Ukraine, Deutschland und die EU, der Politikerwohlstand für das Volk

In der Ukraine ist Fußballeuropameisterschaft und die deutschen Politiker dürfen keine Lustfahrten auf Kosten des Steuerzahlers dorthin ausüben. Außer dem fußballinteressierten Politiker selbst interessiert es keinem anderen Menschen, ob der Politiker oder die Politikerin einen steuerfinanzierten Logenplatz besitzt, oder sich die Fußballübertragungen, wie das Volk, im Fernsehen anschauen muss. Der Auslöser dieses Verbots ist die Inhaftierung Tymoschenkos mit einhergehender schlechter Behandlung der ukrainischen Justiz. Inwieweit bei Tymoschenko die Verurteilung durch die ukrainische Justiz gerechtfertigt ist, oder die übliche Korruption hier einspielt, kann von Außenstehenden nicht zu Hundertprozent bewertet werden. Fakt ist nur, dass dieses Urteil beweist, dass in der Ukraine eine gewisse Politikerhaftung besteht, von der Deutschland weit entfernt ist. Allerdings in Staaten, wo die Korruption an der Tagesordnung ist, ist nie erkennbar ob sich an der Politikerhaftung nur die anderen Politiker selbst bereichern wollen. Tymoschenko hat nur versucht und auch geschafft, wie andere Politiker mit gleichen Möglichkeiten auch, Millionen für sich selbst in das Ausland zu transferieren um persönlichen Reichtum zu schaffen bzw. zu mehren.

Die Fußballeuropameisterschaft zeigt jedoch auch, dass die Finanzkrise innerhalb der EU nur den Kleinbürger trifft. Wie viel Geld innerhalb der EU vorhanden ist, beweißt die freie Marktwirtschaft Fußball. Alle Spieler der Staaten mit ihren Stäben sind Multimillionäre und spielen in erster Linie zur Mehrung ihres Kapitals. Nationalbewusstsein zeigen hauptsächlich die Zuschauer, die den Fußball als nationale Ersatzleistung für die politisch angeordnete europäische Zahlungsunion sehen.

In Deutschland bestimmen eine Handvoll Politiker das gesamte Geschehen des Staates. Ihre Gehilfen sind die zahllosen Abgeordneten (Abstimmer) die wegen dem demokratischen Anschein in dem Sinn der Politiker-Elite die Gesetze verabschieden. Volksabstimmungen sieht die Verfassung nicht vor, denn hier könnten die Elite-Politiker evtl. mal eine böse Überraschung erleben. Viele Abgeordnete (Abstimmer) wären sogar parteilich austauschbar, wenn die andere Partei ihnen nach der nächsten Wahl wieder einen 12.000 Euro Job, oder sogar einen Höherdotierten, anbietet und in der eigenen Partei keine Erfolgsaussichten bestehen. Das ist freie Marktwirtschaft im Politikgewerbe, denn auch hier geht es heute fast ausschließlich nur um das Geld und den persönlichen Wohlstand. Eigene Meinungen werden den finanziellen Interessen hinten angestellt und sind nur noch für eine Handvoll ehrlicher Abgeordneter interessant, die ihr Gewissen dem Finanziellen voran stellen.

Dann wurde von der ehem. Politikerelite ja noch eine EU gegründet, die sich zuerst EWG (Europäische-Wirtschafts-Gemeinschaft), dann EG (Europäische-Gemeinschaft) und jetzt EU (Europäische-Union) nennt, zukünftig vielleicht auch ESU (Europäische-Schulden-Union). Vielleicht sollte EU auch ähnlich wie USA klingen, doch die EU ist weder ein Staatenbund oder ein Bundesstaat, sondern ein juristisches Monstrum, hier werden Entscheidungen in Komitees, Räten und Kommissionen gefällt. Jedoch ist die EU ein beliebtes Auffangbecken für gescheiterte Politiker, die hier weiter fleißig von dem Steuerzahler abkassieren können. Wahrscheinlich haben die Gründungsväter auch das bedacht, bei der Schaffung dieses politischen Monstrums. Ein riesiger europäischer Apparat, deren insässige Politiker unfähig waren die Stabilitätskriterien der Staaten zu überwachen und ohne persönliche Haftung zur Schuldenkrise ihren Beitrag leisteten. Jedoch schickt sich das juristische Monstrum an, dass außer den Politikern keiner wirklich möchte, immer mehr die Politik in den unterschiedlichen Staaten mitzubestimmen. Mit unzähligen Richtlinien soll jeder Staat sich der Gängelung unterziehen, doch immer ohne jede Haftung der europäischen Politiker. Weil im Regelfall auch die Politiker in den einzelnen Staaten nicht für ihre Taten haften, verbleiben alle Zahlungen bei den Bürgern. Mehr ausgeweitete Politik bedeutet auch mehr Korruption und weitere Kapitalmehrung der Reichen und Superreichen. Im Regelfall kostet jede EU-Richtlinie dem Bürger zusätzliches Geld, von dem am meisten die sozial schwachen betroffen sind. Die Industrie und das Gewerbe verdient an jeder, meistens unnötigen, Richtlinie zusätzliches Geld, sodass die EU-Politiker mit diesen hinterlistigen Methoden dem Kapital zu weiteren Reichtum verhelfen.

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