Ersparnisse und das Leben auf Pump

Die Griechen holen ihre Ersparnisse von den Banken, kein Vertrauen in die Politik und den Banken. Wer kann es ihnen verdenken, denn nach der nächsten Wahl im Juni gibt es in Griechenland vielleicht kein Euro mehr und ihre Ersparnisse wären alle weg. Als nächste Länder könnten Italien und Spanien folgen und auch hier die Menschen ihre Einlagen von den Banken abheben. Die Banken existieren von den Einlagen der Sparer und sind diese nicht mehr vorhanden, dann geht jede Bank und jedes Land pleite. Das Verhältnis zwischen Einlagen und Krediten stimmt bei den meisten Banken nicht mehr, sie benötigen immer mehr „politisches Geld“, dass sie sich so lange leihen können, bis es zum Zusammenbruch kommt. Aber die Völker helfen den Banken mit aufgezwungenen politischen Verzicht auf Löhne und Renten. Die Politiker erfinden dazu die Märchen und die Medien tragen die Sorge für die entsprechende Verbreitung. Mit der richtigen Politshow lässt sich jede Wirklichkeit bis zu der noch erträglichen Schmerzgrenze der Volksmasse verschleiern.

Wie sehr das Leben auf Pump ausgerichtet ist, zeigt die Werbung auf. Hier wird z. B. innerhalb der Fahrzeugwerbung nur noch auf die monatlichen Kreditkosten hingewiesen, die extra niedrig kalkuliert sind. In den Anzeigen erscheint, dass das Fahrzeug bereits für 99 Euro monatlich zu bekommen ist. Das der Kaufpreis z. B. 30.000 Euro beträgt wird bewusst verschwiegen. Auch das dieses Fahrzeug mit Kreditkosten insgesamt 60.000 Euro erreichen kann, ist nirgends zu lesen oder zu hören, bestenfalls in den kleingedruckten AGB die im Vorfeld kaum jemand liest. Ebenfalls ist dieses Beispiel, in ähnlicher Form, für fast alle anderen Konsumgüter anzuwenden. Hersteller, Vermarktung und Banken sind eng verwurzelt mit Krediten. Das Leben der Menschen hat sich in den vergangenen Jahren auf Pump eingestellt, kaum ein Durchschnittsbürger kann ohne Kredite sein Dasein gestalten. Diese Lebensweisen sind jedoch nur solange funktionstüchtig, wie auch die Einnahmeseite Bestand hat. Bleiben Einnahmen aus, dann sind die Verbindlichkeiten nicht mehr zu begleichen und die persönliche Insolvenz folgt. Tritt dieses bei einem großen Teil der Bevölkerung ein, dann sinkt das BIP als Folge des Abnahmemangels, Firmen gehen in die Insolvenz, Bankenpleiten drohen und die Staatsverschuldung wächst. Es ist eine Milchmädchenrechnung und trotzdem fallen die Staaten mit ihren Politikern und Bürgern immer wieder in den gleichen Sumpf.

Mit der Einführung des Euros sollten diese Verhältnisse für ganz Europa ihre Gültigkeit erlangen. Die Menschen sollten über eine gemeinsame Währung die Zusammenführung zu einer Einheit schaffen. Doch dieses war von den Politikern ein genau so hoffnungsloses Unterfangen, wie einst der Kommunismus nach Marx und Engels. Alle die so etwas vorhaben scheitern an der Ungleichheit der Menschen. Jeder Mensch denkt zuerst an sich selbst, dieses leben Politiker, Manager und Banker vor, nur mit dem Unterschied das diese immer weich fallen und finanziell bestens abgesichert sind.

Veröffentlicht unter Alles was ärgert, Menschen, Politik | Hinterlasse einen Kommentar

Von Verlierern und der demokratischen Auffassung eines Ex-Präsidenten

Die Kanzlerin hat ihren Umweltminister entlassen, sie war mit der schauspielerischen Leistung in seiner Doppelrolle als Spitzenkandidat für die CDU im NRW-Wahlkampf unzufrieden. Es zählen in diesem Staat nur Siegertypen, wobei es egal ist wie ein Sieg erreicht wird. Im Wahlkampf konnte er keine mediengerechte Antworten auf die vielen Fragen geben, er beherrschte das politische Lügen nicht perfekt und versuchte es mit „nichts sagen“. Seine politischen Gegner waren auch nicht besser, nur die Präsentation ihrer Eigendarstellung war für einige Wähler ausschlaggebend. Seinen letzten Rückhalt hatte Herr Röttgen durch die CSU Kritik verloren, wodurch die Kanzlerin dann reagierte und mal wieder ihre Machtstellung aufzeigen konnte.

Politiker bestimmen nicht die Politik und das Wohl ihres Volkes, dieses haben schon längst die Banken, Unternehmen und das Kapital insgesamt übernommen. Politiker können nur über schauspielerische Leistungen glänzen und dabei Abgaben-, Renten- Steuerlügen retouchieren, hier ist dann ausschlaggebend wer die Lügen als glaubwürdiger darstellen kann. Bei dieser Trendentwicklung können zukünftig gutaussehende Profischauspieler die politischen Spitzenfunktionen übernehmen, wobei dann nur noch die Teile des Volkes die Wahrheit von der Lüge trennen können, die mit sehr viel Verstand, Wissen und Erfahrung ausgestattet sind. Es gewinnen die Politiker und Parteien, die die meisten von dem Kapital gesteuerten Medien im Rückhalt besitzen, so wie es jedoch heute auch schon ist, wenn sie nicht gerade mal von politischen Persönlichkeiten verärgert werden.

Kürzlich machte Ex-Bundespräsident Herzog den Vorschlag, er wollte auch mal ein Lebenszeichen abgeben, dass die 5 Prozent Hürde für Parteien höher gestuft werden muss, weil es sonst zu viele kleine Parteien gibt und der Bundeskanzler oder die Kanzlerin nicht mehr von einer Mehrheit des Volkes getragen wird. Doch was würde dieses bedeuten? Die Politik würde noch verlogener, als sie heute schon ist. Es ist der Wunsch von machtbesessenen Politikschauspielern, die ihre persönlichen Vorzüge dann noch intensiver ausleben können. Alle Stimmen der kleinen Parteien werden den großen Parteien zugeschrieben, zuzüglich den Stimmen der dann immer mehr werdenden Nichtwählern. Es wird eine mediengerechte Schieflage der politischen Verhältnisse im Staat erzeugt, die einen Bärendienst für die Demokratie darstellt. Der Bundeskanzler oder die Kanzlerin hätte eine optische Mehrheit erreicht, die real nicht besteht, sondern nur durch Stimmenverschiebung per Wahlgesetz. Alle Bürger die den Kanzler oder die Kanzlerin, bzw. Partei, nicht wollten, gelten offiziell als Befürworter einer Politik die ihnen anwidert. Soviel zu dem Demokratieverständnis eines Ex-Bundespräsidenten und Ex-Bundesverfassungsgerichtspräsidenten.

Veröffentlicht unter Alles was ärgert, Menschen, Politik | Hinterlasse einen Kommentar

Kirchensteuer abschaffen, Kultursteuer und weitere Steuern, der Michel zahlt gerne

Auch in NRW waren über 40 Prozent Nichtwähler und somit war der Sieger die „Nichtwählerpartei“. Die Parteien die sich als Wahlsieger fühlen, haben nur von einem geringen Teil der Bevölkerung einen Auftrag erhalten und somit ist „Stolz und Siegerlaune“ eher als unangemessen zu bezeichnen. Von den Medien wird die große Zahl der Nichtwähler möglichst nicht genannt, damit sie die strahlenden Sieger besser darstellen können. Politiker feiern sich gerne selber als „Heilsbringer“, doch sie bringen nur Unheil.

Schon haben DIE GRÜNEN mal wieder eine tolle Idee parat, sie möchten die Kirchensteuer abschaffen. Dieser Grundgedanke ist im Prinzip sogar als sehr gut zu bezeichnen, aber nicht mit „grünen Vorstellungen“. Wer die Kirche nutzen möchte, der soll auch dafür bezahlen und nicht dem Staat die „Eintreiberrolle“ zuspielen. Der große Vorteil der Kirchensteuer ist allerdings, dass jeder aus der Kirche austreten kann und somit Kirchensteuer frei bleibt. Doch DIE GRÜNEN möchten eine Kultursteuer, die jeder zahlen muss und keiner sich abmelden kann. So etwas ist eine Zwangssteuer für Dienstleistungen, die sich aufgrund des geringen Bedarfs nicht selbst finanzieren. Hier soll die Allgemeinheit zum finanzieren von Minderheiten herangezogen werden. Dieses passt genau zu der grünen Abgabenpolitik, vom Dosen- und Flaschenpfand bis zu Umweltabgaben jeder Art. Um als kleiner Koalitionspartner dem Größeren die Mehrheiten zu beschaffen, bekommen DIE GÜNEN jeden schwachsinnigen Abgaben- und Steuerwunsch erfüllt. Bei der Gesetzesflut an unnötigen Gängelgesetzen, die in unzähligen sinnlosen EU-Richtlinien ihre hauptsächliche Begründung finden und immer mit neuen Abgaben für alle möglichen Bereiche hinterlegt sind, kommt es den Politikern auf etwas mehr oder weniger „Schwachsinnsabgaben“ nicht mehr an. Noch weniger fällt dieses ins Gewicht, wenn dem Volk demnächst die „Strafzahlung“ für den politisch gewünschten EURO mit einer von Anfang an verfehlten „EURO-Politik“ zugemutet werden muss.

Die Abgabenflut könnte auch noch bis in das Unendliche fortgeführt werden, wie wäre es denn z. B. mit diesen zusätzlichen Steuern für alle, hierbei würden bestimmt einige Politiker funkelnde Augen bekommen: Mediensteuer, Nahverkehrssteuer, Kultursteuer, Waldsteuer, Gewässersteuer, Windsteuer, Gehwegbenutzungssteuer, Bewegungssteuer, Luftsteuer, Sauerstoffsteuer, Grundwassersteuer, Stadt- Landstraßen und Autobahnsteuer, Abfallsteuer, Haustiersteuer, Risikosteuer, Gefahrensteuer, Lebenssteuer, Sterbesteuer, Polizeisteuer, Feuerwehrsteuer, Wohnsteuer, Reifensteuer, Fahrradsteuer, Gartensteuer, Sportsteuer. Künstlersteuer, Sportplatzsteuer, Parksteuer, Museumssteuer und noch jede Menge andere Steuerarten. Sinnvoll wäre auch noch eine Sondersteuer für bedürftige und im Ruhestand befindliche Politiker und Beamte, diese armen Leute bekommen ihre Ruhebezüge ja nur aus dem normalen Steueraufkommen.

