Deutschlands Politiker sind alle Flüchtlinge willkommen und werden dringend benötigt

Das Asylrecht ist ein hohes Gut und das ein Staat wie Deutschland schutzsuchenden Menschen Asyl anbietet sollte eine Selbstverständlichkeit sein die keinerlei Diskussion bedarf. Doch wie Politiker mit dem Asylrecht umgehen, was übrigens ihrer eigenen Gesetzgebung entstammt, ist mehr als fraglich.

Politiker und die angeschlossenen Mainstream-Medien lassen keinen Tag aus um ihrem Volk mitzuteilen wie dringend Deutschland Flüchtlinge und Asylanten benötigt. Asylanten bedeuten Deutschlands Zukunft und tragen Sorge das die dringend benötigten Fachkräfte die Wirtschaft am leben lässt. Das nur mit einer massiven Einwanderung das Rentensystem zukünftig zu sichern ist und somit eine Überalterung des Landes vermieden wird. Bundeskanzlerin Merkel lässt verkünden, das alle Flüchtlinge in Deutschland willkommen sind und Bundespräsident Gauck ladet in der ganzen Welt die Flüchtlinge zum kommen ein. Es mag sein, das die deutsche Vergangenheit bei den Politikern hier einen großen Teil ihrer Handlungen beeinflusst, doch sollte dabei die Realität nicht verloren gehen.

Die Mainstream-Medien berichten täglich wie groß die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung gegenüber den Flüchtlingen ist, doch in Wirklichkeit ist es ein genau so verschwindend geringer Personenkreis der Gesamtheit, wie die gegensätzlichen unbelehrbaren Idioten die meinen Asylunterkünfte abfackeln zu müssen. Die Masse der Bevölkerung ist in den Ansichten geteilt, ein Teil glaubt den täglichen Berichten der Mainstream-Medien über die Benötigung, ein Teil hat Angst vor das Fremde, ein anderer Teil macht sich Gedanken um die Kosten und dem Rest ist es egal solange kein persönlicher Schaden eintritt. Fast alle Bevölkerungsteile stehen hinter dem Asylrecht, nur mit der Auslegung und dem schon dämlichen Geleier der Politiker ist ein Großteil nicht einverstanden.

Das deutsche Asylrecht unterscheidet zunächst nicht zwischen Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlingen. Erst in einem späteren Verfahren erfolgt die Klärung und jeder kann gegen einen abschlägigen Bescheid Klage einreichen. Weil Asyl Antragsteller meistens mittellos sind, bekommen sie Prozesskostenbeihilfen. Viele Anwälte sind darauf spezialisiert und verdienen sich auf Kosten des Steuerzahlers die buchstäblich goldene Nase. Einen großen Abgeordnetenkreis bilden Juristen, somit genießen diese Anwälte politischen Rückhalt und lange Asylverfahren sind dann durchaus im politischen Interesse. In Deutschland sind alle Gesetze schwammig und umständlich formuliert, auch das Asylrecht, sodass sich Anwälte durchaus als Gewinner des Zuwanderungsstrom bezeichnen können.

Flüchtlinge und Asylanten verursachen Kosten, für die die Allgemeinheit aufkommen muss. Doch wo Kosten entstehen gibt es auch Gewinner und diese sind häufig bei den Verursachern zu finden. Die Hauptursachen des großen Flüchtlingsstroms sind die USA und NATO Kriege. Die nach der Lesart des Mainstreams die dortige Bevölkerung helfen sollten, doch genau das Gegenteil verursachten. Gewinner an den Kriegen waren nur die verflechteten Multikonzerne die jetzt wiederum an den vertriebenen Flüchtlingen aus den betreffenden Ländern verdienen.

Das Deutschland das europäische Wunschland für Asylanten ist, liegt nicht nur an der Willkommenspolitik der Politiker. Jeder anerkannte Asylant erhält zusätzlich aller Integrationsmaßnahmen den gleichen Status eines Hartz4 Empfängers. Funktioniert die Integration nicht, ist es ebenfalls nicht tragisch. Aus den o. g. politischen Gründen bekommt jeder ein politisch abgesichertes, dauerhaftes Bleiberecht. Auch bei Nichtanerkennung des Asylstatus wird selten anders entschieden. In keinem anderen EU Staat erwarten Flüchtlinge auch nur annähernd die gleichen Bedingungen.

Doch wie geht die Bevölkerung mit den politischen Vorgaben um? Deutschland ist mehrfach geteilt, es gibt die Oberschicht, obere Mittelschicht, Mittelschicht und den Rest. Die Oberschicht lebt abgeschottet in Villengegenden mit ständigen Ausweichmöglichkeiten zu diversen Domizilen im In- und Ausland. Um teilweise Medienwirksam zu erscheinen spenden sie für „Gute Zwecke“, um gleichzeitig ihre Steuerlast zu verringern. Asylanten bekommen sie kaum zu sehen, vielleicht als preiswertes Dienstpersonal. Die obere Mittelschicht wohnt meistens in freistehenden Häusern mit größeren Grundstücken, also viel vorhandener Freiraum zu den Nachbarn. Ihre Kinder besuchen Privatschulen, von politisch gewünschter Integration bekommen diese Familien wenig mit, höchstens über ihr Dienstpersonal. Übrigens sind die meisten Durchschnittspolitiker der oberen Mittelschicht zuzuordnen und der verbleibende Politikerrest der Oberschicht. Die Mittelschicht bekommt schon eher Kontakt, sie wohnt üblicher Weise in Doppelhäuser, Reihenhäuser, Eigentumswohnungen oder Mietwohnungen im relativ hohen Preisniveau. Privatschulen besuchen nur die Kinder der Familien, die es sich finanziell leisten können. Im Regefall sind es jedoch allgemein zugängliche Schulen. Der Kontakt mit dem „normalen Leben“ findet regelmäßig statt. Jedoch nur der übrige Rest gestaltet eigentlich die politisch gewünschte Integration. Es sind Geringverdiener, Mindestlohnempfänger, Alleinerzieher, unterhaltspflichtig Geschiedene, Rentner und Hartz4 Empfänger. Sie wohnen in Sozialwohnungen und bekommen die Zugereisten als neue Nachbarn. Hier entscheidet sich ob die politisch gewollte Integration funktioniert. Auf Wählerstimmen brauchen die Politiker der etablierten Parteien hier keine Rücksicht zu nehmen, denn es ist ein von der Politik enttäuschter Personenkreis der aus Nicht-, Links-, oder Rechtswählern besteht.

Asylantenkosten sollten bei der katastrophal geführten Finanzpolitik jedoch keine Rolle spielen, denn das ständige „Milliardenversickern“ der nutzlosen Eurorettung für politische Fehler, die obskuren Bankenrettungen, die verschwendeten Milliarden in den Ukraine Sumpf, die Geldentwertung und der Zinsverlust stellen bereits so ein großes politisches Armutszeugnis da, das allen beteiligten Politikern lebenslang Gehalt, Sondervergütungen und Ruhestandszahlungen zu entziehen wären.

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