Warum Prostitution verbieten? Nehmt den Bordellbesitzern das Geld ab, schafft die Angleichung der Lebensverhältnisse in der EU und bestraft die Korruption

Alice Schwarzer, die Frauenrechtlerin muss sich mal wieder zu Wort melden. Mit der Hilfe einer Unterschriftensammlung von Prominenten möchte sie die Prostitution verbieten lassen. In einigen Positionen hat Frau Schwarzer mit Sicherheit recht und in anderen wiederum nicht. So ist es jedoch meistens, wenn eine Person die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich selbst zielen möchte.

In ihren Aussagen wird Menschenhandel und Prostitution gleichgesetzt, wobei die Gleichsetzung jedoch schon daran scheitert, dass Menschenhandel strafrechtlich auch schon heute in Deutschland verboten ist. Das Zwangsprostitution über Menschenhandel ermöglicht wird, ist in erster Linie dem Versagen der Politiker zuzuschreiben. Wer die Grenzen ohne Angleichung der Lebensverhältnisse in den EU-Staaten öffnet, jegliche Kontrollen schon bei der Einreise abschafft, der braucht sich überhaupt nicht zu wundern, wenn Mädchen mit falschen Versprechungen der Menschenhändler zur Prostitutionsausübung in Deutschland landen. Ein weiteres Problem ist, dass viele junge Mädchen in ihren osteuropäischen Heimatländern keine Perspektive besitzen. Um überhaupt ein einigermaßen menschenwürdiges Leben zu führen, sind sie gezwungen in den liberaleren Ländern wie Deutschland, Niederlande oder der Schweiz der Prostitution nachzugehen, denn auch diese Länder benötigen die Frauen nicht für andere Tätigkeiten. Auch besteht hier die Hoffnung einen Mann kennen zu lernen, der ihnen vielleicht mit etwas Glück ein besseres Leben ermöglichen kann. Die osteuropäischen Mädchen werden jedoch nicht nur geschleust, sondern kommen auch über Mundpropaganda nach Deutschland. Freundinnen locken sich mit Erzählungen gegenseitig an, wie viel Geld man doch in Deutschland mit dem käuflichen Sex verdienen kann. Wird bedacht, dass in Rumänien das Monatseinkommen von ungelernten Arbeitskräften 150 bis 200 Euro bei 12 Stunden täglicher Arbeit beträgt und dann noch davon relativ wenig entsprechende Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, dann wird es verständlich das bei 100 Euro täglichen Durchschnittsverdienst auch das Verkaufen des eigenen Körpers nicht mehr der Tabuzone angehört.

Des Weiteren ist ebenfalls zu berücksichtigen, dass auch einheimische Frauen mit Prostitution ihren Lebensunterhalt bestreiten möchten und ein Verbot einen neuen und nicht benötigten zusätzlichen Straftatbestand schafft. Wenn etwas gegen die ausufernde Prostitution und den Sextourismus getan werden muss, dann sind die Ursachen bei den Bordellbesitzern, Zuhältern, Menschenhändlern und den Vermietern von gewerblichen Wohnungen zu suchen. Diese Personengruppen bereichern sich in erster Linie an den Prostituierten, lassen diese für relativ wenig Geld die Arbeit ausrichten und kassieren für ihr „nichts tun“ kräftig ab. Doch hier ist es ebenfalls nur gleich zu setzen mit allen anderen Arbeiten auch, denn die Leute die nur „Dummschwätzen“ und nicht selber arbeiten kassieren immer das große Geld. Hier sind in erster Linie die Politiker gefragt, denn sie müssen mit ihrer Gesetzgebung den Grundstein für eine harte Bestrafung für diese Menschenrechtsverletzer legen. Dann muss eine konsequente Verfolgung stattfinden mit wirklich spürbaren Bestrafungen und konsequenten Abschiebungen ohne Rückfahrschein. Es dürfen keine Bereicherungen in jeglicher Art durch die unterschiedlichen Menschengruppen mit der Hilfe von Prostituierten geschehen, dann regelt sich die Prostitution von alleine. Wenn verhindert werden soll das osteuropäische Mädchen nach Deutschland kommen, dann muss die Wurzel eine Behandlung finden. Es sind Grenzkontrollen einzuführen und eine Grenzöffnung ist erst nach der Angleichung der Lebensverhältnisse in den unterschiedlichen Staaten wieder in Augenschein zu nehmen. Es liegt alles an den Politikern und die möchten nicht, denn denen geht es persönlich immer und überall gut. Sie stehen auf der Sonnenseite des Lebens und denken in erster Linie an ihr persönliches Wohl. Gehören selber der Gruppe der „Abkassierer “, im Regelfall aus Steuermitteln, an und lassen ihre Kassen teilweise von den Bordellbesitzern und Menschenhändlern füllen. Politik und Rotlicht, hier besteht durchaus eine gegenseitige finanzielle Abhängigkeit, doch in Deutschland gibt es keine offizielle Korruption. So sind die Menschen und deshalb gibt es auch Bordellbesitzer, Zuhälter und Menschenhändler. Auch diese Menschen denken nur an ihre persönlichen Vorteile und das Vorteilsdenken ist bei allen Personengruppen gleich.

Mehr dazu bei rumänien.tip1a.de

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