Die Politiker besitzen unendlich viele Möglichkeiten mit Fantasie den Bürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen, nur die Vermögenssteuer für Reiche und Superreiche, die wollen sie nicht. Es liegt nahe, dass viele Berufspolitiker selber zu diesen Personenkreis gehören und sich natürlich nicht selber schaden möchten. Selbst die ehemalige Arbeiterpartei SPD, die nach Schröder selber nicht mehr weiß was für eine Partei sie sein soll, kann sich mit der Vermögenssteuer nicht so richtig anfreunden. Des Weiteren sind Banken und Spekulanten die Freunde der Politiker, die mit ihrem Kapital der Politik die Richtung vorgeben.

Wem soll es denn noch wundern, dass bei dieser „Abzocke Politik“ Wahlbeteiligungen unter 60 Prozent liegen? Es kann für die Politik in dieser Art schon als Erfolg gewertet werden, wenn die Wahlbeteiligung 40 Prozent beträgt und den Politikern ist es sowieso egal, die bekommen ihre steuerfinanzierten Posten in der gleichen Anzahl auch bei 5 Prozent Wahlbeteiligung, oder auch wenn sie nur in ihrem eigenen Personenkreis die Wahlurne aufsuchen, dann hat jeder Abgeordnete mit seiner eigenen Stimme den Auftrag für sich selbst erteilt.

Veröffentlicht unter Alles was ärgert, Kirche, Menschen, Politik | Hinterlasse einen Kommentar

Nordrhein-Westfalen (NRW) hat gewählt, zufriedene Politiker oder auch nicht. Doch das Volk?

Die Wahl in Nordrhein-Westfalen ist gelaufen, die Politik-Schauspieler können sich jetzt wieder aus der Öffentlichkeit zurückziehen, die sinnlose Steuergeldverschwendung ist beendet. Versprochen haben sie alles und nichts, die Bürger müssen jetzt mit dem Wahlergebnis leben, wie es die Mehrzahl der Wählenden wollten. Es ist noch nicht bekannt, wie groß der Nichtwähleranteil war, aber er wird wahrscheinlich größer sein als die stärkste Partei. Es ist nicht verwunderlich, bei dem was von den Politikern und ihren Parteien zu erwarten ist. Zu begrüßen ist, dass die Piraten den Einzug in den Landtag schafften und zu bedauern ist, dass die Linken scheiterten. Das die FDP den Sprung in den Landtag schaffte ist im Prinzip nicht begrüßenswert, doch bei der zusammensetzenden Konstellation der Landesregierung kann es dieses mal vielleicht sogar zum Nutzen sein. Umweltschutz ist wichtig, doch der grüne Parteienidealismus darf nicht so weit führen, dass öffentliche Ausschreibungen so sehr an den Umweltschutz gekoppelt sind, dass die Firmen diese Auflagen nicht mehr erfüllen können, oder die Aufträge sich so sehr verteuern, dass der Steuerzahler Unverhältnis hoch für ein Nichts belastet wird. Des Weiteren ist speziell den Grünen Politikern zu raten, auf ihre teuren steuerfinanzierten Dienstlimousinen mit hohen CO² Ausstoß zu verzichten. Aber am Anfang ihrer Parteienhistorie fuhren sie auch schon die größten „Dreckschleuder“, natürlich wegen der Umweltfreundlichkeit. Im übrigen gilt für alle Politiker aller Parteien sowieso der Spruch „Wasser predigen und Wein trinken“.

Die Politiker der SPD gewannen die Wahl, weil sie alles verbessern möchten was nur mit der Gesetzgebung im Bund zu ermöglichen ist, damit haben sich die Landespolitiker schon selber überflüssig gemacht (siehe auch, werden Länderregierungen benötigt, oder reicht ein Bundesrat als Gegenstück?). Die Politiker der CDU verloren die Wahl, weil sie auf ihre Wahlphrasen nicht die einfachsten Antworten geben konnten. Die Politiker der FDP gewannen die Wahl, weil einige CDU Wähler ihr mehr zutrauen als den Politikern ihrer eigenen Partei. Die Politiker der Grünen gewannen die Wahl, weil sie ihren festen Wählerstamm besitzen. Die Politiker der Piraten gewannen die Wahl, weil es zu viele unzufriedene Menschen gibt, die die etablierten Parteien nicht mehr wählen können. Die Politiker der Linken verloren die Wahl, weil sie die Politik der NRW Minderheitsregierung stillschweigend mitgetragen haben und im Westen sich schwer durchsetzen können.

Die Nichtwähler bestehen aus zwei Gruppen, zum einen sind es Menschen denen Politik nicht interessiert oder einfach auch zu faul sind. Die andere Gruppe sind die Unzufriedenen, denen die Politiker und Parteien zu abscheulich sind und deshalb keinen Politiker und keiner Partei ihre Stimme geben können. Menschlich ist dieses mehr als verständlich, doch es ist der falsche Weg. Es ist immer besser aus Protest eine kleine Partei zu wählen, als ein Wahlverzicht. Je mehr kleine Parteien mit ihren Politikern im Parlament vertreten sind, desto mehr müssen die etablierten Politiker für ihr „dickes Gehalt aus Steuergeld“ arbeiten und sind gezwungen Ideen zu entwickeln die vielleicht besser für das Volk sind als ihr reines kleingeistiges Parteiendenken. Mit jedem Wahlverzicht werden nur die etablierten Politiker und Parteien weiter gestärkt und sind immer mehr in ihrer eigenen Meinung gestärkt, dass sie gute Arbeit verrichten würden. Den Politikern der etablierten Parteien ist die Wahlbeteiligung egal, ob 10% oder 90% des Volkes hinter ihre Politik stehen, sie möchten nur einen Sitz im Parlament und damit alle finanziellen- und weiteren Vorteile genießen. Politiker kleiner oder/und neuen Parteien möchten vielleicht wirklich etwas verändern oder zumindest versuchen besser zu Gestalten und das Finanzielle steht evtl. noch nicht so ganz im Vordergrund.

Nach der jetzt beendeten Wahl, können sich die Politiker erst mal ihre weitere Diätenerhöhung genehmigen und mit großer Mehrheit „demokratisch beschließen“. Ihre kurz vor der Wahl beschlossene „Rentenzusatzzahlung“ von 500 EURO monatlich hat ihnen ja nicht geschadet, die Bürger zahlen gerne für ihre Politiker, dass hat diese Wahl auch bewiesen.

Veröffentlicht unter Alles was ärgert, Menschen, Politik | Hinterlasse einen Kommentar

Die Politik-Schauspieler und ihre Helfer (Abgeordnete)

Die Politik-Schauspieler sind im Wahlkampf auf großer Tournee, mit Parteislogen- und Phrasen begeistern sie wie immer ihre Fans. Dem denkenden Menschen gewinnen sie bestenfalls ein müdes Lächeln ab, im steuergeldverschwendenden Wahlkampf. Die Politik-Stars fühlen sich in der Menge wohl, der Applaus ist dem Künstler sein Brot. Gerne sind sie im Kreis ihrer Anhänger, denn Buhrufe hört kein Künstler gerne. Doch brauchen sie ihre Anhänger nicht überzeugen, denn die jubeln bei jedem ausgerufenen Schwachsinn ihres Stars. Auch dürfen ihre auswendig gelernten Phrasen nicht hinterfragt werden, denn es sind nur bestimmte Antworten in ihrem Repertoir vorhanden, die dazu passenden Fragen kennen nur die Fans. Andere Fragen werden ignoriert, oder je nach dem schauspielerischen Talent im parteilichen Sinn retouchiert. Wichtige Helfer für jedem Politik-Schauspieler sind die Medien, je nachdem wie dieser in der Darstellung produziert wird, ist das Meinungsbild in der Bevölkerung entsprechend anpassbar.

Auch hoffen speziell die Abgeordneten-Aspiranten der großen etablierten Parteien auf viele Nichtwähler, die noch zusätzlich von den steuerfinanzierten Werbeveranstaltungen angewidert werden. Denn jede nicht abgegebene Stimme sichert diesen Personen ihren hochdotierten Abgeordnetenplatz im Parlament. Ob 10% oder 90% hinter ihre Politik stehen, ist den Politikern egal, es zählt nur ihr persönliches Wohl. Ein Abgeordneter ist auch nichts anderes als ein Fan der Politikstars und wahrt mit seinem Stimmen im Parlament nur den demokratischen Anschein. Jedem den die Politik der etablierten Parteien anekelt, der sollte aus Protest eine alternative Kleinpartei wählen und auf das menschlich sehr verständliche Nichtwählen verzichten. Das System in diesem Staat ist nun mal so aufgebaut, dass nur viele Kleinparteien im Parlament den Politikern der etablierten Parteien überhaupt mal zum Nachdenken inspirieren. Als letzten Hoffnungsträger würde ansonsten nur noch die außerparlamentarische Opposition verbleiben.

Leider sind die Menschen so veranlagt, dass sie nur an sich selber denken. Das gilt in der Politik und in der Arbeitswelt gleichermaßen. Für die Spitzenführungskraft gilt nur der Erfolg und bleibt dieser aus, dann wird keine Oppositionsarbeit verrichtet, sondern eine andere lukrative Position in der Politik oder Wirtschaft gesucht und mit dem Wohlwollen der Fürsprecher besetzt. Der kleine Abgeordnete möchte nur einen gutbezahlten Job mit geringer Arbeitsleistung und ohne Denken. Er führt das aus, was ihm seine Politikchefs vorgeben, die eigene Meinung ist und bleibt immer untergeordnet. Es ist gleich der Firmenhierarchien, dort wird das Denken in gutbezahlten Positionen auch aufgegeben, es werden nur gewünschte Vorgaben ausgeführt. Wer nie in seinem Leben über das nachgedacht hat was er eigentlich macht, besitzt die besten Voraussetzungen für eine Abgeordnetenposition bei den etablierten Parteien.

Dieses alte Video von Loriot bleibt immer aktuell und zeigt den Scharfsinn der großen Kunst mit denen Politiker ausgestattet sind „viel zu reden ohne etwas zu sagen“. Politiker sind eben naturtalentierte große Schauspieler!



Veröffentlicht unter Alles was ärgert, Menschen, Politik | Hinterlasse einen Kommentar

Werden Länderregierungen benötigt, oder reicht ein Bundesrat als Gegenstück?

