Ehe, Scheidung, Alleinsein, Prostituierte

Das Ehe- und Scheidungsrecht, dass die Handschrift von wechselnden Parteien in der Regierungsverantwortung trägt, ist ein großes Hindernis für die Familienbildung. Ehen können nur noch aus unüberlegten Gefühlen heraus geschlossen werden. Die Politiker klagen einerseits, dass die Geburtenraten sinken und andererseits erstellen sie alle gesetzlichen Vorgaben das dieses so ist. Es ist Parteienlogik auf niedrigen Niveau.

Politiker haben zwar die Pflicht, die Allgemeinheit vor Zahlungen für selbst verschuldete soziale Leistungen zu schützen, doch wer ist die Allgemeinheit? Die politischen Auffassungen von zu zahlenden Sozialleistungen aus Steuermitteln, egal an wem, weichen häufig von der Volksmeinung ab.

Das Verständnis zur Ehe hat sich gewaltig geändert, auch wenn die Politiker dieses nicht sehen oder nicht sehen wollen. Die Scheidungsraten haben sich in den letzten Jahren erhöht, auch bei den langjährigen Ehen. Eine besonders hohe Quote wird nach 15 Jahren Ehezeit erreicht, oder nach noch längerer Dauer. Hier greift dann das Unterhalts- und Versorgungsausgleichsgesetz, welches viele Menschen in den sozialen Abgrund treibt. Die im Grundsatz als positiv zu bewertende Schuldfrage wurde in den 70er Jahren von der sozial/liberalen Regierung abgeschafft. Psychologisch unfähige Richter mussten sich nicht mehr mit den Themen auseinander setzen, von dem sie sowieso keine Ahnung hatten. Nur die Abschaffung der Schuldfrage öffnete jedem Schmarotzer Tür und Tor. Dieses bedeutet, dass der sozial schwächere Partner alle Freiheiten besitzt und nach der Scheidung immer als Gewinner verbleibt. Normalverdiener werden zu dem Rand der Sozialhilfeempfänger geführt und mit erheblichen Rentenabschlägen belegt. Spitzenverdiener, wozu auch Politiker gehören, merken Unterhaltszahlungen kaum und für ihren Lebensabend ist zusätzlich bestens gesorgt. Hier ist auch der Keim der ungerechten Gesetzgebung zu suchen. Der Gesetzgeber geht von einer ganz einfachen Formel aus, die zunächst beide Partner gleich sieht. Doch dieses trifft in den wenigsten Fällen zu. Im Regelfall haftet der finanziell Stärkere sowohl für den Unterhalt als auch mit Einbußen bei der Rente. Zusätzliche private Rentenverträge, die politisch gewollt sind, unterliegen ebenfalls der Versorgungsausgleichgesetzgebung und somit kommen die extra Einzahlungen ebenfalls dem schwächeren Partner zu Gute. Nach dem bestehenden Scheidungsrecht ist die Ehe in Deutschland für jedem finanziell Schwachen ein Schlaraffenland. Schuldzuweisungen bei der Trennung sind schwierig, denn die Menschen sind von Natur aus keine heiligen Engel und die üblichen moralischen Begriffe sind wider den charakterlichen Eigenschaften. Waren schon nach dem alten Scheidungsrecht die Richter mit der Schuldfrage hoffnungslos überfordert so ist heute der Begriff „Schuld“ innerhalb einer Ehe nicht mehr definierbar. Doch wenn die Ehe weiter eine politisch gewünschte Erscheinung bleiben soll, dann darf sich der Staat nicht völlig aus der Verantwortung ziehen. Unterhaltsregelungen sind spezifisch genau zu prüfen und der Versorgungsausgleich global abzuschaffen. Wenn eine Person in seinem Leben keine, oder nur geringe Rentenanwartschaften angesammelt hat, so muss der Staat (Allgemeinheit) dieser Person zumindest eine lebensfähige Rente zugestehen und evtl. Kindererziehungsjahre viel stärker berücksichtigen. Alle Geschiedenen, aus normalen Arbeitnehmerverhältnissen, in die Altersarmut zu stürzen darf nicht der Wille der Politik bleiben.

