Keine Steuererhöhungen in der großen Koalition, auch die SPD schont gerne die Reichen

Bei den bevorstehenden Koalitionsverhandlungen mit der CDU/CSU verzichtet die SPD auf Steuererhöhungen für Besserverdienende, obwohl Steuererhöhungen eine Kernaussage ihres Wahlkampfes waren. Doch welchen Personenkreis möchte denn jetzt auch die SPD steuerlich schonen? Natürlich zuerst einmal ihre Politiker, die sollen in jedem Fall besonders profitieren weil die gesamten „zusätzlichen Vergünstigungen zum hohen Gehalt“ immer noch nicht ausreichend sind um resistent gegenüber der Korruption zu sein. Dann sind es die ganzen „Quatschköpfe“ die in Firmen und im öffentlichen Dienst auf hochdotierte Posten gesetzt wurden. Die mit schleimigen Verhalten und gönnerhaften „Ziehvätern“ sich der Arbeit entledigen konnten um in ihren Firmen, oder sogar in der Öffentlichkeit, dummes und verlogenes Zeug nach Vorgabe zu verbreiten. Leider werden „märchenerzählende“ Menschen in hochdotierte Alibifunktionen gesetzt und wesentlich besser bezahlt, als arbeitende und denkende Personen. Dieses sind Positionen wonach sich viele Menschen sehnen und auch eine Traumfunktion für „abgehalfterte“ Politiker darstellt, die allerdings über ihre Beziehungen mit Leichtigkeit so eine Position besetzen können, wenn sie den Posten möchten.

Diese ganzen unnötigen Subjekte steuerlich zu begünstigen, ist ein Hohn. Denn speziell diese Personen müssten steuerlich besonders hoch belastet werden, weil ihre Gehälter in keinerlei Relation zu ihrer Tätigkeit und realen Wichtigkeit stehen. Im Gegenzug wären die wirklich arbeitenden und denkenden Menschen steuerlich zu entlasten. Auch mittelständische Unternehmen , die Arbeitsplätze schaffen und ihre Gewinne nicht in Steueroasen deponieren, sollten steuerliche Entlastungen erhalten.

Warum allerdings die SPD auch auf eine Reichensteuer und höhere Erbschaftssteuern verzichten will, ist nun gar nicht zu verstehen. Es sei denn, eine große Anzahl ihrer Politiker sind Reiche und Erben. Oder, die Politiker stehen in einem besonderen Verhältnis zu Reichen und Erben und erhoffen sich persönliche Vorteile. Zum Schluss ist natürlich nicht zu vergessen, dass ein SPD Kanzler Schröder alle Steuern für die Reichen, die Besserverdienenden und die Erben senkte. Denn auch heute kommen noch viele SPD Spitzenpolitiker aus Schröders damaligen Dunstkreis. Solange sich die SPD nicht von Schröder distanziert und diesen reichen Politikrentner sogar noch öffentlich reden lässt und nicht die Parteizugehörigkeit verweigert, wird die SPD nur Sozialabbau betreiben können und die Reichen besonders begünstigen. Eben das kleine Abbild der CDU und die vorprogrammierte Gleichheit in der Neuauflage einer großen Koalition.

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