Immer wenn es wieder darum geht massenhaft Politikposten zu besetzen kommt die Frage, brauchen wir überhaupt einzelne Bundesländer und dann noch in dieser Masse? Die Antwort kann nur lauten “Nein”. Es ist nur ein gefördertes Kirchturmdenken, indem einige Leute gut bezahlte Positionen erhalten und ihre „Wichtigkeit“ vorspielen können. Wenn Politiker in dem Traum eines vereinigten Europa leben, dann sollten sie zuerst in ihrem eigenen Staat damit anfangen. In wichtigen Punkten, z. B. der Bildungspolitik, sind Länderregelungen sogar Gift. In einer Zeit wo speziell Politiker den Ruf nach „Flexibilität und Mobilität“ anwenden, kann nur ein bundeseinheitliches Bildungssystem greifen, denn wie sollen sich Kinder bei unterschiedlichen Lehrmethoden, bei berufsbedingten Umzügen der Eltern, in einem anderen Land sofort eingliedern? Wir brauchen auch keine Länderfinanzausgleiche, sondern gleiche Rechte und Pflichten für aller Länder. In der übereifrigen Lust der Politiker Gängelgesetze zu verabschieden, werden in einigen Ländern unter Berücksichtigung von parteipolitischen Gedankengut Auflagen geschaffen, wobei den Firmen das Interesse vergeht sich an öffentlichen Ausschreibungen überhaupt zu beteiligen. Diese Firmen suchen sich dann private Auftraggeber oder wechseln in Bundesländer mit weniger unnötiges parteipolitisches Gegängel und schon verliert das Land Arbeitsplätze, die ein anderes Land dann gerne bietet. Außerdem besitzen Ländergesetze nur Gültigkeit, wenn nicht ein übergeordnetes Bundesgesetz besteht. Die Landespolitiker können dieses Gesetz nur noch weiter verschärfen, sodass es je nach Bedeutung sofort als Schwachsinn gewertet wird, oder in letzter Konsequenz Investoren abschreckt.

Deutschland benötigt weniger Politiker, jedoch mehr Demokratie. Natürlich muss es als Gegenstück zur Bundesregierung einen Bundesrat geben, der dann ohne Länderregierungen direkt von dem Volk gewählt wird. Die Wahl sollte um zwei Jahre versetzt zur Bundestagswahl stattfinden und könnte somit gleichzeitig zu einer „Abstrafung“ der Bundesregierung genutzt werden. Alle wichtigen Gesetze, die ein ganzes Volk betreffen, sollten nur mit einer „Volksabstimmung“ zur Verabschiedung gelangen. Jedoch brauchten die Politiker nicht traurig zu sein, denn es bleiben ihnen noch genug Möglichkeiten unnötige „Gängelgesetze“ zur eigenen Profilierung vorzuschlagen und bei günstigen politischen Konstellationen auch dem Volk unterzujubeln.

Weniger heißt mehr, weniger Berufspolitiker und mehr ehrenamtliche Politiker müsste die Devise sein. Ehrenamtliche Abgeordnete, die noch selbst im Berufsleben stehen und nur Aufwandsentschädigungen erhalten, sind wesentlich freier von Zwängen und Ängsten. Denn sie brauchen nicht um ihren hochbezahlten Abgeordneten Sitz zu fürchten, wenn sie mal nicht nach der Fraktionsvorgabe stimmen. Sie können frei nach ihren Gewissen entscheiden, denn sie haben nur eine ehrenamtliche Funktion mit ein paar persönlichen Vorzügen zu verlieren und nicht das hohe Einkommen eines berufsmäßigen Abgeordneten.

Es könnte mit einem geänderten politischen System einiges im Staat besser funktionieren, weniger Politiker aber mehr Demokratie für das Volk. Aber Politiker möchten ihre eigene Welt behalten und stellen sich gerne als bühnenreife Schauspieler in das Rampenlicht der unzähligen Talkshows. Vielleicht wurde so mancher Politiker nur Politiker, weil zum Schauspieler sein Talent nicht so ganz ausreichte.

Veröffentlicht unter Alles was ärgert, Menschen, Politik | Hinterlasse einen Kommentar

Die Rente, als gnädiges Almosen von den Politikern

Die deutschen Spitzenpolitiker, ob Kanzlerin Merkel oder Bundespräsident Gauck, machen sich mal wieder für eine lange Lebensarbeitszeit stark. Der demografische Wandel muss für die Denkensweisen der derzeitigen aktuellen Politiker herhalten. Ihre Vorgänger war der demografische Wandel zwar bekannt, jedoch immer ein Tabu-Thema. Es war ein unbeliebtes Thema, dass nicht wählerfreundlich war. Also machten sie bewusste Fehler, um ihre Machtstellungen zu behalten. Sie bedienten sich ohne Scheu den Rentenkassen, denn dieses war besonders für Unternehmer und Gutverdienende besser als unbeliebte Steuererhöhungen. So bauten Adenauer und Strauß mit Gelder aus den Rentenkassen die Bundeswehr auf. Kohl und Blüm finanzierten nach der Wiedervereinigung aus der Rentenversicherung die ostdeutschen Renten. Schröder und Riester transferierten Gelder aus der Rentenversicherung in die private Versicherungswirtschaft. Dazu kam noch eine jahrzehntelange Frühverrentung, wobei sich auf Staatskosten die Unternehmen sanierten. Bei so vielen Politikfehlern, wie soll dann noch ein System funktionieren. Mit Weitsicht hat noch nie ein Politiker gehandelt, sie können alle nur in einer Legislaturperiode denken.

Weitere Fehler des Rentensystems ist die Ungleichbehandlung von Personen in diesem Staat. Es zahlen nicht alle in die gesetzlichen Rentenversicherungen ein, bestimmte Personengruppen brauchen nicht für die Allgemeinheit eingestehen, sondern nur für sich selbst. Politiker, Freiberufler, Beamte, leitende Angestellte und alle die die Obergrenze der Gehälter zur Einzahlungspflicht erreichen besitzen nicht diese Verpflichtung. Hier ist es mehr als überfällig, dass endlich eine Reaktion aus der Politik kommt, anstatt ständig unnötige Gängelgesetze zu verabschieden.

Die Lüge des Systems wird bei dem Beamtentum aufgezeigt. Kommunen, Länder und Staat sparen bei der Einstellung junger Beamte 50 Jahre lang den Arbeitgeberanteil zur gesetzlichen Rentenversicherung, es ist eine Rente auf Pump die eine zukünftige Generation mit steuerlichen Abgaben begleichen muss, aber die Behörden rechnen erst mal ihre Bilanzen schön.

Politiker haben sich in der Vergangenheit sowie in der Gegenwart als unfähig bewiesen mit den Rentenversicherungseinnahmen verantwortlich umzugehen, sodass es zwingend erforderlich wäre, dass die Überwachung der Rentenkassen eine neutrale Institution mit anerkannten Fachleuten ohne politische Vergangenheit übernimmt. Zwar sind Menschen mit hoher Verantwortung immer der Korruption und Veruntreuung unterlegen, aber mehr Schaden als Politiker können diese Personen auch nicht anrichten.

Ziel der Politik ist es die Renten enorm zu kürzen und versuchen dieses mit scheinheiligen Redekünsten zu verschleiern. Fakt ist, dass speziell Personen in handwerklichen Berufen die körperliche Belastung nicht bis zum 67. Lebensjahr oder noch länger aushalten. Auch bei den Büroberufen ist unter den bestehenden und stetig steigenden Leistungsdruck, was häufig noch mit „Mobbing“ und Missgunst verbunden ist, kaum eine Beschäftigung bis in das hohe Alter möglich.

Aber es ist nicht nur die hohe Lebensarbeitszeitgrenze, die kaum erreichbar ist, welches die Renten kürzt und viele ältere Menschen nur noch das Sozialhilfeniveau belässt, sondern die vielen versteckten politischen Beschlüsse die ohne großes Aufsehen im Hintergrund als Gesetze verabschiedet wurden. Wenn diese alle rückgängig gemacht würden, dann wäre auch noch bei vorzeitigen Rentenbeginn eine auskömmliche Rente möglich. Zuerst müssten die Rentenzahlungen wieder an das Bruttogehalt angeglichen werden, so wie dieses ursprünglich auch mal war (Bruttobezogene Rente). Dann ist der Wahnsinn einer Rentenbesteuerung abzuschaffen, die neben einer weiteren Rentensenkung noch einer staatlichen Steuererklärung bis zum und im Sterbebett erfordert. Der an Ungerechtigkeiten kaum zu überbietende Versorgungsausgleich ist zumindest erheblich zu reformieren, der die Menschen in dieser Form in die erbitterste Armut stürzt. Die steuerfinanzierte und mit Gelder aus den Rentenkassen geförderte private Versicherungswirtschaft ist jegliche staatliche Unterstützung zu entziehen und stattdessen mit den Geldern die gesetzliche Rente zu fördern.

Wenn Deutschland zu einem gerechten Rentensystem findet, an deren Zahlung alle im Staat beteiligt sind und sich nicht bestimmte Personen entziehen können oder zusätzlich sogar noch bereichern, dann wären auch auskömmliche Rentenzahlungen in der Zukunft möglich.

Nur die Politik hat hier kein Interesse, sie verschleiert und lügt lieber. Noch haben die Politiker mit dieser Art der Politikführung Erfolg und für ihren eigenen Reichtum und ausgiebige Altersvorsorge ist schon lange gesorgt, Frührentner Wulff lebt es gerade in vollen Zügen vor. Wenn dann bei einigen Abgeordneten mal das Gefühl aufkommt, dass für ihre Altersabsicherung nicht genug Sorge getragen ist, dann lassen sie sich eben ihre Vorsorge mit 500 EURO monatlich extra von dem Steuerzahler bezahlen, so wie es die NRW-Abgeordneten kürzlich erst vollzogen haben. Doch das traurigste ist, dass diese Personen dann noch von dem Landesvolk wiedergewählt werden.

Alle Politiker der Parteien CDU/CSU, SPD, FDP und GRÜNE, die in unterschiedlichen Konstellationen an Regierungen beteiligt waren bzw. sind, haben sich an den Rentenkassen zur Entlastung der Haushalte bedient um Steuererhöhungen zu vermeiden. Entfremdeten die zur Verfügung stehenden Gelder für ihre eigenen Interessen und wollen heute dem Volk die Schuld zuweisen, dass sie zu wenig für den zahlenden Nachwuchs tun. Die Lügen der Politiker sind nicht mehr zum aushalten, jedes Wort der sich publizierenden Politiker durchzieht den Körper mit widerlichen Grauen. Die Politiker der etablierten Parteien können nur durch Abstrafung der Wähler zum Denken gezwungen werden, denn nur wenn es an ihren eigenen Wohlstand geht sind Menschen für die Gerechtigkeit empfänglich. Alle Politiker müssen ebenfalls lernen Fehler einzugestehen, erst dann werden Fehler reparabel. Wenn Politiker dann noch den hohen Grad der Lernfähigkeit erreichen würden, dass Ehrlichkeit vor Lügen steht, dann könnte dieses Auswirkungen auf eine ganze Nation nehmen.

Wissenswertes zur gesetzlichen Rente

Veröffentlicht unter Alles was ärgert, Menschen, Politik | Hinterlasse einen Kommentar

Was feiern die Gewerkschaften eigentlich am Tag der Arbeit?

