Die Politiker, die zurzeit in Deutschland die Regierung stellen, sehen im Moment alles positiv, lassen über wohlgesonnene Medien nur positive Meldungen verbreiten. Der Staat ist finanziell überschuldet, aber das stört den Politikern nicht. Erst werden total kranke Staaten mit Milliarden geholfen und dann soll der kleine Koalitionspartner wieder auf die Beine geholfen werden. Es sollen speziell für seine Klientel weitere Steuergeschenke geschaffen werden, damit er seine Wahllügen besser rechtfertigen kann. Erst kamen die Steuergeschenke an die Hotelinhaber und was soll jetzt kommen? Zu viel Steuern zahlen wir alle in Deutschland, doch dieses ist in erster Linie jahrelangen Fehlleistungen von Politikern zu verdanken. Diese Fehlleistungen kommen fast ausnahmslos aus Wahlgeschenken zustande, nur damit Parteien und Politiker an die Macht kommen können. Die jetzt geplanten Steuergeschenke werden sich nur wieder bei bestimmten Gesellschaftsschichten als positiv herausstellen, sie werden so gestaltet das mittlere Unternehmen und gut bezahlte Angestellte finanziell bessergestellt werden. Manche mittelständischen Firmen werden ihre geplanten Insolvenzen dann verzögern und erst mal die Steuergeschenke annehmen. Dann kann noch über einen etwas längeren Zeitraum Geld im Ausland gehortet werden um nach der Insolvenz an einem noch schöneren Ort glücklich zu leben. Ja, der kleine Koalitionspartner macht sich Sorgen um die Altersabsicherung seiner Klientel. Bei den besser bezahlten Angestellten in Unternehmen oder den beamteten Stadt-, Land- und Staatsdienern sollte mal angefangen werden zu unterscheiden wer hier wirklich etwas leistet und wer nur abkassiert. Im Laufe der Zeit ist hier die Gruppe der Abkassierer gewaltig gestiegen, denn der Mensch ist so veranlagt das nach dem erreichen einer Position, egal unter welchen Umständen, Leistung oder aalglattes kriechen, nur noch delegiert und eine eigene Leistung in keiner Weise zu erkennen gibt.
Jedoch wird von der Politik suggeriert, dass die Steuergeschenke allen Einkommensschichten entsprechen und das besonders die unteren Einkommensgruppen profitieren. Doch wie sieht dieses aus? Es ist hier das gleiche Prinzip wie bei den prozentualen Gehaltserhöhungen, wer sowieso schon viel verdient bekommt immer mehr. Ebenso ist es bei Steuersenkungen, wer hier viel Einkommen besitzt bekommt einen höheren Nachlass als der sowieso schon mit einen kleinen Einkommen lebende Bürger. Der deutsche Bürger, der so eben über dem Sozialfall eingegliedert ist, ist dem deutschen Politiker das liebste Kind. Er bekommt von dem Staat keine Steuergeschenke und von den Gewerkschaften kaum Lohnzuwächse. Er wird von der Politik und den Gewerkschaften ignoriert, darf aber alle von dem Staat ihm aufgebürdeten Abgabenerhöhungen leisten und mit Beiträgen Gewerkschaftsbonzen hohe Gehälter sichern.
Die Politiker im Staat haben soviel ungereimtes verzapft, wo es angebracht wäre neu anzupassen. Da wäre die Rente mit 67 wobei das Renteneintrittsalter in Zukunft noch weiter nach oben gesetzt werden soll. Dieses ist nur eine versteckte Rentenkürzung, denn außer für vereinzelte Berufsgruppen ist ein so langes arbeiten nicht möglich. Durch die Umstellung von brutto auf nettobezogene Rentenzahlungen ist die Spanne von dem erhaltenen Nettolohn und beziehender Renteneinkünfte schon in das unerträgliche gefallen. Wenn dann eine vorgezogene Rente mit 63 eingegangen werden muss, dann liegt der Rentner knapp über dem Sozialhilfeniveau. Somit ist er wieder dem Politiker liebstes Kind, bekommt keine Sozialhilfe und darf alle ausgedachten politischen Abgaben bezahlen.
