Politik und Kapital

Erst muss eine große Katastrophe geschehen, damit Politiker mal aus ihrem Traum erwachen, aber auch nur dann, wenn sich das Volk massiv wehrt. Politiker, sind die Marionetten des Kapitals, dieses wird immer mehr aufgezeigt. Nicht nur in Japan ist die Verwurzelung zwischen Politik und Industrie vorhanden, auch in deutschen Landen. Zwar ist dieses in Japan noch weitaus mehr ausgeprägt, doch deutsche Politiker liebäugeln genauso nach dem Kapital. Der Wunschtraum vieler Politiker ist, nach ihrer mehr oder weniger erfolgreichen Politiklaufbahn einen gutdotierten Posten in der Industrie zu bekommen. Weil nach ihrer Meinung die Politikerbezahlung aus dem Selbstbedienungsladen der Steuerzahler ja so schlecht ist und die üppigen Ruhebezüge in Politikeraugen wahrscheinlich ein Almosen sind, wird schon während der Politikkarriere kräftig bei der Großindustrie eingeschleimt. Im Gegenzug werden dem Volk 5 Euro Jobs und eine Rentenzahlung auf Sozialhilfeniveau als ausreichend erklärt.

Jetzt, wo die Politik aus der Kernkraft aussteigen möchte, müssen sie mit Klagen der Industrie rechnen. Hier zeigen die kapitalfreundlichen Gesetze ihre Wirkung, aber dieses macht der Politik auch nicht viel, dann werden eben aus Steuergelder die dicken Abfindungen an den millionenschweren Aktionären gezahlt. Um Millionären und Milliardären noch zusätzliche Gelder zu schenken, dafür dürfen dann ruhig die Steuern erhöht werden. Ebenso sieht die Gesetzeslage vor, dass alle Schäden nach einem Atomunfall nur innerhalb der vorgeschriebenen Versicherungssumme von dem AKW-Betreiber aufzubringen sind und alles was darüber hinaus geht der Steuerzahler zahlen muss. Warum verabschieden Politiker solche Gesetze? Dieses kann nur aus einer tiefen Verflechtung zwischen Politik und Kapital stammen.

Es gibt ein Sprichwort das heißt: Geld verdirbt den Charakter. Welchen Charakter müssen Politiker und das Kapital besitzen?

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