Die Gewerkschaften feiern sich am Tag der Arbeit selbst. Wenn sie zurückschauen wurde in der Vergangenheit auch einiges erreicht, die Arbeit wurde im Allgemeinen angenehmer. Doch die Entwicklungen in der letzten Zeit gingen wieder in die andere Richtung und Arbeitgeber fanden genug Lücken über Leiharbeit und Billiglohnsektoren ihre Gewinne zu steigern. Durch Auslagerungen ganzer Betriebsteile wurden die Tarifverträge umgangen und das Erreichte der Gewerkschaften war nichts mehr wert. Auch sind die Gewinne der Unternehmen im Verhältnis zu den Gehältern wesentlich höher angestiegen. Dieses ist zum einem in der zurückhaltenden Tarifpolitik der Gewerkschaften sowie der Leiharbeit und Auslagerungen von Betriebsteilen begründet. Also was feiern die Gewerkschaften? Nur die Leistungen von früher? Heute sind Gewerkschaftsführer sowie Politiker in erster Linie Selbstdarsteller, die über schauspielerische Leistungen glänzen möchten. Sie sehen sich zunächst selbst und besitzen kaum noch Argumente, dass Gleichheitsdenken wird in Stücken zerteilt und zum medienwirksamen Kampfgetöse aufgeputscht.

In der Globalisierung können Konzerne leicht Arbeitsplätze in andere Staaten verlagern und nehmen damit den Gewerkschaften eine Hauptbedeutung. Streiks im produzierenden Gewerbe können leicht mit Aussperrungen begegnet werden, die ein Konzern leichter durchsteht als eine Gewerkschaft. Bei Insolvenzen sind Gewerkschaften machtlos, sie müssen zuschauen wie Tausende in die Arbeitslosigkeit gehen. Hier können sich nur Gewerkschaftssekretäre mit kämpferischen Reden zu ihrem eigenen Wohl profilieren, die den Betroffenen nichts nützen, aber mit Hilfe der Medien dem Sekretär zum eigenen finanziellen Aufstieg verhilft.

Auch sprechen Gewerkschaften mit zwei Zungen, dieses ist bei der teilweisen Privatisierung des SPNV und den nicht schienengebundenen ÖPNV verdeutlicht worden. Zunächst wurden die Vergaben an privaten Unternehmen mit wesentlich schlechteren Tarifleistungen von den Gewerkschaften genehmigt und somit die Unterstützung zu einem Niedriglohnsektor. Nach der Vergabe werben Gewerkschaften um Mitglieder und fordern die Angleichung der Gehälter an die öffentlichen Unternehmen. Hier wird erst etwas zugestimmt, dass hinterher medienwirksam mit vielen Möglichkeiten der Profilierung wieder rückgängig gemacht werden soll. Auf Kosten der Arbeiter wollen sich hier Gewerkschaftsführer in ihrem eigenen Interesse profilieren.

Jahrelange prozentuale Gehaltserhöhungen haben die Schere der unteren, mittleren und oberen Gehaltsklassen immer weiter auseinander klaffen lassen. Der im unteren Gehaltsgefüge angesiedelte Mitarbeiter eines Unternehmens, der stetig in der Angst einer Ausgründung seines Betriebes leben muss, bekommt am wenigsten von den ausgehandelten Tarifangleichungen. Hingegen bei der oberen Schicht der Unternehmen das Gehalt immer höher ansteigt und viele dieser Mitarbeiter noch nicht einmal einer Gewerkschaft angehören, somit sogar „Beitragsfrei“ sind.

Im Folgenden ein einfaches Beispiel dazu:

Bei einer angenommenen jährlichen Gehaltssteigerung von 3 Prozent erhält eine Person mit 100.000 Euro Jahreseinkommen nach 10 Jahren ca. 135.000 Euro Jahresgehalt, dass sind 35.000 Euro Gehaltssteigerung. Eine Person mit 20.000 Euro Jahreseinkommen erhält nach 10 Jahren ca. 26.800 Euro Jahresgehalt, dass sind 6.800 Euro Gehaltssteigerung. Hier ist innerhalb von 10 Jahren ein nur auf Gehaltserhöhungen bezogener Unterschied zwischen den Gut- und Wenigverdienenden von 28.200 Euro entstanden. Mit diesem Gewerkschaftsprinzip wächst die Gehaltsschere immer weiter auseinander und das Verhältnis reich zu arm. Leider haben die Gewerkschaften ebenfalls nicht bemerkt, dass eine nicht zu unterschätzende Menge von „hochbezahlten Angestellten“ in ihren Unternehmen überflüssig sind und deren Tagesablauf nur aus Kommunikation über „Gott und die Welt“ besteht.

Somit entwickeln sich die Gewerkschaften, gewollt oder ungewollt, immer mehr zu einer Partei der „besser Verdienenden“, „angenehmen Verhandlungspartner der Arbeitgeber“, „Gehilfen für Politiker“ und benötigen den „Mob“ evtl. mal zum streiken, wenn es für einige Gewerkschaftsführer mal nicht so günstig verläuft.

Veröffentlicht unter Alles was ärgert, Firma, Menschen, Politik | Hinterlasse einen Kommentar

Wachstum? Das Träumen der Politiker in der Eurokrise

In Deutschland rechnen die Politiker und ihrer wohlgesonnenen Ökonomen mal wieder mit einem Wirtschaftswachstum. Wer dieses glaubt, der sollte in die Kirche gehen, denn die Predigten dort sind noch glaubwürdiger. Die deutsche Wirtschaft lebt von dem Export und welche Länder sollen denn die produzierten Waren noch abnehmen? Die europäischen Länder sind fast alle überschuldet, deren Völker gewähren die Banken keine Kredite mehr. Die USA wackelt von einer Wirtschaftskrise in die andere und selbst die aufstrebenden Staaten wie China leben in Zurückhaltung. Das Prinzip des Lebens auf Pump ist an seine Grenzen gestoßen. Das Inlandgeschäft kann ebenfalls nur schrumpfen, denn nur ein kleiner Teil kann sich jeden Luxus leisten und die Masse leidet schon unter Kreditzahlungen, hohen Mieten und Nebenkosten. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann die Auswirkungen der gesamt europäischen Krise auch Deutschland treffen. Politiker brauchen der Masse der Menschen nur unter Zuhilfenahme der Medien mitzuteilen wie gut sie doch sind und schon bekommen sie ausreichend Wählerstimmen, oder auch Enthaltungen die für die etablierten Politiker und Parteien wie Stimmen wirken.

Die Einführung des Euros ist alleinig von den Politikern beschlossen, ohne Beteiligung des Volkes in Deutschland, denn mit einer Volksabstimmung wäre dieser Politikertraum nie in Erfüllung gegangen. Die damaligen Politiker haben sich selbst ohne irgend eine Haftung saniert, denn alle politischen Entscheidungen zahlt das Volk. Die Banken verdienten an Krediten in alle Euroländer, die Völker kauften mit den Krediten ihre Waren, bis zum Zusammenbruch. Die Gewinner des Euros waren und sind die Industrie und die Banken, die sich jetzt von dem doofen ehrlichen Steuerzahler wieder sanieren lassen. Zur Rettung des Euros werden jetzt Milliarden in marode Euroländer transferiert, die aber nicht zu neuen Krediten für das Volk bereit stehen, sondern nur der Bankenrettung dienen. Also ist hier in absehbarer Zukunft kein Exportgeschäft zu erwarten.

Zu Gunsten der Industrie und mittelständischen Betrieben arbeiten Millionen Deutsche im Billiglohnsektor. Die Renten und noch bedeutender die zu erwartenden Renten sind von den Politikern bewusst ständig gekürzt und mit zusätzlichen Abgaben (Krankenversicherung, Steuern, Versorgungsausgleiche etc.) belegt, sodass das Inlandgeschäft in Zukunft kranken muss. Es wird zukünftig die Masse an der Armutsgrenze leben müssen, dank politischen Entscheidungen.

Die Gewinner des Euros, die Anteilseigner, Manager, Firmenbesitzer, Handelsketten, Spekulanten, Provisionsverkäufer und etliche weitere werden jedoch nicht zu Zahlungen an die von ihnen geschaffenen Misere herangezogen, denn die Politiker etablierter Parteien wollen kein Vermögen besteuern. Entweder sind diese Politiker auch alle Millionäre und Milliardäre, oder zu tief in ihrem eigenen Interesse mit den „zweifelhaften Persönlichkeiten“ verwurzelt.

„Der Terrorismus ist ein Krieg der Armen gegen die Reichen. Der Krieg ist ein Terrorismus der Reichen gegen die Armen.” (Peter Ustinov)

Nur Politiker als gesetzgebende Gewalt können dieses ändern, doch sie wollen nicht!!!

Law, Greenspan, Bernanke: Und jetzt werden wir alle reich (Teil 3)

Damit den Politikern, in der Mehrzahl nur „pflichtbewusste getreue Abstimmer“, nicht zu sehr unter ihrer eigenen Rentenpolitik leiden müssen, haben sich die Abgeordneten in NRW schon mal vorab monatlich 500 Euro zusätzliches „Rentengeld“ von dem Steuerzahler genehmigt, ohne sich anmerken zu lassen, dass der Steuerzahler sowieso für alle Ruhegeldzahlungen der in Massen vorhandenen aktiven und ehemaligen Politiker zuständig ist. Es drängt sich der Verdacht auf, dass Deutschland nur 16 Bundesländer benötigt um jede Menge hochbezahlte Politikposten mit den dazugehörenden Beamten zu schaffen. Politiker wünschen sich ein vereintes Europa und schaffen noch nicht einmal ein vereintes Deutschland. Politiker lassen sich von den hochbezahlten abgesandten Politikern des Europäischen Parlaments vorschreiben, wie viel Geld Deutschland den Euroländern zur Verfügung stellen muss. Ja das sind unsere Politiker, die über ein ganzes Volk entscheiden dürfen, aber zuerst positiv für sich selbst entscheiden.

Veröffentlicht unter Alles was ärgert, Menschen, Politik | Hinterlasse einen Kommentar

Schulden, Banken, Ausbildung, Arbeit

Die Politiker möchten keine Schulden abbauen und feiern die Senkung einer Neuverschuldung schon als Erfolg. Wenn zu wenig Geld vorhanden ist, dann wird eben neues gedruckt, soll doch der Geldwert sinken und der Goldpreis steigen. Wichtig ist, dass entsprechend der jeweiligen Wählerklientel der unterschiedlichen Parteien schöne Wahlgeschenke präsentiert werden und die Arbeitsplätze der Abgeordneten im Parlament alle erhalten bleiben. Schon längst haben die Politiker ihre Seele und Gewissen an die Banken abgetreten, die im Schuldensumpf ihre Gewinne bekommen. Bleiben die Gewinne mal aus, dann werden selbstverständlich die Banken mit den Geldern der Steuerzahler gestützt, denn alle Macht gehört den Banken und den Politikern die Diäten.