Nicht nur das in Deutschland ein aufgeblähter Politikapparat besteht, der vom Steuerzahler bezahlt werden muss, so leistet sich der Staat noch etliche Europapolitiker, die in der Regel nur unsinnige EG-Richtlinien erlassen. Die deutschen Politiker fühlen sich berufen, diese oft zweifelhaften Richtlinien in deutsches Recht umzusetzen. Hier wäre eine Anpassung dringend nötig, dass nur noch EG-Richtlinien in deutsches Recht umzusetzen sind die wenigstens einen geringen Wert für Deutschland enthalten.
Die Oppositionsparteien möchten keine Steuergeschenke vergeben, aber sparen wollen die auch nicht. Diese möchten alles in die Bildung und Integration investieren. Es ist im Prinzip als richtig anzusehen, dass jeder die gleichen Chancen bekommen soll, nur die Menschen sind unterschiedlich und jeder denkt nur an sich selber. Dieses ist auch oder gerade bei jungen Menschen so. Schon Marx und Engels wollten die Gleichheit aller und sind daran kläglich gescheitert und der Kommunismus war ein todgeborenes Kind. Die Investition in die Bildung darf keines Falls so ausufern, dass Studiengänge bis zum 30ten Lebensjahr und länger dauern. Es muss schon früh abzusehen sein, ob Anwärter die Leistungen erbringen können die den späteren beruflichen Werdegang erfordern. Was soll ein nicht abgeschlossenes Studium und anschließende Ausbildung in einem Beruf bringen? Mit zu langen Ausbildungszeiten bricht das Rentensystem in dieser Form zusammen, denn es ist für mindestens 45 Beschäftigungsjahre ausgelegt. Oder die Politiker finanzieren die Renten aus Steuereinnahmen anstatt Steuereinnahmen sinnlos zu verschleudern, dass wäre mal ein positives Signal welches aber von Politikern nicht erwartet werden kann, denn sie selber besitzen eine fürstliche aus Steuergeldern finanzierte Altersabsicherung.
Die grünen Politiker machen sich Sorgen, was denn aus ihrer Partei werden soll nach dem Atomausstieg, ihre parteiliche Berechtigung geht verloren. Der derzeitige politische Höhenflug dieser Partei wird nicht Dauerhaft bleiben. Ihre eigentliche Klientel sind Lehrer, Professoren, Studenten, Umweltfreaks und ein paar Gleichstellungsvernatiker. Bei diesen Personengruppen ist eine sozialpolitische Einstellung nicht unbedingt erforderlich. Studenten benötigen Sozialpolitik nur während ihrer Ausbildungszeit, da möchten sie natürlich fast alles umsonst. Professoren und Lehrer gehören zu den Besserverdienenden, bei denen Sozialpolitik nicht unbedingt gefragt ist. Wo gehören die Grünen jetzt hin? Wollen sie die FDP ablösen? Ein großer Teil ihrer Wähler passt nach den Einkommensschichten in das FDP Klientel. In der Bildungspolitik schwimmen sie im Gleichklang mit der SPD. Auf der Suche nach Gemeinsamkeiten mit der CDU sind sie noch. Von einer Friedenspolitik im klassischen Sinn haben sich die Grünen schon vor Jahren verabschiedet. Sozial schwache und Rentner gehören nicht zu ihren Ideologien, ihre Ausrichtung ist eine gesamteuropäische Integration, wie immer diese auch aussehen soll. Zur Umsetzung ihrer Ideologien ist es der Partei ziemlich egal wer dieses bezahlt, Abgaben der Bürger stören ihr wenig, immer unter dem Motto: Unsere Ideen und unsere Umwelt, koste was es wolle.





