Prostitution und das verlogene Gutmenschentum

Das Thema Prostitution reißt in den Medien nicht ab, immer wieder müssen sich irgend welche mehr oder weniger prominente oder scheinintelligente Personen in den Medien zu Wort melden. Losgetreten von Alice Schwarzer, die als scheinheilige Obermoralistin in der Prostitution generell eine Menschenrechtsverletzung erkennen möchte.

In Schweden und jetzt auch in Frankreich werden Freier unter Strafe gestellt, wenn sie Sex kaufen. Dieses falsche Gutmenschentum soll angeblich Frauen schützen, welches jedoch sehr zweifelhaft ist. Die Zwangsprostitution lässt sich durch solche bevormundenden Gesetze jedenfalls nicht verhindern, denn es tritt das Gegenteil ein. Wird heute durch einen Freier eine Zwangsprostitution erkannt, wird dieses in vielen Fällen zur polizeilichen Anzeige gebracht. Dieses wird bei einer Strafandrohung für den Freier dann nicht mehr geschehen. Bei der ganzen Diskussion wird häufig vergessen, dass Zwangsprostitution bereits heute eine Straftat darstellt, nur diese nicht konsequent genug verfolgt wird. Die Gründe sind einerseits im Personalmangel der Ordnungshüter zu suchen, aber ebenso in der Korruption zwischen Clubbesitzern, Vermietern von gewerblichen Wohnungen, Zuhältern mit behördlichen Institutionen und der Politik. Prostitution generell unter Strafe zu stellen bedeutet gleichzeitig einen gewaltigen Anstieg der Korruption, denn käuflicher Sex lässt sich nicht verbieten. Hierbei wird es nur die „ärmsten Schweine“ treffen, den wenig betuchten Durchschnittsfreier der dann in die Staatskasse einzahlen darf, oder die Prostituierte die dann wieder verstärkt den Zuhälteraktivitäten ausgesetzt wird. Hingegen betuchte Menschen nichts zu befürchten haben, denn mit Geld ist alles zu bekommen, verboten oder nicht ist hier egal. Es wird eine noch größere Verschachtelung zwischen Politik, Polizei und Zuhälterei entstehen, indem sich einige Personen die sprichwörtliche „goldenen Nase“ verdienen, auf Kosten der Prostituierten und den Durchschnittsfreiern.

Auch wenn für Alice Schwarzer alle Prostituierten Zwangsprostituierte sind, so ist es in der Realität nur ein verschwindend kleiner Teil. Prostitution wird in aller Regel freiwillig ausgeführt und der Trieb dazu ist zu 99 Prozent Geld. Hierbei ist es egal ob es sich um deutsche oder ausländische Frauen handelt. Auch die bulgarischen und rumänischen Prostituierten kommen nach Deutschland um Geld zu verdienen, denn das ist in ihren Heimatländern nicht möglich. Auch wenn die Gutmenschen von Ausnutzung reden so bleibt aber trotzdem zu bedenken, dass osteuropäische Frauen, je nach Aussehen und Service, in Deutschland als Prostituierte monatlich das zehn bis fünfzigfache Monatsgehalt bekommen als in ihrer Heimat möglich und zusätzlich dem Elend in ihrem Land entrinnen können. Die deutschen Politiker und die sich selbst ernannten „fürsorglichen“ Gutmenschen aus Eigeninteressen können den osteuropäischen Mädchen auch keinen anderen gutbezahlten Job besorgen, außer politisches Geschwätz (welches ein Deutscher schon kaum nachvollziehen kann) oder bestenfalls Sozialhilfe die von der steuerzahlenden Allgemeinheit finanziert werden muss, haben sie nichts zu bieten.

Es ist eine traurige Feststellung, dass die Gutmenschen, voran Alice Schwarzer, für Geld und den Bekanntheitsgrad aufzufrischen ihre Meinungen im Fernsehen und Zeitungen kundtun. Es ist leider nicht anzunehmen, dass diese Personen das alles aus purer Selbstlosigkeit, unendgeldlich und zum Wohle anderer machen, die vor allem die „schwätzenden Hilfen“ gar nicht möchten. Moral für Geld ist unglaubwürdig und verlogen, Steuerbetrug ist ein Schaden für die Allgemeinheit, hingegen freiwillige Prostitution keinem einen Schaden zufügt und ehrlich ist.

Alle Gutmenschen die für ihre persönlichen Vorteile, sei es um in der Öffentlichkeit präsent zu sein, die eigene Brieftasche zu füllen oder auch beides, gegen die Prostitution wettern und „fürsorglich“ für die „armen Mädchen“ schwätzen, sind ausschließlich reiche Personen, die ohne Not im Überfluss leben. Wenn diese Menschen endlich aufhören würden zu schwätzen und die ehrliche Absicht zur Hilfe hätten, dann sollten sie die Mädchen mit ihrem Geld, dass sie im Überfluss besitzen, helfen. Sie könnten z. B. die Familien der Mädchen in den Elendsvierteln von Bukarest zu einem besseren Leben verhelfen und so die Rückkehr der Mädchen einleiten. Denn es gibt viele Möglichkeiten zu helfen und alles ist besser und nützlicher als ein „rumpoltern“ im Fernsehen und in den Zeitungen. Es wurden schon osteuropäische Mädchen von ganz normalen Durchschnittsbürgern unterstützt, die über wesentlich weniger finanzielle Mitteln verfügen als die „schwätzende Prominenz“, ohne Medienaufsehen und selbstlos. Aber solange nur das eigene „Ich“ besteht, dass Interesse sich selbst zu publizieren und das persönliche Vermögen zu mehren, wird die Hilfe nur das „Geschwätz“ bleiben.

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