Das Handelsblatt, als erste Mainstream Zeitung, widersetzt sich der Kriegshetze des Spiegel

Es geschehen ab und zu mal wieder Wunder, so ein Artikel in einer großen deutschen Mainstream Zeitung, dem Handelsblatt. Zwar vertritt diese Zeitung in erster Linie die Wirtschaftsinteressen, doch es wird hier um Deeskalation geworben und zeigt zum erstenmal eine andere Sprache als die wilde Kriegshetzerei und bedingungslose „USA Treue“ der übrigen Mainstreampresse. In diesem Artikel wird besonders verdeutlicht, dass Deutschland in einem Europa mit Russland zusammen leben muss und nicht mit den USA. Das die deutsche Politik mit zweierlei Maß misst, dass jede Kriegstreiberei der USA als richtig und gerecht angesehen wird, auch wenn es schon längst bewiesen ist, dass die USA nur aus puren Eigeninteressen handelte und handelt. Bei einem Gerechtigkeitsdenken der deutschen Politik, hätte auch ein Bush Einreiseverbot bekommen müssen und GM oder Ford keine Autos mehr in Deutschland verkaufen dürfen. Es ist schon naiv, wie deutsche Politiker das Völkerrecht auslegen. Das Völkerrecht wird von den USA bestimmt und so wie die USA das gerade sehen, so ist es dann auch.

Der Artikel aus dem Handelsblatt ist hier lesbar:

Regierung und Medien schalten angesichts der Ereignisse in der Ukraine von besonnen auf erregt um. Aber die Politik der Eskalation schadet deutschen Interessen. Ein Essay auf Deutsch, Russisch und Englisch.

Politik der Eskalation: Der Irrweg des Westens (Ложный путь Запада)

Für Rohstoffe, Absatzmärkte und strategischen Einfluss muss die Welt neu aufgeteilt werden. Dafür starben und sterben die Menschen in der islamistischen Welt und jetzt die Ukrainer. Aber weil dieses immer noch nicht ausreicht, streben die imperialistischen Großmächte einen Krieg in Europa an. Denn danach kann die Aufteilung der Welt neu beginnen, wenn es dann noch etwas zum verteilen gibt.

Die Führungspolitiker sind nicht mehr lernfähig, so verbleiben nur die Abgeordneten. Doch diese sind versessen auf ihre Posten, Besitzstände, Vergünstigungen und ihr „leichtverdientes Gehalt“, sodass hier keiner wagt seine persönlichen Meinungen zu äußern oder gar gegen die Vorgaben ihrer „Politchefs“ zu stimmen. So wäre es nur das Volk, dass etwas verändern könnte. Doch leider wird auch dieses erst wach, wenn die Bomben fallen oder zumindest Hunger und Durst eintritt.

In der Ukraine verweigern viele junge Männer den Kriegsdienst, diesen Menschen gehört die Achtung. Auf Geheiß der USA, EU und NATO treibt die ukrainische Junta mit ihrer Armee die Einwohner von Donezk über die russische Staatsgrenze, so soll Russland provoziert werden um in den Bürgerkrieg einzugreifen. Es ist zu offensichtlich wie der gesamte Westen geradezu nach einem Krieg schreit. Ebenso offensichtlich ist, dass nur Amerika der Nutznießer sein kann, denn Europa wird verbrannt. Was haben wir in Deutschland (und in der EU) nur für blinde Politiker am Werk?

Ein weiterer Artikel, der die Kriegshetze der Medien beschreibt mit dem Ziel Deutschland in einem Krieg mit Russland zu treiben!

Was steckt hinter der Kriegstreiberei des Spiegel?

Seit dem Absturz des Passierflugzeugs MH17 über der Ostukraine hat die Hetze gegen Russland in den deutschen Medien eine neue Qualität angenommen. Immer offener wird eine Konfrontation mit der zweitgrößten Nuklearmacht der Welt gefordert. Das größte deutsche Nachrichtenmagazin Der Spiegel hat dabei eine führende Rolle übernommen. Weiterlesen bei World Socialist Web Site

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