Alle Politiker schreien nach Bildung, denn der Staat hat zu wenige Ingenieure. Doch der zukünftige Facharbeitermangel ist noch viel gravierender. Hoch wird der Einstieg zu attraktiven Ausbildungsberufen aufgehängt, zumindest das Abitur ist die Voraussetzung. Jedoch möchte der Abiturient nicht in harter Arbeit als Facharbeiter seinen späteren Lebensunterhalt bestreiten, er möchte nach der Berufsausbildung die Ingenieurausbildung und ohne körperliche Arbeit dann viel Geld verdienen. Es ist alles verständlich, doch warum geben die Unternehmen unterhalb des Abiturs kaum einen Ausbildungswilligen eine Chance? Bei dieser Personengruppe ist die Chance, dass der erlernte Beruf auch tatsächlich ausgeübt wird, wesentlich höher angesiedelt als bei Abiturienten. Es ist eine verfehlte Bildungspolitik der Politiker, eingereiht in etlichen Verfehlungen politischer Entscheidungsgewalt.

Wie wird denn in Firmen mit einem Ingenieurüberschuss verfahren? Es werden mehrere Ingenieure mit unterschiedlichen oder gar keinen Aufgaben in einem Großraumbüro zusammengesetzt, dazu kommen noch einige unterbeschäftigte Gehilfen zur Auflockerung des Arbeitsklimas. Damit die Unterhaltung abwechselungsreich zu gestalten ist, kommen unterschiedliche interne Besucher zum privaten Interessenabgleich in regelmäßigen Abständen dazu. Es ist dann als wichtige, interne Kommunikationszentrale auszulegen wobei von Dienstanfang bis Dienstende ununterbrochen kommuniziert wird. Sollte es dann einmal zu einem persönlichen Ausraster eines „Überkommunizierten“ kommen, dann kann sich die Firma kostengünstig eines hoch bezahlten Angestellten entledigen. Jedoch wird dieser Platz sofort von einem weiteren „überflüssigen“ Ingenieur besetzt, für den vorher nun gar kein Platz im Unternehmen zu finden war. Zur Finanzierung der betriebseigenen „Kommunikationszentrale“ stehen dem Unternehmen jedoch genug „ehrlich arbeitende“ Mitarbeiter zur Verfügung, denen der Bestand einer solchen Anlage nicht bewusst ist.

Veröffentlicht unter Alles was ärgert, Firma, Menschen, Politik | Hinterlasse einen Kommentar

Das Wissen und das Verstehen

Mehr Wissen für Alle, freies Wissen für Jeden, dass ist eine Hauptforderung der Piratenpartei. Mehr und kostenloses Wissen für Jeden ist ein wichtiger Faktor im Leben der Menschen. Jedoch genau so wichtig wie das Wissen ist das Verstehen und hierzu wird weitsichtiges Denken, gemerkte Erfahrung und Interesse benötigt, welches gleichzeitig aus einem Teil der persönlichen Eigenschaften besteht.

Reines Wissen reicht evtl. für gezielte Aufgabenstellungen bei bestimmten Prüfungen zum beruflichen Werdegang aus, jedoch nicht zur Lösung von Problemstellungen. Wissen wie etwas funktioniert bedeutet noch nicht, warum es funktioniert. Ein einfaches Beispiel ist das Autofahren, denn jeder Fahrer weiß wie sein Auto fährt (Bedienung der erforderlichen Elemente), doch warum das Auto fährt wissen erheblich weniger (erfordert einen tieferen Einblick in die KFZ-Technik). Zum „Warum“ gehört meistens „das Verstehen“ und ggf. weniger Wissen. Erlerntes Wissen ohne Verstehen bedeutet Kurzzeitwissen und ist bestenfalls für anstehende gezielte Prüfungen anwendbar. Diese Art Wissen, dass ein reines Auswendiglernen voran gegangen ist, verbleibt nicht dem Langzeitgedächtnis enthalten und erweist sich als unbrauchbar, bis auf eine evtl. bestandene Prüfung, weitere Aufgaben oder Problemstellungen zu lösen. Personen die in einem Unternehmen nur mit „erlernten Wissen“ Führungspositionen einnehmen, entwickeln sich selbst zum Problemfall. Denn sie haben nie verstanden was sie eigentlich machen und sind bereits im Vorfeld zum Scheitern verurteilt. Zum „Verstehen“ gehört „Interesse“ und damit ist der Wille verbunden, dass erworbene „Wissen“ zu begreifen.

Verstandenes Wissen berührt jedoch die unterschiedlichen Eigenschaften der Menschen und somit ist auch das „Wissen“ auslegbar, denn das „Wissen“ kann falsch oder richtig sein, je nachdem wie es auszulegen ist. In unterschiedlichen Medien wird das „Wissen“ zur Meinungsbildung bestimmter Bevölkerungsgruppen angewandt, sei es um politische oder wirtschaftliche Themen als auch der Vermarktung gezielter Produkte und Dienstleistungen. Somit wird auch der alte Satz „Wissen ist Macht“ verständlich.

In der deutschen Parteienlandschaft haben jedoch einzelne Politiker ihr persönliches „Wissen“, welches vielleicht auch „Verstanden“ ist, der Partei und ihren Führungsmitgliedern unterzuordnen. Dem Ansehen der Partei ist als oberstes Gebot jeglicher Schaden fernzuhalten. Bei Kapitalgesellschaften haben Vorstände und leitende Angestellte ihr „Wissen“ nur dem Wachstum und Wohl der Anteilseigner unterzuordnen. Hier ist jedes „Wissen“ immer auslegbar, ob verstanden oder nicht.

Wenn die Piratenpartei jetzt noch den Schlüssel dazu findet, dass jeder Bürger alles „Wissen“ auch versteht, dann braucht sich keiner mehr Gedanken um die Intelligenz der Menschen in Deutschland zu machen.

Veröffentlicht unter Firma, Menschen, Politik | 1 Kommentar

Demokratische Redeverbote, Maulkorb für Politiker, Fraktionszwang und Wahlen

Die führenden Politiker in Deutschland sind dabei das Rederecht im Bundestag neu zu ordnen. Sie möchten die Demokratie in ihrem Sinn weiter festigen. Es sollen keine Redner im Bundestag mehr zugelassen werden, die nicht von den Fraktionen vorher bestimmt sind. Das heißt, dass nur noch geredet werden darf, was die Partei- und Fraktionschefs hören möchten und keine abweichende Meinung an die Öffentlichkeit treten darf. Anscheinend ist der Fraktionszwang bei den parlamentarischen Abstimmungen den hohen politischen Persönlichkeiten noch nicht ausreichend genug. Für jedem Bürger diesen Landes, der sich ein wenig mit der Politik auseinandersetzt, ist es sowieso klar, dass Abgeordnete nur hochbezahlte Marionetten sind die getreu der Parteienvorgaben, im Sinn der Fraktionen, ihre „demokratische Pflicht“ erfüllen. Abweichler sind im Regelfall nur bei denjenigen zu finden, die persönlich nicht auf die Diäten und politischen Vorteile angewiesen sind, denn diese Leute sind in der folgenden Legislaturperiode nicht mehr im Parlament auffindbar.

Der derzeitige Aufwind der Piratenpartei ist hauptsächlich an den o. g. Gründen festzumachen. Noch wird in dieser Partei Demokratie gelebt. Bei Parteitagen wird sogar auf die Absendung von Delegierten verzichtet und jedes Parteimitglied darf dort erscheinen. Dieses wird zwar in Zukunft alleine aus organisatorischen Gründen nicht mehr möglich sein, aber es war zumindest ein positives Parteiensignal. Leider ist die thematische Reichweite der Piratenpartei noch nicht ausreichend, sodass eine tragfähige Politik zurzeit nicht umzusetzen ist. Jedoch mit dem Einzug der Piraten in die Parlamente wird hoffentlich die „Denkfähigkeit“ der etablierten Politiker etwas erhöht. Doch mit Redeverbote erweisen sich diese Politiker mal wieder einen Bärendienst.

Parteien- und Politikerwerbung vor Wahlen ist nicht nur eine reine Steuergeldverschwendung sondern auch noch Volksverdummung. Hier werden in zahllosen Kopfplakaten Abgeordnete der Wahlkreise vorgestellt, die augenscheinlich die Bürger in den Parlamenten vertreten sollen. In einer Demokratie dürfen natürlich offiziell nicht nur eine Handvoll Politiker das Sagen haben und deshalb sind massenhaft hochbezahlte Abgeordneten-Stellen geschaffen worden. Diese sollen, ebenfalls offiziell, den demokratischen Anschein herstellen. Mit Zahlungen von hohen Diäten und beispielloser Altersabsicherung aus Steuermitteln sind diese Funktionen attraktiv gestaltet. Natürlich sind den Parteien nur gefolgstreue Anhänger für diese Funktionen angenehm, die keine parlamentarischen Abstimmungen blockieren und möglichst mit einer Stimme reden. Deshalb Marionetten, die ihr eigenes Gewissen hinter den Parteieninteressen zurückstellen. Die Auffassung von „Demokratie“ stellen die führenden Politiker mit „Fraktionszwang und Redeverbote“ sicher.

Ein karikaturistisches Wahlplakat, dass vielleicht etwas mehr der politischen Wahrheit entspricht!

Veröffentlicht unter Alles was ärgert, Menschen, Politik | Hinterlasse einen Kommentar

Zeitliche Führerscheinbegrenzung, Ideen der Politikerlangeweile

EU Politiker denken sich mal wieder eine neue Gängelrichtlinie aus und einige deutsche Politiker springen natürlich sofort wieder mit auf das Boot. Anscheinend haben EU Politiker keine Lust darauf, sich um die wichtige Politik zu kümmern und z. B. Stabilitätskriterien innerhalb der EU Länder zu überwachen, wozu sie sich ja noch nie zuständig fühlten. Manche EU Politiker sind halt der Meinung, dass sie für ihre üppigen Diäten etwas machen müssten und hierbei ist das „Was“ eigentlich egal. Also dachten sie sich mal aus, dass der Führerschein nicht ein ganzes Leben gültig sein sollte und schlagen vor, diesen mal so auf 15 Jahre zu begrenzen. Dadurch wird garantiert, dass durch die neuen zusätzlichen Gebühren der zu beantragenden Verlängerung als Nebeneffekt die Neuverschuldung der Staaten gesenkt wird. Dann haben auch die massenhaften Europapolitiker etwas zum Schuldenabbau beigetragen. Reicht die Phase von 15 Jahren zum effektiven Schuldenabbau nicht aus, kann dann bis auf 1 Jahr Führerscheingültigkeitsdauer verkürzt werden.

