AKW

Zurzeit erregt der Atommülltransport von Frankreich nach Deutschland zum Atommülllager Gorleben wieder viel Aufsehen. Demonstrationen und die Angst der Menschen vor atomarer Verstrahlung sind hier durchaus berechtigt. Aber es wird mal wieder sehr verdeutlicht, dass Atomkraftwerke ein europäisches Problem darstellen und kein deutsches alleine. Um die Gefahr einer atomaren Verseuchung abzuwenden ist eine europäische Gesamtlösung unabdingbar, atomare Strahlung kennt keine Landesgrenzen.

Wann finden hier die hochbezahlten und mit Sondervergünstigungen überschütteten Europapolitiker mal endlich eine Lösung? Es muss eine gesamteuropäische Abschaltung der AKW erfolgen und eine Lösung für die Endlagerung der Brennstäbe gefunden werden. Nur dieses Vorgehen in der Atompolitik ergibt einen Sinn und schützt vor einer möglichen atomaren Verseuchung. Zur Bezahlung der Abschaltkosten sollten die AKW-Betreiber mit ihren Aktionären und Managern herangezogen werden, die bewusst hohe Gesundheitsrisiken von Millionen an Menschen für ihre Milliardengewinne in Kauf genommen haben.

Persönlich lebe ich lieber in der Nähe eines Atomkraftwerkes, als in einer etwas weiteren Entfernung. Passiert einmal der atomare Supergau, ist so der sofortige Tod sicher. In weiterer Entfernung erfolgt der schleichende Tod einer Verstrahlung und diese Art des Sterbens ist besonders grausam.

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