Singlehaushalte gewinnen immer größere Beliebtheit, wo zu einem die politische Gesetzgebung und zum anderen der wachsende Freiheitsdrang die maßgeblichen Rollen spielen. Ehestress, mit den kostenintensiven Folgen ist nicht mehr sehr beliebt. Auch sind hierbei viele getrenntlebende Ehepaare zu finden, die einen stressigen und teuren Scheidungsprozess (politisch geförderte Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Anwälte) nicht durchleben wollen und den politisch aufgezwungenen Versorgungsausgleich ablehnen. Es sind eigentlich die Paare die die Politik als Regelfall ansieht, beide finanziell unabhängig. Allerdings können diese Paare keinen wirklichen Neuanfang beginnen. Sie können entweder alleine bleiben oder in lockeren Verhältnissen leben. Doch fast jedes Verhältnis verlangt irgendwann zu einer festen Bindung zu werden und somit schwanken getrenntlebende Paare immer zwischen alleine und kurzfristigen Verhältnissen. Es sind die Folgen des Verzichts auf die Entledigung der Altlasten.

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Der Ausweg des Alleinsein durch Besuche bei Prostituierten

Schätzungsweise besuchen in Deutschland täglich über eine Million Männer Prostituierte. Hierunter sind Alleinlebende sowie in einer Beziehung lebende Männer zu finden. Die in einer Beziehung stehenden machen es heimlich, wenn sie mal unbemerkt der Ehefrau entfliehen können. Die Alleinstehenden haben von niemanden etwas zu befürchten, müssen nur aufpassen das sie nicht zu viel Geld „verbrennen“. Die Gefahr sich in eine Prostituierten zu verlieben ist für Alleinstehende sehr hoch, wesentlich höher als für Männer in einer festen Beziehung, und dieses wird von den Mädchen im horizontalen Gewerbe gnadenlos ausgenützt. Aber es ist für jedem seine freie Entscheidung wie weit er geht und ob das Mädchen ihm wirklich etwas bedeutet. Auch eine etwas kostspielige Liebe auf Zeit ist allemal für die Psyche besser, als in einer Kneipe dem Frusttrinken zu verfallen.

Dem Wagnis eines Verhältnisses mit einer Prostituierten einzugehen, bedarf schon einiges an Menschenkenntnis sowie Grundkenntnisse in dem Milieu. Des Weiteren muss eine gewisse Immunität vor Lügen bestehen und nicht der Glaube vorherrschen, dass diese Frau einen nur alleine gehört. Solange ihre Wünsche, die überwiegend aus finanzieller Natur bestehen, Erfüllung finden, kann die Beziehung durchaus auch über einen längeren Zeitraum halten.

Mit der Öffnung der EU-Grenzen kommen viele Mädchen aus dem osteuropäischen Raum nach Deutschland um der Prostitution nachzugehen. Hier ist zu unterscheiden zwischen erpresserischer Zwangsprostitution über Menschenhändlerringe und Mädchen die freiwillig kommen. Zwangsprostitution ist ein Straftatbestand, der viel zu wenig von den deutschen Behörden verfolgt wird. Die Mädchen die freiwillig kommen, arbeiten hier nur für das Geld. In Rumänien z. B. liegt der Verdienst für ein 22jähriges Mädchen zwischen 100 und 150 Euro im Monat und muss dafür teilweise eine ganze Familie versorgen, weil die Anderen arbeitslos oder krank sind. Auch verschuldete Frauen kommen, die somit den mafiaähnlichen Strukturen der Organisationen unterliegen und mit Drohungen gefügig gemacht sind. Eine Verständigung mit den Mädchen ist schwierig, sie sprechen kaum deutsch und wenn Hintergründe interessieren geht dieses nur über Translatoren. Was dann glaubhaft erscheint, ist nur mit Erfahrenswerte abzuschätzen. Sollte Sympathie, oder sogar Liebe, für ein osteuropäisches Mädchen aufkommen, es sind sehr hübsche darunter, muss ein jeder Alleinstehende für sich selbst entscheiden wie weit eine Unterstützung gehen soll, zumal die Empfänger auch Organisationen mit mafiaähnlichen Strukturen sein können. Denn eine längere Freundschaft scheitert schon an den Sprachbarrieren und der unterschiedlichen Mentalität.

Weil Verhältnisse mit Prostituierten fast ausnahmslos mit Enttäuschungen enden, besteht allerdings die Gefahr das Menschen nur noch als „Lügner und Ausbeuter“ angesehen werden und eine totale Beziehungsunfähigkeit zur Folge hat. Dieses sollte jedem bewusst sein, der diese Art von Abenteuern sucht. Es ist eine Fassade hinter der nur Müll zu finden ist.

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