Natürlich möchten deutsche, echte europatreue Politiker schon am liebsten eine EG-Richtlinie vor ihrer Gültigkeit in deutsches Recht umwandeln. Dabei fällt dann einen Politiker, weil er ja auch mal in den Nachrichten genannt werden möchte, ein, dass ältere Autofahrer bei der Verlängerung gleich mal ein Tauglichkeitstest absolvieren könnten. In weiser Vorahnung des demografischen Wandels sollen unsere Straßen schließlich sicherer werden und nicht nur Omas und Opas unterwegs sein. Den Alten kürzen wir sowieso die Renten, somit brauchen sie sich kein Auto mehr kaufen und wir Politiker können beruhigt weitere Rentenabschläge ruhigen Gewissens verabschieden. Im übrigen sollen die Alten zukünftig sowieso bis wenigstens 75 Jahren arbeiten und wenn sie noch in Lohn sind, dann können sie sich leicht ein Taxi leisten. Wir Politiker sorgen jedoch für unsere Altersabsicherung gut vor, indem wir dem Steuerzahler unsere Pension zahlen lassen. Denn wir Politiker dürfen dann aufgrund von uns geschaffener Gesetze im Alter auch kein Auto mehr fahren und Chauffeur mit Fahrzeug steht wohl jedem ehemaligen Politiker im Alter zu. Dieses müssen wir Politiker für unsere „enormen Leistungen“ dem Volk mindestens Wert sein.

Veröffentlicht unter Alles was ärgert, Menschen, Politik, Satire | Hinterlasse einen Kommentar

Das Phänomen der Lüge

Die Lüge bedeutet das Glück, denn die Wahrheit hört keiner gerne. Lügen hören sich für die Anderen meistens schön an, denn die Wahrheit kann grausam sein. Männer gehen zu anderen Frauen und sagen es waren Überstunden im Betrieb. Frauen kaufen Kleider und Nutzloses und sagen die Kinder sind so teuer. Der Politiker erzählt seine Geschichten, was er doch alles Gute für das Volk macht und denkt nur an seinem persönlichen Wohl. Der Pastor predigt von Gott und die Bibel, obwohl die Wahrheit keiner kennt. Die Lüge ist schon ein seltsames Phänomen, alle hören diese gerne, aber keiner begeht sie.

Lügen bringen Zuversicht und Vertrauen, denn die Wahrheit ist oft abschreckend. Ein angenehmes Leben besteht in der Lüge, sie schafft Zufriedenheit und den Glauben an einer guten Welt. Wenn nicht die täglichen Nachrichten wären, die manchmal die Wahrheiten in die Wohnzimmer tragen. Atomkraftwerke waren solange sicher, wie Politiker und Betreiber diese als sicher erzählten und so wäre es noch heute, wenn es nicht zweimal anders gekommen wäre. Politiker unterschiedlicher Seiten biegen in Kampfbereitschaft die Lügen in den jeweils zu ihnen passenden gelogenen Wahrheiten um, sodass ihre jeweilige Anhängerschaft die Lügen als positiv erkennt. Bei Konflikten in der Welt streiten die Politiker der Nationen über Gut und Böse der kriegsführenden Parteien und ein Krieg ist immer nur die Wahrheit einer Lüge.

Die Industrie preist in der Werbung ihre Produkte als Gut und Bestens an und um Wahrheit und Lüge zu erkennen bedeutet dieses ein Kauf des Produktes von dem Verbraucher, eine immer sicher gewinnbringende Lüge (oder vielleicht auch Wahrheit?). Der Leiter einer Abteilung erklärt die Arbeit seines Teams der vorgesetzten Stelle als hervorragend, obwohl die Leistungen desolat sind. Solange die weltfremden „Bosse“ die schauspielerische Vorstellung nicht merken, leben Leiter und Team in der Lüge hervorragend und bekommen noch Gehaltsbonus. Der Autoverkäufer beteuert dem Kunden, dass das Auto in seiner Klasse das Beste auf dem Markt ist und dabei bietet das Auto nur die beste Verkäuferprovision. Aber vielleicht sind Verkäufer und Kunde in dieser Lüge bestens zufrieden. Der Fußballprofi suggeriert den Vereinsbossen, dass der Verein sein Herzensstück ist. Doch sein Ziel ist nur ein höher dotierter Vertrag.

Vielleicht ist auch das gesamte Leben eine Lüge, nur wir haben es noch nicht gemerkt!

Veröffentlicht unter Alles was ärgert, Kirche, Menschen, Politik | Hinterlasse einen Kommentar

Der Glaube für Krieg oder Frieden, Gut oder Böse

Wer trifft die Entscheidungen über Krieg oder Frieden? Augenscheinlich sind es Diktatoren, Monarchen oder auch sogenannte demokratische Politiker. Im Hintergrund profitiert die Finanzwelt, verbunden mit der Industrie, vor und während eines Krieges an dem gesteigerten Rüstungspotential sowie mit dem Aufbau zerstörter Regionen danach. Aber auch Religionen profitieren an dem durch Kriege zu gewinnenden Machtpotential, welches bei armen und unterdrückten Völkern mit entsprechenden Hetzparolen leicht zu schaffen ist. Religiöse Macht ist leicht bei am Existenzminimumm lebenden Völkern mit fehlender Freiheit zu erlangen, dieses hat die Geschichte gelehrt. In der Hoffnung auf ein besseres Leben wird der Glaubenssinn an dem der Religion entsprechenden Gott gestärkt und wirkt zu fanatischen handeln. In Betracht der zurückliegenden Geschichte sind die Unterschiede zwischen Christentum und dem moslemischen Glauben nicht sehr groß, nur das Christentum hatte die fanatische Zeit schon vor ein paar hundert Jahren. Auch damals wurden unter dem Vorzeichen des Glaubens erbitterte Religionskriege geführt, mit Unterdrückungen bestimmter Bevölkerungsteile. Werden heute im islamischen Glauben speziell Frauen unterdrückt, verbrannten vor ein paar hundert Jahren Christen die von ihnen ausgesuchten sogenannten „Hexen“. Der Begriff des „Glaubens“ war, und ist es noch heute, immer mit viel unnötigen Blutvergießen verbunden.

Wer bestimmt was Gut und Böse ist, oder nimmt es sich heraus? Zum einen sind es die vorgeschobenen demokratischen Politiker, die die Interessen der Finanzwelt vertreten und zum anderen sind es die machtbesessenen Religionsführer, die vielleicht auch nur ein besseres Leben für ihr Volk möchten. Mit der Beendigung des kalten Krieges gingen Feindbilder verloren, die zur Folge die Gewinne der Rüstungsindustrien schmälern ließen. Die westlich ausgerichteten milliardenschweren Ölscheichs der arabischen Welt verloren, bedingt der Ausbeutung ihrer Völker, an Einfluss und islamische Religionsführer nahmen mehr und mehr ihre Machtstellungen ein. Somit wurde der „Glauben“ mal wieder zum Feindbild und von der Politik in „Gut und Böse“ eingeteilt. Doch das Öl in der arabischen Welt ist auch der einzige Besitz der Religionsführer, so wie vorher der Ölscheichs. Macht zu bekommen und zu behalten bedeutet in erster Linie Kapital und dieses ist auch bei den Religionsführern nicht anders. Also muss der Besitz, das Oel, veräußert werden, egal unter welchen Umständen. Nur hierbei spielt der arabischen Welt die Globalisierung zu, denn der Weltmarkt ist größer geworden und der ehemalige Ostblock sowie die aufstrebenden Schwellenländer sind potentielle Abnehmer und somit die westlichen Länder nicht alleinig der solvente Nutzer. Die finanzielle Abhängigkeit von der westlichen Welt ist heute im Nahen Osten wesentlich geringer als zu Zeiten des kalten Krieges, was auch gleichzeitig den Einfluss der westlichen Finanzwelt verringert. Der Nahe Osten ist heute ein Pulverfass, wie es noch nie war. Egal ob konventionell oder sogar nuklear und das Material dazu stammt aus fast allen Ländern der Welt und machte Millionäre zu Milliardären. Kommt es tatsächlich zu einem neuen Krieg im Nahen Osten, dann möchte es das Kapital in der Hoffnung großer finanzieller Gewinne und das Sterben Millionen Unschuldiger, in Verbindung mit kilometerweiten Elend und Leiden, wird im Sinn des „Guten“ billigend in Kauf genommen. Doch wer ist „Gut oder Böse“, wer kann dieses entscheiden, etwa ein Mensch wie du und ich?

Es ist schon mehr als lächerlich, dass in Deutschland Politiker der aktiven Sterbehilfe für ein humanes Sterben todkranker Patienten ihre Zustimmung verweigern. Es ist eine falsche Auffassung von Religion und Glauben die an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten ist. Im Sinn der Finanzwelt und des Kapitals werden Kriege gebilligt und das Sterben von Millionen gesunder Menschen, doch ein todkranker Mensch darf nicht von seinem Qualen erlöst werden. Wann lernen Politiker eigentlich menschlich zu denken? Wahrscheinlich erst wenn sie selber das Sterbebett hüten und keine „falschen“ Wählerstimmen mehr benötigen.

Veröffentlicht unter Alles was ärgert, Kirche, Menschen, Politik | 1 Kommentar

Christen und die Sterbehilfe

Die Christen feiern die Osterfeiertage nach der Philosophie des Christentums. Die Christenwelt hat eine wissenschaftliche Fachinstitution aus dem Glauben geschaffen. Jahrelanges Theologiestudium zur Berechtigung den Menschen unbelegbare Geschichten zu erzählen, finanzielle Interessen mit dem Glauben einiger Menschen auszuleben. Der Glaube basiert auf der Angst vor dem Tod und die folgende Ungewissheit, zu deren Aufklärung kein Studium beitragen kann. Glaube bedeutet kein Wissen und darauf baut das kirchliche System ihr gesamtes Denkgebäude auf. Die Kirchenfürsten wissen auch, dass nur eine Aufrechterhaltung des Glaubens ihre finanzielle und in der heutigen Zeit bereits etwas eingeschränkte Machtstellung erhält. In der christlichen Philosophie ist Jesus unter große Schmerzen gestorben und dieses ist von der Kirche als Vorbildfunktion anzustreben. Dieses ist einer von vielen nicht nachzuvollziehenden kirchlichen Gründen zur Ablehnung einer humanen aktiven Sterbehilfe, die sich viele Menschen wünschen um von unerträglichen Qualen ihre Erlösung zu finden.

Auch in der heutigen Zeit stehen Politiker noch unter kirchlichen Einfluss und sind hilflos, wie in vielen anderen Themen auch, menschenwürdige Entscheidungen zu treffen. Leider gibt es in Deutschland kein Selbstbestimmungsrecht, sondern Politiker treffen Entscheidungen über Leben und Tod. Dieses ist äußerst zweifelhaft, unglaubwürdig und scheinheilig. Unheilbare kranke Menschen müssen leiden bis zum eintreten des Todes und junge gesunde Menschen müssen im Interesse der Politik bei Kriegseinsätze sterben. Alleine dieses Beispiel zeigt die Unglaubwürdigkeit der Politik auf, die sich ebenfalls in vielen anderen Gebieten wiederholt.

