der politisch relativ desinteressierten Mehrheit wenig interessieren. Neben den beeinflussenden Massenmedien, Wahlgewohnheiten und eben dieses politische Desinteresse kommt immer wieder das elitäre Parteienestablishment, wenn auch in wechselnden Koalitionen, an die Macht. Benötigen tun Politiker lediglich die zahlende Masse, um ihre Umverteilungspolitik durchziehen zu können, möglichst vielen Menschen etwas nehmen um es einigen bevorzugten Spezies zu geben. Hier ist besonders die Parteienideologie ausschlaggebend, die von einer bestimmten Wählergruppe die meisten Stimmen erwartet und diese dann mit Wahlgeschenken, die wiederum andere bezahlen müssen, geschickt locken kann. Ebenfalls ist es für eine Partei erstrebenswert, dass ihre angehörenden Politiker ein sorgenfreies Leben auf hohem Niveau erhalten.

Nun ist die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen noch nicht die Bundestagswahl, doch das bevölkerungsstärkste Bundesland mit fast 18 Millionen Einwohner ist schon eine Hausnummer und kann, wie die Wahlforscher meinen, eine Voraussage zu der Bundestagswahl abgeben. Es ist ja bekanntlich zu erwarten, dass nach der Bundestagswahl das große Zahlen einsetzt, denn schließlich hat die Migrations-, Euro-, EU-, NATO und Kriegsunterstützungspolitik für die USA ihren Preis. Jeder der heute etwas anderes behauptet, lügt sowieso. Die ganz große Abgabenpolitik kann NRW nicht einleiten und muss erst die Bundestagswahl abwarten, doch ihre überschuldeten Gemeinden mit ihrer kaum zu bewältigenden Migrations- und Integrationslast benötigen viel Geld. Abgaben, die das Landes- und Gemeinderecht zulassen, können nach Belieben erhöht werden und NRW mit ihrer besonders großzügigen Willkommenspolitik wird davon wohl oder übel Gebrauch machen müssen. Jeder der etwas anderes denkt, ist auch hier ein unverbesserlicher Träumer.

Die letzte veröffentlichte Meinungsumfrage für die Landtagswahl in NRW gibt folgende Zahlen aus: SPD 37 Prozent, CDU 28 Prozent, FDP 10 Prozent, AfD 10 Prozent, GRÜNE 6 Prozent und LINKE 5 Prozent. Aus meiner Sicht überraschen besonders die 10 Prozent für die FDP, denn auch in NRW hatte die FDP noch nie etwas Gutes vorzuweisen. Die FDP glänzt damit den arbeitenden Menschen möglichst nur „Hungerlöhne“ zukommen zu lassen, um dann den erhaltenen Gewinn ihrer meistens übersatten Klientel in den Rachen zu schmeißen. Ein echter Gewinn für NRW wäre allerdings, wenn die GRÜNEN endlich aus dem Landtag fliegen, doch soviel Wahlintelligenz ist den Bürgern wiederum auch nicht zuzutrauen. 37 Prozent für die SPD in NRW sind nicht verwunderlich, zum einem helfen die Stimmen innerhalb der filzigen Seilschaften in der Partei, den Gewerkschaften und den kommunalen Betrieben kräftig mit und zum anderen die hohe Zahl der Migranten. Der Migrationsanteil in NRW beträgt ca. 25 Prozent und viele sind wahlberechtigt. Auch von diesem Bevölkerungsteil erhält die SPD ihre Stimmen. Es ist anzunehmen, dass so manche Deutschtürken mit Doppelpass in ihrem Wohnland die SPD wählen und in ihrem Heimatland Erdogan, also komplett verdreht. Dort wo sie wohnen wünschen sie sich eine parlamentarische Demokratie, wenn es auch tatsächlich eine parlamentarische Diktatur ist, und in ihrer Heimat, wo sie nicht wohnen, die augenscheinliche Diktatur.

NRW ist das Bundesland mit wahrscheinlich den meisten Parallelgesellschaften und somit ist es ein wenig verwunderlich das die AfD nur bei 10 Prozent Stimmenanteil liegt. Sicherlich ist dieses auch der internen Zerstrittenheit, der Medienhetze und den behördlich aufgebauten feindseligen Barrikaden zu verdanken das die AfD nicht nahe an die 20 Prozentmarke heranreicht. Doch bei der betriebenen Politik von CDU und SPD wären im Normalfall immer 20 Prozent für die AfD möglich, zumal in den Ruhrgebietsstädten unterschiedliche Clans aus arabischen Staaten ganze Straßenzüge und Stadtteile unter Besitz genommen haben, welches politisch nicht ganz versteckt zu vollziehen war.

Das etablierte Parteienestablishment in Deutschland benötigt dringend die AfD als Opposition, aber als echte Opposition und nicht als Partei die mit den Parteien des Establishment koalitionsfähig ist. Wenn die Politiker der AfD anfangen sich nach den, von den Steuerzahlern spendierten, hochbezahlten Posten zu sehnen und Koalitionen eingehen wollen, dann wird die Partei überflüssig. Solche Parteien besitzt Deutschland zu hauf und benötigt bestimmt keine weitere von dieser Sorte. Wichtig ist es die Wünsche von weiten Teilen des Volkes im Parlament, in Fernsehdiskussionen und allen Mainstreammedien zu vertreten, den etablierten Parteien täglich ihre begangenen Fehler vorzuführen um somit eine echte Alternative zu dem anwidernden politischen Einheitsbrei zu sein.

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