Die Gier nach Posten bei den Koalitionsverhandlungen, hier zeigen die Politiker ihr wahres Vorzeigeimage

Was ist für die Politiker der Elefantenkoalition wirklich wichtig? Natürlich ihre Posten, ihr Gehalt und möglichst viele persönliche Vorteile. Einige davon sind zusätzlich noch Machtträumer und möchten Einfluss und Anerkennung genießen. Die niedrigsten Beweggründe der Menschen werden bei den Koalitionsverhandlungen, möglichst vor dem Wählervolk versteckt, erbittert ausgetragen.

Weil diese Koalitionskonstellation über beängstigende Mehrheiten im Bundestag und Bundesrat verfügt, kann sie im Prinzip machen was sie möchte. Was liegt hier also näher, als zuerst an sich selbst zu denken. Teilen tun Menschen naturbedingt äußerst ungern, also nicht teilen sondern mehr Posten schaffen. Hat sich denn nicht erst gerade der Bundestag mehr „Sitzplätze“ verschafft? Hier haben sich die Politiker mit Hilfe des Verfassungsgericht, welches ja auch mit ehemaligen Politikern durchzogen ist, mehr steuerfinanzierte „Abnicker- und Durchwinkerposten“ genehmigt. Auch wurde bereits die Anzahl der Bundestagsvizepräsidenten erhöht, um mehr treue Parteisoldaten in höher bezahlte Positionen zu bringen und zusätzlich für diese Personen erhöhte steuerfinanzierte Ruhegeldzahlungen zu erzwingen. Warum also soll so eine Mammutkoalition sich nicht auch mehr Ministerposten genehmigen, ist dann die Schlussfolgerung zu der einhelligen Meinung der Parteienpolitiker. Schließlich sollte das „dumme Volk“ wissen, dass Demokratie teuer ist und nicht zum Nulltarif erhältlich. Im politischen Schlaraffenland sollen möglicht viele „parteiverdiente“ Politiker hochdotierte Posten bekommen, die mit einer Überschüttung von Vergünstigungen und vielen weiteren hochdotierten „Helferposten“ für jeden zusätzlichen Minister ausgelegt sind.

Gilt das EU Parlament schon als Auffangbecken für abgehalfterte und nicht benötigte Politiker zur hochdotierten Beschäftigungssicherung, so sollte doch zusätzlich der Bundestag als ein Auffangbecken für neue unzählige Politikjobs bereitstehen. Reicht die unnötige Vielzahl an Politikjobs in den 16 Länderparlamenten, sowie die Posten des in dieser Form unnötigen EU Parlaments immer noch nicht aus um die gesamte unnötige Politikerflut in steuerfinanzierte hochdotierte Positionen zu bringen, dann muss eben zusätzlich noch der Bundestag überflüssige Politposten schaffen.

Bei der Neuauflage der Elefantenkoalition spielt Geld nur eine untergeordnete Rolle, denn jeder möchte seiner vermeintlichen Klientel (die bereits genau so gleich ist, wie die CDU/CSU und SPD selbst) etwas Gutes aus Steuermitteln zukommen lassen. Dabei soll jedoch das „Gute“ die Politiker zuerst selbst treffen. Von dem großen „Verteilerpudding“ können sich die beteiligten Parteienpolitiker das erste- und beste Stück bekanntlich selber aussuchen, für ihre eigenen persönlichen Interessen. Es geht hier nicht um die Frage was wird benötigt, sondern alleinig um viele hochdotierte Posten und noch mehr Vergünstigungen für die Politiker der zukünftigen Regierungsparteien. Für den doofen Steuerzahler und den immer mehr geschröpften Rentner ist es ein Hohn, doch viele merken gar nicht was ihre Volksvertreter so treiben und wiederum Vielen ist es desinteressiert schlichtweg egal. Welche unnachvollziehbaren steuerfinanzierten Selbstabsicherungen die Politiker geschaffen haben, wird an dem Beispiel des an sich selbst gescheiterten Kurzzeitpräsidenten und getreuen Kanzlerin Gefährten Wulff mehr als verdeutlicht (217.000 Euro lebenslange Frührente und die dazugehörigen Annehmlichkeiten Arbeitszimmer, Fahrzeug mit Fahrer, Mitarbeiter für ca. 280.000 EURO jährlich bis zu seinem Tod).

Bei diesem steuerfinanzierten Postengeschacher geht es auch darum, möglichst hohe Absicherungsgehälter und Ruhegeldzahlungen für dem Fall zu erhalten, dass die Koalition nicht die komplette Legislaturperiode hält. Bei einem Zerfall sollen zumindest die Politiker finanziell saniert und überversorgt sein. Das Motto der Politiker lautet: „Wenn schon unsere Hauptaufgabe das sinnlose verprassen von Steuereinnahmen ist, dann soll doch wenigstens ein kleiner Teil des sinnlos ausgegebenen Geldes für unsere eigenen Interessen und Absicherungen bereit stehen“. Dieses ist eben die Grundeinstellung von jedem Menschen der von sich selber meint, für Andere zuständig zu sein.

Politiker wissen jedoch auch, dass sie nichts wirklich bestimmen. Die wirkliche Macht hat das Großkapital, dieses bestimmt das Wohl oder Unwohl der Völker. Politiker sind nur vorgeschoben, genau wie viele Medien, um den Willen der Konzerne und der Banken beim Volk durchzusetzen und bei Fehlplanungen die Verluste beim Steuerzahler und Rentner einzutreiben, damit kein Milliardär einen Euro einbüßen muss. Auch hierbei können noch so einige Vergünstigungen dem Politiker zu Teil werden, denn Lobbypolitik zahlt sich zumindest im eigenen Portmonee immer aus.

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