Ethische Entscheidungen dürfen nicht von geldbesessenen und nur an sich selbst denkenden Politikern und Kirchenfürsten zu treffen sein, sondern muss ein Selbstbestimmungsrecht für jeden sein. In einigen Nachbarstaaten, z. B. Schweiz oder Niederlande, ist das Selbstbestimmungsrecht für ein würdevolles Sterben bereits wesentlich liberaler geregelt, an dem sich die deutschen Politiker mal orientieren sollten. Leider können deutsche Sterbewillige nur schwer eine ausländische Sterbehilfe in Anspruch nehmen, denn es erfordert zumindest einen ständigen Wohnsitz in einem liberaleren Land. In Deutschland gehören die Schmerzen zur Gnade der „Politiker und kirchlichen Prominenz“.

Link zur Sterbehilfe in der Schweiz – EXIT -

Sterbehilfe Niederlande

Deutsche Sterbehilfe

Veröffentlicht unter Alles was ärgert, Kirche, Menschen, Politik | Hinterlasse einen Kommentar

Verhandlungsergebnis Tarifstreit Öffentlicher Dienst und das beliebte Politikerwohlsein

Die Verhandlungskommissionen der Tarifparteien haben sich geeinigt, 6,3% Gehaltzuwachs, auf 2 Jahre verteilt 2012 – 3,5% und 2013 – 2x 1,4%, soll es für den Öffentlichen Dienst geben. Die Tarifkommission hat dieses Ergebnis, wie nicht anders zu erwarten, bereits zugestimmt. Die Mitglieder der Tarifkommission stimmen genau so wie ihre politischen, monatlich 10.000 Euro teuren, Abgeordneten-Kollegen immer alles das zu, was ihre „Chefs“ vorgeben. Eine soziale Komponente für die unteren Gehaltsklassen konnte von der Gewerkschaft nicht durchgesetzt werden und das bedeutet, dass der Mitarbeiter an der „Dienstleistungsfront“ in 2012 ca. 70 Euro monatlich Brutto mehr erhält und sein „schwätzender“ Kollege aus dem „Wasserkopfbereich“ je nach Einstufung ca. 140 bis 300 Euro monatlich mehr an Bruttogehalt geschenkt bekommt. Besonders motivierend kann so ein Abschluss nicht wirken, der arbeitende Teil, der für die Gewerkschaft auch noch streiken soll, wird mit 35 Euro Netto abgespeist und die „dummschwätzenden“ vermeintlichen Ideengeber, Strategen, Arbeitsstundenabsitzer und alle Entscheidungsunfähigen erhalten mal wieder ein dickes Gehaltsplus, zudem sie teilweise gar keiner Gewerkschaft angehören um die Beiträge zu sparen. Bei diesem Abschluss ist jedoch ebenfalls zu bedenken, dass der Staat, Länder und Kommunen sich mehr als die Hälfte der zusätzlichen Ausgaben mit Steuerprogressionen und Abgaben wieder zurückholen, sodass ein „Jammern“ von politischer Seite vollkommen überflüssig ist.

Zur Verständigung warum Gehaltszahlungen im Öffentlichen Dienst so ungerecht verteilt sind:

Auf der einen Seite sind Busfahrer, Straßenbahnfahrer, Müllwerker, Krankenschwestern, Sicherheitsbedienstete und weitere Mitarbeiter, die der Öffentlichkeit ausgesetzt sind und Dienste an den Bürgern leisten. Auch die Mitarbeiter der Werkstätten gehören dazu, damit ein ordentlicher Betrieb aufrecht zu erhalten ist. Diese Personen bekommen je nach Entgeldgruppe und Stufe zwischen ca. 2.000 und 2.700 Euro Brutto. Dazu kommen noch ggf. Zuschläge für Sonntags- und Schichtarbeit. Diese Beschäftigungsgruppe verrichtet die eigentlichen und primären Aufgaben für die kommunalen Arbeitgeber.
Natürlich gehören auch Verwaltungsangestellte zu einem reibungslosen Arbeitsablauf dazu und ist bei vielen öffentlichen Arbeitgebern auch entsprechend dem Bedarf eingeteilt. Die Entgeltzahlungen je nach Aufgabengebiet, Ausbildungsstand und Hierarchiestellung sind ebenfalls nach Entgeltgruppen und Stufen geregelt und belaufen sich zwischen ca. 2.300 und 6.500 Euro Brutto.
Dann gibt es jedoch leider im Öffentlichen Dienst in manchen Betrieben nicht nachvollziehbare Praktiken, die an den Verstand der Führungskräfte sowie an den Mitarbeitern zweifeln lassen und kaum glaubhaft ist, dass so etwas von Firmenleitungen gewünscht sein kann. In Großraumbüros, die den Charakter von Aufenthaltsräumen einnehmen, sitzen hochbezahlte Angestellte mit Gehälter bis zu 5.000 Euro Brutto, die immer noch nach dem Stand der 70er Jahre ihre Arbeit verrichten, neue Technologien fremd sind, ständig Hilfe anderer benötigen, keine Entscheidungen treffen können und den ganzen Tag nur kommunizieren. Sie erhalten abwechselnd von den umliegenden Büros Besuche und quatschen von Dienstanfang bis Dienstende. Selbst sollte mal der Versuch eines dortigen Mitarbeiters gestartet werden seiner Arbeit nachzukommen, ist dieses ein hoffnungsloses unterfangen innerhalb des ständigen mit abwechselnden Besuchern lauten und wirren Redeschwalls. Es könnte natürlich die Meinung aufkommen, dass dieses Comedy-Theater ein angenehmes Betriebsklima beherbergt, doch Comedy ist anstrengender als arbeiten und deshalb werden Künstler auch so gut bezahlt. Also Leistung kann in solchen Betriebsabteilungen natürlich nicht verlangt werden und wenn der öffentliche Arbeitgeber es so möchte, dann gleicht dieses schon der Steuergeldverschwendung nach politischer Art.

Es ist die Ungerechtigkeit im Kleinen, für das „doofe Volk“. In anderen Dimensionen leben die Politiker und segnen per Gesetz ihr eigenes Wohl ab. Genetisch bedingt denkt jeder Mensch zuerst an sich selbst und somit sind diese Verhaltensweisen auch nachvollziehbar, nur das verlogene Gequatsche „sich für die Menschen einzusetzen und für das Wohl des Volkes zuständig zu sein“, sollte besser unterbleiben. Politiker üben nur einen Beruf aus, wobei einige Wenige die Richtung vorgeben und die Masse nur brav dieses in „demokratischen Abstimmungen“ zu folgen hat. Ein „Abstimmer“ mit ca. 10.000 Euro Monatsgehalt kann wohl als „Arbeitsplatz an der Sonne“ bezeichnet werden.

Als Politiker Gardebeispiel bleibt Herr Wulff zu sehen. Es ist von Journalisten reichlich erkenntlich gezeigt, dass dieser gerne alles mitnimmt was er nur geboten bekommt. So nutzt er auch alle ihm per „Präsidentengesetz“ zustehenden Möglichkeiten aus. Als Jungrentner nimmt er neben seiner 200.000 Euro Rente auch gerne eine Arbeitswohnung, mehrere Mitarbeiter, gepanzerte Limousine mit Fahrer und sonstige Annehmlichkeiten die ihm vom „doofen“ Steuerzahler geboten werden gerne in Anspruch. Die Frage ist hier nur, was macht er mit diesem Allen? War er schon als Präsident ziemlich nutzlos, so braucht er sich heute nur noch selbst. Aber er ist noch relativ jung und seine Rente nicht ausreichend, so kann doch noch eine lukrative Beschäftigung nachgegangen werden und die Arbeitsräume und Mitarbeiter sind schon mal kostenneutral vorhanden. Auch wird er nicht nur Freunde haben und somit ist ebenfalls ein gepanzertes Auto ggf. von Vorteil.

Politiker die Steuergeldverschwender! Millionen für vorgezogene Präsidentenwahlen, Millionen für vorgezogene Neuwahlen, politische Castingshows zur Volksverdummung. Unerträgliche Kopfplakate in den Straßenzügen, Werbung für ihre eigene Person als Politiker, für das eigene Geld die Stimmen der Bürger. Immunität und Selbstbestimmung durch Wählerstimmen. Haben die NRW Abgeordneten erst kürzlich ihre Altersabsicherung um 500 Euro monatlich erhöht, so wird nach den Wahlen erst mal eine kräftige Diätenerhöhung folgen, damit auch keiner korrupt werden muss. Heutige Politiker sehen sich nur selbst und ihre eigene Absicherung, haften für das was sie anrichten müssen sie sowieso nicht. Ein demokratischer Staat braucht eine Regierung und eine starke Opposition, aber keine selbstherrlichen und nur an sich selbst denkenden Politiker.

Veröffentlicht unter Alles was ärgert, Firma, Menschen, Politik | Hinterlasse einen Kommentar

Unbefristeter Streik im Öffentlichen Dienst? Verflechtung zwischen Politik, Gewerkschaft und Öffentlichen Dienst

Die Weichen für einen unbefristeten Streik im Öffentlichen Dienst sind fast gestellt. Die Öffentlichen Arbeitgeber beharren weiter auf eine Gehaltsanpassung von 3,3%, verteilt auf 2 Jahre und Verdi kann dieses im Hinblick der zu erwartenden hohen Inflationsraten, bedingt durch die Schuldenpolitik der europäischen Politiker, nicht akzeptieren. Trotzdem ist die Verflechtung zwischen Politik, Öffentlichen Dienst und Gewerkschaft in anderen Gewerbezweigen kaum so ausgeprägt als im Öffentlichen Dienst. Verdi, vormals ÖTV, hatte den letzten unbefristeten Streik vor ca. 20 Jahren durchgeführt und seitdem die Streikkasse relativ geschont. Das ein um 1,65% (jährlich) anzuhebendes Gehaltsgefüge kein derzeit realer Inflationsausgleich ist, weiß auch der dämlichste Politiker und das die Belegschaften nicht der Sündenbock für eine von Politikern verursachte Überschuldung der öffentlichen Haushalte sein wollen ist mehr als nachvollziehbar. Aus der politischen Verflechtung heraus und mit Rücksichtnahme der leeren öffentlichen Kassen ist ein unbefristeter Streik jetzt die anzustrebende Lösung. Mit der Streikkasse der Gewerkschaft werden die öffentlichen Haushalte entlastet, durch Streiktage sparen die öffentlichen Haushalte Millionen an Gehaltszahlungen ein, und somit trägt die Gewerkschaft zur Haushaltssondierung indirekt bei. Die Streikkasse der Gewerkschaft besteht aus einem Teil der Mitgliederbeiträge und so gesehen finanzieren die Arbeitnehmer ihre Gehaltserhöhung selbst.

