Christen und die Sterbehilfe

Die Christen feiern die Osterfeiertage nach der Philosophie des Christentums. Die Christenwelt hat eine wissenschaftliche Fachinstitution aus dem Glauben geschaffen. Jahrelanges Theologiestudium zur Berechtigung den Menschen unbelegbare Geschichten zu erzählen, finanzielle Interessen mit dem Glauben einiger Menschen auszuleben. Der Glaube basiert auf der Angst vor dem Tod und die folgende Ungewissheit, zu deren Aufklärung kein Studium beitragen kann. Glaube bedeutet kein Wissen und darauf baut das kirchliche System ihr gesamtes Denkgebäude auf. Die Kirchenfürsten wissen auch, dass nur eine Aufrechterhaltung des Glaubens ihre finanzielle und in der heutigen Zeit bereits etwas eingeschränkte Machtstellung erhält. In der christlichen Philosophie ist Jesus unter große Schmerzen gestorben und dieses ist von der Kirche als Vorbildfunktion anzustreben. Dieses ist einer von vielen nicht nachzuvollziehenden kirchlichen Gründen zur Ablehnung einer humanen aktiven Sterbehilfe, die sich viele Menschen wünschen um von unerträglichen Qualen ihre Erlösung zu finden.

Auch in der heutigen Zeit stehen Politiker noch unter kirchlichen Einfluss und sind hilflos, wie in vielen anderen Themen auch, menschenwürdige Entscheidungen zu treffen. Leider gibt es in Deutschland kein Selbstbestimmungsrecht, sondern Politiker treffen Entscheidungen über Leben und Tod. Dieses ist äußerst zweifelhaft, unglaubwürdig und scheinheilig. Unheilbare kranke Menschen müssen leiden bis zum eintreten des Todes und junge gesunde Menschen müssen im Interesse der Politik bei Kriegseinsätze sterben. Alleine dieses Beispiel zeigt die Unglaubwürdigkeit der Politik auf, die sich ebenfalls in vielen anderen Gebieten wiederholt.

Ethische Entscheidungen dürfen nicht von geldbesessenen und nur an sich selbst denkenden Politikern und Kirchenfürsten zu treffen sein, sondern muss ein Selbstbestimmungsrecht für jeden sein. In einigen Nachbarstaaten, z. B. Schweiz oder Niederlande, ist das Selbstbestimmungsrecht für ein würdevolles Sterben bereits wesentlich liberaler geregelt, an dem sich die deutschen Politiker mal orientieren sollten. Leider können deutsche Sterbewillige nur schwer eine ausländische Sterbehilfe in Anspruch nehmen, denn es erfordert zumindest einen ständigen Wohnsitz in einem liberaleren Land. In Deutschland gehören die Schmerzen zur Gnade der „Politiker und kirchlichen Prominenz“.

Link zur Sterbehilfe in der Schweiz – EXIT –

Sterbehilfe Niederlande

Deutsche Sterbehilfe

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