Währungsreform für das Kapital, Politiker ohne Haftung ihrer Taten

Der Beruf des Politikers wird von Menschen ausgeübt, genau wie jede andere Berufsart. Üblicherweise besteht in der Arbeitswelt eine gewisse Haftung, die innerhalb der Hierarchien unterschiedlich geregelt ist. In dem unteren Segment der ausführenden Leistungsträger sind Fehlleistungen oft mit dem Verlust des Arbeitsplatzes und je nach dem Grad der Schädigung zusätzlich mit persönlichen Aderlass und Strafen verbunden, die den Menschen zu dem unteren sozialen Rand führen. Mit aufsteigendem Hierarchiegrad verringert sich die Haftungsleistung linear und findet ihre Spitze im Managerbereich, wobei Fehlleistungen in Form von hohen Abfindungszahlungen zusätzlich zu belohnen sind. Der Beruf des Politikers sollte Entscheidungsfähigkeit voraussetzen und um dieses zu erleichtern, wird es zusätzlich mit einer totalen Haftungsbefreiung gefördert. Seine persönliche Haftungsleistung wird per Gesetz dem gesamten Volk übertragen und dieses ist zugleich der größte Schwachpunkt innerhalb einer Demokratie und bildet somit die Scheindemokratie.

Mit der Einführung des Euros begingen die verantwortlichen Politiker, an der Spitze die Kanzler Kohl und Schröder, weitreichende Fehler, die entgegen ihrer grundgesetzlichen Verpflichtung „Schaden von dem Volk abzuweisen“ genau das Gegenteil prognostizierten „Schaden dem Volk zuweisen“ und dafür nicht die geringste persönliche Haftung trugen. Wenn damals alle Politiker, die Führenden und die abstimmenden parlamentarischen Statisten, einer persönlichen Haftung unterlägen hätten, dann wäre mit ziemlicher Gewissheit keine Eurowährung eingeführt worden, denn nur wenn es an das „eigene Portmonee“ geht fangen Menschen an zu denken und Politiker sind naturbedingt ebenfalls Menschen. Natürlich könnten die Führungspolitiker auch bei einer persönlichen Haftung weiter die kapitalistischen Wünsche erfüllen, die Haftung übernimmt bei Erfolg locker das Kapital, jedoch die „Überzeugungsarbeit“ wird schwieriger, denn vielleicht würde aus manchen parlamentarischen Statist wirklich ein Abgeordneter, denn noch nicht ist jeder Parlamentssitz dem Kapital so ganz verfallen, was jedoch durchaus bald eintreten kann. Mit einer heutigen D-Mark Währung wäre Deutschland wahrscheinlich das währungsstabilste Land in der Welt, so einen Billionenschaden haben die Euroerfinder mit ihren politischen Gehilfen angerichtet und dieses alles ohne jegliche Haftung.

Heute sind die Banken und Industrie globalisiert und haben ebenfalls die Politiker global vereinnahmt. Schon längst bestimmen sie das Handeln der Politik und alle Politikersprüche die anders lauten, sollen nur eine weitere „Volksverblödung“ erzeugen. Alle Politiker sahen und sehen das Treiben der Finanzmärkte tatenlos zu, dass „globale Zocken der Reichen und Superreichen“. Verzockte Banken werden dann von den Politikern mit den Geldern ihrer Normalbürger „gerettet“, damit die Reichen weiter ihre Gewinne einfahren können. Die vielzitierten sogenannten armen Euroländer besitzen selber genug Bürger mit Millionen und Milliarden Besitz, warum werden diese Leute nicht zur Kasse gebeten? Warum wird das normale Volk in diesen Staaten arm gehalten und zum Überleben Geld von anderen Staaten eingefordert, natürlich auch nur das Geld der Normalbürger? In Europa läuft gewaltig etwas schief, welches in eine gemeinsame Finanz-Politik Mafia ausufert, nach amerikanischen Vorbild. In dieser Konstellation taucht eine weitere Frage auf, was wollen die Reichen über ihre politischen Gehilfen erreichen? Wenn das europäische Normalvolk insgesamt verarmt ist, gibt es keinen Absatz. Die Reichen müssen ihre Fabriken schließen und das Börsenzocken bekommt Probleme. Eigentlich kann nur das Ziel des Kapitals eine Währungsreform sein, die Aktien, Gold und materiellen Besitz verschont. Zuerst soll soviel Geld neu gedruckt und im Umlauf kommen, dass die hohe Inflation erreicht ist und somit die bestehende Währung wertlos wird. Dann wird eine neue Währung eingeführt, entweder wieder länderübergreifend oder länderspezifisch, mit einem Faktor von vielleicht 1:10 und die Normalbürger fangen wieder bei null neu an. Die Staaten sind praktisch schuldenfrei und das Kapital behält seine Fabriken, die Aktien im vollen Wert sowie Gold und den gesamten privaten Besitz. Aufgrund des dann gesamteuropäischen niedrigen Lohnniveaus werden die Gewinne des Kapitals schnell wieder zunehmen und der Kreislauf Banken/Kapital beginnt erneut. Die Politiker haben ihre Ziele einer europäischen Gleichschaltung endlich erreicht und müssen dieses nur noch mit einer globalen Weltwirtschaft abgleichen, wobei sie es diesmal relativ einfach haben, denn das Lohniveau ist ja an der unteren weltweiten Grenze angekommen. Die europäischen Politiker werden es dann als großen Erfolg ihren Völkern verkaufen, dass der neue wachsende Wohlstand erstmalig in der Geschichte ganz ohne Krieg, im friedlichen nebeneinander erreicht wurde. Die Politiker werden zum Dank wieder „demokratisch“ gewählt und bleiben wie ihre Vor- und Vor- Vorgänger wieder ohne jegliche persönliche Haftung ihrer „blendenden Taten“.

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