Sondierungsgespräche für dem Politiker sein eigenes Wohl, so werden auch Wahlverlierer zu Gewinnern

An dem Verhalten der Politiker der Parteien nach der Wahl, zeigt sich die Gier nach Posten und Geld dieser Personen deutlich. Auch wenn die SPD Politiker förmlich nach einer Basisabstimmung schreien, so soll doch mit allen zur Verfügung stehenden rhetorischen Mitteln die Basis auf ihren Kurs gelenkt werden. Natürlich kann eine Neuauflage der großen Koalition gut funktionieren, denn die Parteien sind schon lange gleichgeschaltet und die SPD besitzt ebenso lange schon kein eigenes Profil mehr. Es war Schröder, der diese Partei mit der CDU/CSU gleichschaltete und die soziale Kompetenz ebenfalls den Christdemokraten überließ. Aber auch die Grünen Politiker möchten Posten und Geld und ein harmonieren mit der CDU ist in jedem Fall möglich. Sozial eingestellt ist die grüne Partei nicht, dass hat sie unter Schröder/Fischer unter Beweis gestellt. Für Kriegseinsätze ist die ehemalige Friedenspartei auch zu begeistern und die Abschaltung der Atomkraftwerke geschieht sowieso. Alles andere lässt sich leicht regeln, wenn es dafür dann Posten und Geld für ihre Gardepolitiker gibt.

Versprechungen von vor der Wahl interessieren keinem Politiker nach der Wahl. Hier geht es dann nur noch um sich selbst, um einen der begehrten Politikposten zu ergattern. Auf soziale Politik kann jede Partei verzichten, denn die sozial Schwachen sind in der Minderheit und interessieren dem großen Staatsmann, oder auch Staatsfrau, wenig. Die von der SPD und den Grünen großkotzig angepriesenen Steuererhöhungen für reiche Menschen, wollen jetzt weder die SPD noch die Grünen durchsetzen und begnügen sich im Koalitionsfall mit der CDU/CSU mit allem ihnen angebotenen Kleinkram den kaum jemand interessiert. Es geht alleinig um Reichtum und Machtpositionen einzelner, denn viele Politiker träumen von einer Karriere a la Wulff. Mit wenig Einsatz bis zum Lebensende auf Kosten der Allgemeinheit mit Geld zugeschüttet zu werden. Denn auch als Wahlverlierer bleiben dem Politiker in der Koalition alle Möglichkeiten seine persönliche finanzielle Situation auf Kosten des Steuerzahlers zu verbessern, inklusive hochdotierter Nebentätigkeiten und mögliches Korruptionseinkommen bei einer charakterlichen Schieflage, die durch winkendes Geld leicht entstehen kann.

Es ist kein Wunder, dass die CDU/CSU der große Wahlsieger wurde, denn die SPD ist keine Alternative mehr. Eigentlich könnte sich die SPD mit der CDU/CSU als Einheitspartei verschmelzen. Dieses wäre für das gesamte Volk sogar die bessere Variante, denn dann würden sich in einer noch bestehenden Demokratie eine oder mehrere echte Oppositionsparteien herauskristallisieren und die Dreiparteien Einheitspartei würde nicht viel mehr Stimmen bekommen als jetzt die CDU/CSU alleine.

Auch herrscht bei allen jetzt zur möglichen Koalitionsbildung stehenden Parteien die gleiche Haltung zur Europäischen Union. Alle diese Parteien wollen ein vereinigtes Europa und der Deutsche soll seinen finanziellen Beitrag dazu leisten. Es soll immer die soziale Angleichung an dem ärmsten Mitgliedsstaat entstehen. Alle sozialen Leistungen sind genau wie die gesamten EU-Schulden zu vergemeinschaftlichen, jedoch alle Gewinne den Aktionären und Superreichen zu Steueroasen in der Südsee zuzuführen. Für dieses Lobbyistenverhalten werden natürlich die Politiker belohnt, zum einen mit unzähligen EU-Politikposten und aufgeblähten Beamtentum und zum anderen mit Zuwendungen jeglicher Art. Hier wundert es dann auch wenig, warum so viele Politiker pro Europa eingestellt sind.

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