Die Verflechtung zwischen Politik, Gewerkschaft und öffentlichen Arbeitgebern spiegeln schon die Besetzungsformen wieder. In städtischen Betrieben und in ausgegliederten Tochterunternehmen sind die Vorstandsposten nicht selten mit ehemaligen Politikern oder Gewerkschaftssekretären besetzt. Gewerkschaften und Politik werden gerne als Sprungbretter zu Führungspositionen in kommunalen Betrieben genutzt und da man sich somit gut untereinander kennt, werden dann auch gemeinschaftliche Lösungen zwischen öffentlichen Arbeitgebern und Gewerkschaft schon im Vorfeld abgestimmt, mit welchen anzuwendenden Methoden eine nach außen für beide Seiten verträgliche Lösung möglich ist. Diesmal ist es die Hilfe der gewerkschaftlichen Streikkasse für die klammen politischen Haushalte. Das medienwirksame „Geschreie“ beider Seiten entspricht in etwa den Effekt eines Wahlkampfes und soll sowohl die Mitglieder der Gewerkschaften als auch die Politik zufrieden stellen. Ein Gesichtverlust der Politik ist auch im Sinn der Gewerkschaft zu vermeiden, denn es dürfen die Wege zu evtl. späteren Führungspositionen für elitäre Personen in kommunale Betriebe nicht versperrt werden.

Allerdings ist der Öffentliche Dienst zweigeteilt. Zu einem sind die Beschäftigten an der „Front“, die für die Sicherstellung aller Dienstleistungen sorgen, ohne dieses ein Leben der Bevölkerung unmöglich ist. Dann jedoch der übergroße „Wasserkopf“, Personen die hochbezahlte Positionen einnehmen und außer viel „dummes Zeug“ reden nichts leisten. Es sind Stellen die im Vergleich mit der freien Wirtschaft ein Verhältnis von 10 zu 1 bilden, Arbeiten die von 10 Personen ausgeführt werden, erledigt in der freien Wirtschaft 1 Person, auch das ist der Öffentliche Dienst. Jedoch die Mehrheit des arbeitenden Teils im Öffentlichen Dienst ist unterbezahlt und hier ist eine Gehaltsanpassung mehr als überfällig.

Veröffentlicht unter Alles was ärgert, Firma, Menschen, Politik | Hinterlasse einen Kommentar

Streik für den Inflationsausgleich, ungerechte Entlohnungen im Öffentlichen Dienst

Die Gewerkschaft Verdi bestreikt den Öffentlichen Dienst. Warnstreiks für den Ausgleich der Inflationsrate, die die öffentlichen Arbeitgeber den Beschäftigen verwehren. 3,3 % angebotene Gehaltssteigerung mit einer Laufzeit von 2 Jahren decken nicht die aktuelle Inflationsrate und schon gar nicht mit Blick in die Zukunft. Bedingt durch die europäische Schuldenpolitik und Unruhen im nahen Osten sind in der Folgezeit ständig steigende Inflationsraten zu erwarten, die Tarifvertragsabschlüsse mit langen Laufzeiten nicht zulassen. Verdi kündigt schon unbefristete Streiks an, wenn die öffentlichen Arbeitgeber nicht einlenken und bereit sind für ihre eigene Schuldenpolitik Verantwortung zu übernehmen. Die öffentlichen Arbeitgeber, in der Regel alles Politiker, wünschen sich einen langen Streik um ihre knappen Haushaltskassen zu schonen, denn jeder Streiktag bedeutet keine Zahlung von Gehältern. Das Jammern der Politiker, dass die Bürger in unverantwortlicher Weise unter einen Streik leiden müssen, gehört zu der verlogenen Politik mit dazu. Denn nur die öffentlichen Arbeitgeber sind die Gewinner eines langen Streiks. Politiker sind die größten Steuergeldverschwender und da kommt so ein Streik mal gerade recht um getätigte Fehlausgaben zu verschleiern. Wenn sich die öffentliche Arbeitgeberseite demnächst mal wieder selber ihre Diäten erhöht, dann wird die Steuergeldverschwendungssucht wieder einmal voll zu Tage treten. Eine beliebte Politikerbegründung für ihre eigenen „Gehaltserhöhungen“ ist der Hinweis auf Korruption, unter dem Motto „gebt uns genug, dann werden wir auch nicht korrupt“, dass ist eben Politikerlogik.

Jedoch herrscht im Öffentlichen Dienst auch viel Ungerechtigkeit bei der Entlohnung von Arbeitskräften. Leistungsgerechte Zahlungen sind im öffentlichen Dienst noch häufig eine Fehlanzeige. Als Beispiel die Nahverkehrsbetriebe: Hier sind in den letzten Jahren etliche Umstrukturierungen erfolgt, vom „militärisch“ geführten Betrieb zu einem modernen Dienstleistungsunternehmen. Gehörten früher ehemalige Wehrmachtsmitglieder mit „dienstgradbestückten Uniformen“ zu den Führungsriegen, so sind es heute die „anzugtragenden Marketingexperten“. Jedoch sind die Betriebe früher wie heute steuerfinanziert und somit immer noch politisch. Bedingt durch ständige Umstrukturierungen und Austausch von Führungskräften sind viele überbezahlte Positionen geschaffen, die in keiner Weise die Entlohnung rechtfertigen. Abgesetzte Führungskräfte besetzen künstlich geschaffene „Abschiebepositionen“ im gleich gebliebenen Gehaltsgefüge. Weil immer mehr Ideen von den neu eingestellten sogenannten Marketingexperten einfließen, die nicht mehr als „zeitgetreue Modeerscheinungen“ wiederspiegeln, oder sinnlose Wünsche aus der Politik zu befriedigen sind, damit die Kommunalpolitiker Wählerstimmen ihrer Klienteln erhalten, ist bei den Beschäftigten im Fahrdienst und Werkstatt entsprechend einzusparen. Auch sitzen hochbezahlte Angestellte mit ihren Gehilfen in Großraumbüros zusammen, die den ganzen Tag nur kommunizieren (kann auch Comedy genannt werden) und sich den Feierabend entgegensehnen.

Weil im öffentlichen Dienst so gravierende Unterschiede bestehen, die der Außenstehende nicht kennen kann, ist häufig das Verständnis für einen Streik nicht vorhanden. Die Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst, die wirklich für die Öffentlichkeit erkennbare Dienstleistungen erbringen (Bus- und Straßenbahnfahrer, Krankenschwestern, Müllwerker, Werkstattarbeiter etc.) erhalten für ihre Arbeit zu wenig Gehalt und Anerkennung, hingegen die Marketingleute, sogenannte Strategen oder sonstige Sesselfurzer im Gehaltsgefüge viel zu hoch eingestuft sind.

Veröffentlicht unter Alles was ärgert, Firma, Menschen, Nahverkehr, Politik | Hinterlasse einen Kommentar

Ein Beitrag zu den Neuwahlen in NRW

Die SPD/Grüne Minderheitsregierung in NRW ist über den Haushalt gestolpert. Die Oppositionsparteien im Landtag hatten in einer nicht zu erwartenden Einigkeit dagegen votiert. Doch warum und wem nützt dieses überhaupt? Nach den Neuwahlen im Mai wird höchstwahrscheinlich wieder eine SPD/Grüne Koalition das Land NRW regieren, nur diesmal nicht als Minderheitsregierung. Die FDP wird dem Landtag nicht mehr angehören und ihre Abgeordneten keine Diäten mehr kassieren, jedoch ist das diesen Abgeordneten egal, denn als kapitalfreundliche Partei ist für das Wohl dieser Leute bestens gesorgt. Wahrscheinlich werden die Linken ebenfalls den Landtag nicht mehr angehören, doch hier wird die Zukunft der Abgeordneten nicht ganz so rosig aussehen. Immerhin sollte diesen Abgeordneten etwas Sympathie entgegenstehen, denn sie waren die einzigsten die gegen die erst kürzlich beschlossene „monatliche 500 EURO Erhöhung“ stimmten, die neben den Diäten ihre Altersabsicherung verbessern soll, damit die Diätenzahlungen ausschließlich ihren „Luxus“ frönen können. Bei der CDU wird sich nicht viel ändern, sie behalten ihre Sitze und dürfen sich, wie alle anderen dem Landtag angehörenden Politiker auch, freuen auf die nächste fette Diätenerhöhung, die nach den Wahlen fällig wird.

Die einzigsten Verlierer sind die Abgeordneten der Linken, denn hier ist das Wohl der Politiker noch nicht gesichert, weil die Lobby zur Wirtschaft fehlt. Hingegen für gescheiterte FDP Politiker immer ein Auffangbecken innerhalb der großen Wirtschaftsmacht besteht und hier große Geldbeträge zu verschenken sind, die die Diätenzahlungen als Almosen erscheinen lassen.

Wahrscheinlich sind die Politiker der Linken noch nicht abgebrüht genug, um sich in dem Sumpf dieser schmutzigen Politik zu orientieren. Politikern geht es nur um Macht und Geld, sonst würde keine der etablierten Parteien Politiker finden. Macht ist jedoch nur den wenigsten vorbehalten, der Politikermasse interessiert nur Geld und fließt dieses nicht genug, dann wird eben über Korruption nachgedacht. Solche Aussagen geben teilweise Politiker der „etablierten Parteien“ selber ab. Es ist nicht mehr nachvollziehbar, zudem diese Leute „Antikorruptionsgesetze“ selbst geschaffen haben um den kleinen Angestellten sofort in das Gefängnis zu bringen.

Wenn jetzt der steuerfinanzierte Wahlkampf in NRW wieder beginnt und zigtausend Kopfplakate der „Politikergarden“ Ortschaften und Straßen verschandeln, dann sollte sich jeder mal fragen, was dieses eigentlich für Leute sind. Sie möchten von den Bürgern gewählt werden, um 10.000 Euro monatlich aus der Steuerkasse geschenkt zu bekommen, also von den Bürgern. Ihre dafür einzigste wirkliche Aufgabe ist, im Sinn der Partei- und Fraktionsspitzen bei Abstimmungen ihre Stimme abzugeben um den demokratischen Anschein zu wahren. Dann sollte der Bürger mal überlegen, wie viel er selber für vielleicht 2.000 Euro im Monat leisten muss und über das unerträgliche „Gejammer, Gestöhne und dämliche Gequatsche“ der Politiker nachdenken. Demokratie kostet Geld und Politiker verhalten sich vorzüglich im verschwenden “demokratischer Steuergelder”. Vorgezogene Landtagswahlen und Präsidentenwahlen, verbunden mit “horrenden Ruhestandszahlungen für einen “Jungpräsidenten” und verschwenderische Wahlkämpfe die Politiker in einem Licht stellen sollen, dass sie nie besitzen werden.

Jedoch ist eine Wahlenthaltung nicht die Lösung, denn auch bei einer 20%tigen Wahlbeteiligung verteilen die Politiker ihre Sitze und geschenkten Gelder aus der Steuerkasse unter sich selbst auf. Die Wahlbeteiligung interessiert keinen Politiker, es interessiert nur der Sitz im Parlament und das damit verbundene persönliche Gehalt mit allen weiteren Vorzügen. Innerhalb der gesetzlichen Konstellationen kann es nur die Lösung geben, dass möglichst viele kleine Parteien den Landtag angehören, damit den Politikern der etablierten Parteien zwangsweise das „Denken“ beigebracht wird.

Veröffentlicht unter Alles was ärgert, Menschen, Politik | Hinterlasse einen Kommentar